06.10.21       Morning Deutsch Murli        Om Shanti      BapDada       Madhuban


Essenz:
Liebste Kinder, seid im Hinblick auf diese alte Welt unbegrenzt losgelöst, denn der Vater erschafft für euch das neue Zuhause in Form des Himmels.

Frage:
Warum gibt es Hindernisse in diesem unvergänglichen Opferfeuer des Wissens?

Antwort: 
Dies ist Rudras unvergängliches Opferfeuer des Wissens, erschaffen von Shiv Baba. Ihr werdet darin rein, um euch von Menschen in Gottheiten verwandeln zu können. Weil ihr jedoch auch kein Bhakti mehr verrichtet, gibt es Hindernisse. Die Menschen wollen, dass es Frieden gibt und dass die Zerstörung nicht stattfindet. Der Vater hingegen hat Rudras Opferfeuer für dies Verwandlung der alten Welt erschaffen. Erst danach wird es Frieden geben.

Om Shanti.
Kinder, der Vater hat euch die Bedeutung von „Om Shanti“ erklärt. Sie lautet: „Ich bin eine Seele und meine ursprüngliche Religion ist Frieden.“ Ihr braucht euch nicht zu bemühen, in das Land des Friedens zu gehen. Die Seelen selbst sind Verkörperungen von Frieden und die Bewohner des Wohnortes des Friedens. Hier auf der Erde könnt ihr für kurze Zeit friedvoll bleiben. Die Seele sagt: „Das Instrument meiner körperlichen Organe ist müde geworden. Ich stabilisiere mich jetzt selbst in meiner ursprünglichen Religion und löse mich von meinem Körper.“ Aber die Seele muss handeln. Wie lange könnt ihr im Frieden dasitzen? Die Seele sagt: „Ich stamme aus dem Land des Friedens. Weil ich hier in den Körper gekommen bin, kann ich sprechen. Ich bin eine Seele und dies ist mein Körper.“ Die Seele wird rein und wieder unrein. Wenn die Seele unrein wird, ist auch der Körper unrein. Im Goldenen Zeitalter sind die fünf Elemente satopradhan. Hier hingegen sind sie tamopradhan. Wenn Legierung in Gold gemischt wird, wird das Gold unrein. Dann muss es ins Feuer gelegt werden, um gereinigt zu werden. Auch Yoga ist ein Feuer. Im Yogafeuer werden Fehler verbrannt. Die Höchste Seele macht die Seele rein. Es wird nur der Name des Einen erwähnt. Die Gläubigen rufen: „Oh Läuterer, komm!“ Entsprechend dem Plan des Schauspiels muss jeder unrein und tamopradhan werden. Dies ist ein Baum. Normalerweise befindet sich der Same eines Baumes unten, aber dieser lebendige Same befindet sich an der Baumspitze. Wenn ihr nach Ihm ruft, richtet sich die Aufmerksamkeit nach oben. Der Eine, von dem ihr eure Erbschaft beanspruch, ist jetzt hierher auf die Erde herabgekommen Er sagt: Ich muss hierher kommen. Dies ist Mein weltlicher Baum der Menschheit und er trägt unzählig viele verschiedene Religionen. Er hat jetzt die tamopradhane Stufe des völligen Verfalls erreicht. Kinder, der Vater ist hier und unterrichtet euch. Im Goldenen Zeitalter existieren zuerst die Gottheiten. Jetzt, im Eisernen Zeitalter, gibt es nur lasterhafte Menschen. Zwischen ihnen und den Gottheiten gibt es keinen Krieg. Ihr überwindet jetzt mit Yogakraft die fünf Laster. Es stellt sich nicht die Frage nach einem gewalttätigen Kampf. Ihr seid vollkommen gewaltfrei. Ihr berührt nicht einmal jemanden, denn ihr seid doppelt gewaltlos. Das Schwert der Lust zu gebrauchen, ist der verhängnisvollste Fehler. Der Vater sagt: Das Laster der sinnlichen Begierde bereitet euch von Anfang bis Ende nur Leid. Ihr dürft keinem der Laster mehr freien Lauf geben. Auf die Gottheiten singen die Menschen Loblieder, wie: „Ihr seid erfüllt mit allen Tugenden, vollständig lasterlos.“ Die Seele versteht das durch diese Organe. Die Menschen sagen: „Wir sind unrein geworden.“ Das bedeutet, dass sie definitiv zu einer bestimmten Zeit rein waren. Darum sagen sie, dass sie unrein geworden sind und rufen: „Oh Läuterer, komm!“ Wenn sie rein sind, ruft niemand nach Shiv Baba. Dieser Zustand wird „Himmel“ genannt. Gegenwärtig rezitieren die heiligen und weisen Männer: „Oh Läuterer, Rama, Partner Sitas, komm!“ Sie singen das Lied immerzu, wo sie auch hingehen. Der Vater erklärt, dass die gesamte Welt unrein ist. Sie ist Ravans Königreich. Sie verbrennen eine Strohpuppe, die Ravan darstellen soll. Niemand weiß jedoch, wann sein Königreich begann. Auf dem Weg des Glaubens gibt es so viel Widersprüchliches. Einige tun dies und andere jenes. Sannyasis unterrichten viele verschiedene Arten Hatha-Yoga. Tatsächlich weiß niemand, was Yoga wirklich ist. Dafür könnt ihr niemanden tadeln. Dieses Schauspiel ist vorherbestimmt. Bis Ich komme muss jeder seine Rolle spielen. Es gibt Wissen und Glauben. Wissen ist der Tag in Form des Goldenen und Silbernen Zeitalters. Glaube und Anbetung sind die Nacht des Kupfernen und Eisernen Zeitalters. Schließ gibt es Loslösung in Bezug auf die alte Welt. Diese Loslösung ist unbegrenzt.

