06.02.20       Morning Deutsch Murli        Om Shanti      BapDada       Madhuban


Essenz:
Liebenswürdige Kinder, spendet jetzt die Laster, damit die schlechten Omen entfernt werden können und diese tamopradhane Welt satopradhan wird.

Frage:
Kinder, worüber solltet ihr niemals unglücklich sein?

Antwort: 
Seid niemals traurig über euer gegenwärtiges Dasein, denn man hat es als ein diamantenes Leben bezeichnet. Kümmert euch darum! Wenn ihr gesund seid, dann hört beständig dem Wissen zu. An jedem Tag, den ihr noch hier seid, könnt ihr etwas verdienen und eure karmischen Konten begleichen.

Lied:
Ehre sei Shiva...

Om Shanti.
Ehre sei Shiva. Heute ist Donnerstag. Kinder, ihr nennt ihn „Tag des Satgurus“, da Shiv Baba die Welt der Wahrheit gründet und die Geschichte des wahren Narayan in die Praxis umsetzt. Er verwandelt gewöhnliche Menschen in Gottheiten wie Narayan und Er wird erinnert als der Spender der Erlösung für alle Seelen. Man nennt Ihn auch den Herrn des Baumes. Es handelt sich um den Baum der Menschenwelt, den Kalpabaum. Er entsteht Zyklus für Zyklus wieder neu; exakt so, wie er war. Auch ein Baum wächst erneut, nicht wahr? Eine Pflanze blüht sechs Monate, der Gärtner gräbt sie dann aus und bewahrt sie auf. Dann wird sie eingepflanzt, um wieder zu blühen. Kinder, ihr wisst jetzt, dass wir auch einen halben Zyklus lang Babas Geburtstag feiern und Ihn dann einen halben Zyklus lang vergessen. Auf dem Glaubensweg erinnern wir an Ihn. Wann kommt der Vater, um den „Blumengarten“ anzulegen? Es gibt die verschiedensten Omen, nicht wahr? Es gibt Omen des Jupiters und auch die des Abstiegs. Gegenwärtig befinden sich über Bharat die schlechten Omen Rahus, die „Mondknoten“. Bei einer Mondfinsternis sagen die Leute: „Spende etwas, damit die Omen verschwinden!“ und der Vater sagt jetzt: Spendet die 5 Laster, damit die Omen verschwinden. Die gesamte Welt ist jetzt verfinstert. Die 5 Elemente sind jetzt dunkel, weil sie tamopradhan geworden sind. Alles Neue wird gewiss einmal alt. Das Neue bezeichnet man als satopradhan und das Alte als tamopradhan. Kleine Kinder bezeichnet man auch als satopradhan. Sie gelten als noch erhabener als die Mahatmas, da sie noch keine Laster haben. Sannyasis verrichten schon in ihrer Kindheit Bhakti. Ramatirath z.B. war ein Anbeter Krishnas. Er hörte damit auf, als er den weltlichen Dingen entsagte. Die Welt braucht Reinheit, nicht wahr? Früher war Bharat das reinste Land. Als die Gottheiten sich dann auf den Pfad der Laster begaben, wurden alle Dinge des Paradieses, z.B. die goldenen Paläste, durch Erdbeben oder andere Naturkatastrophen zerstört. Sie werden bald wieder errichtet, denn die Transformation findet definitiv statt. Es gibt Katastrophen und Aufruhr, wenn Ravans Königreich endet. Gegenwärtig sind alle Seelen unrein. Im Goldenen Zeitalter hingegen regieren die Gottheiten. Man hat sie in den Schriften dargestellt, wie sie mit Dämonen kämpften. Die Gottheiten gibt es jedoch nur im Goldenen Zeitalter. Wie kann es im Satyug Krieg geben? Im Übergangszeitalter gibt es keine Gottheiten. Ihr seid die „Pandavas“. Pandavas und Kauravas kämpfen nicht gegeneinander. Das alles sind Märchen. Der Baum ist so groß geworden und er hat so viele Zweige und Blätter. Es ist unmöglich, sie zu zählen. Im Übergangszeitalter gibt es keine Gottheiten. Baba ist hier und erklärt es uns und wir, die Seelen, sind es, die zuhören und akzeptieren: „Ja, ich bin eine Seele. Baba unterrichtet mich“. Festigt das! Der Vater läutert uns unreine Wesen. Seele besitzen gute und schlechte Sanskars. Die Seele sagt durch den Mund ihres Körpers: „Baba unterrichtet mich.“ und der Vater sagt: Auch Ich benötige Organe, mit deren Hilfe Ich euch unterrichten kann. Die Seele ist es, die sich glücklich fühlt. Der Vater kommt alle 5.000 Jahre, um uns das Wissen zu bringen. Er sitzt hier vor uns und Madhuban wird sehr gelobt. Shiva ist der Vater der Seelen. Alle rufen nach Ihm. Ihr genießt es, hier direkt vor Shiv Baba zu sitzen, aber nicht jeder kann hierher kommen und hier wohnen. Ihr müßt euch auch um eure Arbeit kümmern. Ihr seid Seelen, kommt zum „Ozean“, verinnerlicht das Wissen und geht dann wieder, um es anderen zu erzählen. Wie könntet ihr sonst anderen Gutes tun? Yogis und wissende Seelen haben ein Interesse daran, ihr Wissen ihren Mitmenschen zu vermitteln. Jetzt gilt es, Shiv Jayanti zu feiern. Gott spricht zu den Menschen. Krishna ist nicht Gott, sondern ein Mensch mit göttlichen Tugenden. Im Satyug existiert das Dharma der Gottheiten. Kinder, ihr versteht, dass dieses Dharma aktuell nicht mehr existiert, aber es wird jetzt erneut gegründet. Ihr würdet nicht sagen, dass ihr jetzt dem Gottheitendharma angehört. Nein, ihr gehört jetzt zum Dharma der Brahmanen, aber ihr werdet Gottheiten. Der Schatten einer Gottheit kann nicht auf diese unreine Welt fallen. Gottheiten können diese Welt nicht betreten. Ihr benötigt eine neue Welt.

Bevor die Bhagats Lakshmis Anbetung verrichten, reinigen sie gründlich das Haus. Diese Welt wird jetzt auch sehr gründlich gereinigt.

Alles Alte dieser Welt wird vernichtet. Die Anbeter bitten Lakshmi lediglich um Reichtum. Wer ist größer, Lakshmi oder Jagadamba? (Amba). Es gibt auch viele Tempel, die Amba geweiht sind. Die Menschen wissen nichts. Ihr versteht, dass Lakshmi die Herrscherin der Welt ist und dass Jagadamba, die auch „Saraswati“ genannt wird, in ihrem nächsten Leben die Rolle der Lakshmi spielt. Euer aktueller Status ist edler, als der Status der Gottheiten. Der Haarknoten im vielfältigen Abbild symbolisiert, dass ihr Brahmanen die Allerhöchsten seid. Mama wird verehrt als „Saraswati Jagadamba“. Was erhaltet ihr durch sie? Die Weltsouveränität. Im Satyug seid ihr reich und regiert das Königreich der Welt. Dann beginnt der Glaubensweg und ihr verarmt. Ihr erinnert euch dann an Lakshmi und betet zu ihr. Die Gläubigen laden sie jedes Jahr ein, zukommen. Jagadamba wird nicht an einem bestimmten Tag eingeladen. Sie wird vielmehr ständig angebetet und die Anbeter besuchen Ambas Tempel, wann sie wollen. Hier könnt ihr Jagadamba, Mama, auch jederzeit treffen. Auch ihr seid wie Jagadamba, nicht wahr? Ihr seid diejenigen, die allen den Weg zeigen, wie man ein Meister der Welt wird. Sie treten vor das Denkmal Jagadambas und bitten um alles mögliche. Vor ihr breiten sie all ihre Wünsche aus. Lakshmi bitten sie lediglich um Reichtum. Da ihr jetzt die Kinder des Vaters geworden seid, ist euer Status der allerhöchste. Der Vater gibt die Erbschaft. Ihr seid jetzt die Göttliche Gemeinschaft und später werdet ihr dann zur Gottheitengemeinschaft. In der Gegenwart erfüllen sich alle geistigen Wünsche für die Zukunft. Die Menschen haben ständig irgendwelche Wünsche. Eure Wünsche erfüllen sich. Dies ist eine gottlose Welt. Seht nur, wie viele Kinder gezeugt werden. Kinder, euch wurde die Vision gewährt, wie Krishna im Goldenen Zeitalter geboren wird. Dort geschieht alles gemäß den Regeln. Es gibt dort kein Wort für Leid. Gewiß ist es die Welt des Glücks. Ihr habt bereits viele Male in dieser Welt des Glücks gelebt. Ihr wurdet viele Male besiegt und habt auch viele Male den Sieg erlangt. Ihr seid euch jetzt bewusst, dass Baba euch lehrt. In einer Schule erhält man Wissen und es wird euch auch gutes Benehmen beigebracht. Im Goldenen Zeitalter lernt niemand gute Manieren, wie die Gottheiten sie ganz natürlich besitzen. Ihr verinnerlicht jetzt die göttlichen Tugenden. Man singt in den Loblieder auf die Gottheiten: „Erfüllt mit allen Tugenden...“ Werdet jetzt wie sie! Seid niemals unglücklich über eueren jetzigen Zustand, denn dieses Leben wird gelobt als ein Leben, so wertvoll wie ein Diamant. Kümmert euch sehr gut darum. Wenn ihr gesund seid, dann hört dem Wissen zu. Selbst während ihr krank seid, könnt ihr zuhören und auch an Baba denken. Alle Tage, die ihr hier noch verbringt, werdet Ihr glücklich sein. Ihr verdient ein Einkommen und eure karmischen Schulden werden beglichen. Die Kinder fragen. „Baba, wann kommt das Goldene Zeitalter? Diese Welt ist sehr schmutzig!“ Der Vater sagt: Erreicht zuerst eure Karmateet-Zustand. Setzt euch stets so intensiv wie möglich dafür ein!“ Den Kindern sollte beigebracht werden, an Shiv Baba zu denken, denn das ist unverfälschte Erinnerung. Auch die Anbetung Shivas ist unverfälschte Anbetung, d.h. satopradhane Hingabe. Sich an die Gottheiten zu erinnern, ist die sato Hingabe. Der Vater sagt: Denkt an Mich, euren Vater, wo ihr auch geht und steht. Es sind die Kinder, die rufen: „Oh, Läuterer, oh Erlöser, oh Führer....!“ Es ist die Seele, die das sagt. Die Kinder denken an Baba. Der Vater erinnert euch jetzt daran, wie ihr zu Ihm gebetet habt: „Oh, Befreier vom Leid und Spender des Glücks, komm! Komm und befreie uns vom Leid! Erlöse uns! Bringe uns in die Welt des Friedens!“ Der Vater sagt: Ich werde euch in die Welt des Friedens bringen, aber Ich werde euch nicht in die Welt des Glücks begleiten. Ich bin nur jetzt bei euch. Ich hole alle Seelen nach Haus. Ich begleite euch jetzt in diesem Studium und ihr begleitet Mich dann auf dem Heimweg - das ist alles. Ich sitze hier und stelle Mich euch Kindern auf sehr klare Weise vor. In dem Maße, wie sich jeder von hier einsetzt, werdet ihr in der Neuen Welt belohnt. Ich vermittele euch sehr tiefes Verständnis. Denkt so oft ihr könnt an Mich und die Last eurer Verfehlungen wird von euch genommen. Ihr erhaltet Flügel! Eine Seele hat keine physischen Flügel. Sie ist ein winziger Punkt. Weder ahnt jemand, wie eine Rolle von maximal 84 Leben in ihr gespeichert ist, noch weiß irgendjemand etwas über die Seelen oder die Höchste Seele. Deshalb sagt der Vater: Niemand kennt Mich, wie Ich bin und was Ich bin. Ich selbst und Meine Schöpfung können nur durch Mich verstanden werden. Ich komme und stelle Mich euch Kindern persönlich vor. Ich erkläre euch auch, was eine Seele ist. Das nennt man „Selbsterkenntnis“. Die Seele existiert in der Mitte der Stirn. Anbeter sagen: „In der Stirnmitte strahlt ein einzigartiger, wunderbarer Stern!“ Nur, was ist eine Seele? Niemand weiß das! Wenn jemand sagt, er hätte gern eine Vision der Seele, dann erklärt ihm: „Ihr sagt, es befände sich ein Stern in der Mitte der Stirn. Macht es denn Sinn, die Vision eines Sterns zu haben?!“ Man macht den Tilak auch in der Form eines Sterns. Sie zeigen auch in der Nähe der Mondsichel einen Stern. Tatsächlich ist jede Seele wie ein Stern. Der Vater hat jetzt erklärt: Ihr seid Sterne des Wissens.“

Die Sonne, der Mond und die Sterne sind die Lampen, die das Himmelszelt beleuchten. Sie sind keine Gottheiten. Auf dem Glaubensweg bieten sie auch der Sonne Wasser an. Brahma Baba hat auf dem Bhaktipfad auch alles mögliche gemacht.

Er sagte stets: „Gegrüßt sei die Gottheit Sonne, gegrüßt sei die Gottheit Mond;“ und dann hat er der Sonne Wasser dargeboten. Das alles gehört zum Glaubensweg und Brahma Baba hat sehr viel Anbetung verrichtet! Der Erste der Anbetungswürdigen wurde dann der erste Anbeter. Man sollte die Rangfolgen beachten, so wie es auch in Rudras Rosenkranz eine Rangfolge gibt. Brahma war der größte Anbeter. Der Vater sagt jetzt: Ob jung oder alt - alle befinden sich jetzt im Ruhestand. Bald werde Ich sie nach Haus zurückbringen und ihr werdet nicht mehr in diese alte Welt zurückkehren. Die in den Schriften beschriebenen Dinge, dass z.B. eine totale Auslöschung stattfände oder das die gesamte Erde überflutet und Krishna auf einem Pipalblatt angetrieben würde – alles das geschieht in Wirklichkeit nicht. Der Vater erklärt, dass Krishnas Ankunft nichts mit einem Ozean zu tun hat. Es bezieht sich vielmehr auf den Mutterleib, in dem die ungeborenen Kinder sehr glücklich sind. Hier gleicht der Mutterleib einem Gefängnis. Die Seele erfährt dort Strafen für ihre Verfehlungen. Der Vater sagt jedoch: Manmanabhav. Denkt an mich. Wenn die Leute auf den Ausstellungen fragen: „Weshalb zeigt ihr auf dem Bild der Treppe keine anderen Dharmas?“ Dann sagt ihnen: „Die Anhänger der anderen Religionen verbringen keine 84 Leben auf der Erde. All die anderen Religionen sehen Sie auf dem Bild des Kalpabaums. Wir müssen die Treppe der 84 Leben zeigen, denn anhand dieser Darstellung können man berechnen, wie viele Leben man hat. Alles andere kann man auf den schaut, dann sieht, wo z.B. London oder eine andere Stadt liegt, nicht wahr? Der Vater macht es euch so leicht, diese Zusammenhänge zu erklären. Zeigt allen, wie sich der Zyklus der 84 Leben dreht. Wenn ihr jetzt satopradhan werden wollt, dann denkt an den Unbegrenzten Vater und ihr werdet rein. Einmal rein geworden, geht ihr dann in die reine Welt. Daran ist nichts schwierig. Denkt an den Vater, wann immer ihr Zeit findet und es wird zu einer kraftvollen Gewohnheit. Selbst wenn ihr bis Delhi wandern müsstet, würdet ihr keine Müdigkeit verspüren, wenn ihr dabei an den Vater denkt. Wenn es ehrliche Erinnerung gibt, dann endet die Identifikation mit dem Körper und die Müdigkeit verschwindet. Die Seelen, die gegen Ende zu uns kommen, werden sogar in der Erinnerung noch schneller vorankommen. Achcha. Den lieblichsten, geliebten, lange verlorenen und jetzt wiedergefundenen Kindern, Liebe, Grüße und Guten Morgen von eurer Mutter, eurem Vater, BapDada. Der Spirituelle Vater sagt Namaste zu Seinen spirituellen Kindern.

Essenz für die Verinnerlichung:
1. Stabilisiert euch in der unverfälschten Erinnerung an den Einen Vater und beendet das Körperbewusstsein. Strebt danach, euren vom Karma befreiten Zustand zu erreichen. So lange ihr euch noch im Körper befindet, verdient ein unvergängliches Einkommen.

2. Werdet wissensvolle Seelen und dient anderen. Verinnerlicht alles, was ihr vom Vater hört, und erzählt es dann anderen. Spendet die fünf Laster und befreit euch von den Omen Rahus.

Segen:
Möget ihr immer die Kraft eures Geistes erfahren und sie nutzen, um kooperativ in der riesigen Aufgabe zu sein.

Um die Materie und die Schwingungen unreiner Seelen transformieren zu können, um in einer Atmosphäre und den Schwingungen sinnlosen Blutvergießens selbst in Sicherheit zu bleiben, um vielen Seelen Kooperation zu geben, um mit Yogakraft den Anfang der Erschaffung der Neuen Welt zu machen – für all diese riesigen Aufgaben benötigt ihr die Kraft des Geistes. Nur mit der Kraft des Geistes werden eure letzten Moment wunderschön sein. Diese Kraft ist die Kraft erhabener Gedanken und der klaren Verbindung mit dem Einen. Werdet auf diesem Gebiet jetzt erfahren. Dann seid ihr in der Lage, in dieser riesigen Aufgabe kooperativ zu sein und ein Recht auf das unbegrenzte Königreich zu beanspruchen.

Slogan:
Furchtlosigkeit und Demut kennzeichnen eine Seele, die Gyan und Yoga hat.