Die Losgelöstheit der Bhagats ist hingegen unvollständig. Ihr wisst, dass diese alte Welt jetzt bald endet. Wenn ein neues Haus gebaut wird, verliert man das Interesse an das alte Haus. Schaut, wie unbegrenzt der Vater ist! Er erbaut für euch das Zuhause des Himmels. Der Himmel ist neu und die Hölle ist alte Welt. Die neue Welt wird alt und dann wird sie wieder neu. Niemand weiß, wie lange die neue Welt besteht. Wir leben in der alten Welt und erneuern sie. Auf diesem „alten Friedhof“ werden wir das Land der Engel erschaffen. Am Ufer des Jamuna werden die Paläste stehen und Delhi wird die Hauptstadt des Landes der Engel sein. Es heißt, dass die Pandavas eine Festung hatten. Alles wird definitiv wieder erschaffen, dem Plan des Schauspiels entsprechend. So wie ihr Opferfeuer zelebriert, Tapasya macht, Spenden gebt und Wohltat verrichtet, so werdet ihr das alles wieder tun. Zuerst habt ihr nur Shiva angebetet. Ihr habt Ihm zur Ehre erstklassige Tempel gebaut. Das bezeichnet man als „unverfälschte Anbetung“. Jetzt seid ihr auf dem Weg des Wissens. Dies ist unverfälschtes Wissen. Ihr hört ausschließlich Shiv Baba zu, dem Einen, den ihr zuerst angebetet habt. Im Goldenen und Silbernen Zeitalter gab es keine anderen Religionen und ihr wart konstant glücklich. Die Gottheitenreligion schenkt sehr viel Glück. Wenn ihr nur ihren Namen erwähnt, wird euer Mund versüßt. Ihr erhaltet das entsprechende Wissen nur vom Einen Vater. Er sagt: Hört auf niemand anderen! Dies ist unverfälschtes Wissen. Ihr gehört jetzt zum Unbegrenzten Vater. Nur ihr erhaltet die Erbschaft, jedoch graduell unterschiedlich, gemäß euren Bemühungen. Der Vater ist für kurze Zeit in eine körperliche Gestalt gekommen. Er sagt: Ich gebe dieses Wissen nur euch Kindern. Dies ist der Körper der Brahma-Seele. Ich bin in ihn eingetreten. Nach Shivas Geburtstag entsteht sofort die Gita, d.h. von da an vermittelt Shiv Baba, die Höchste Seele euch Sein spirituelles Wissen. Es ist keine Frage von Wasser. Durch Wissen werdet ihr rein und nicht durch Wasser. Flüsse gibt es überall auf der Welt. Der Vater, der Wissensozean, kommt und tritt in Brahmas Körper ein und spricht das Wissen. Hier gehen die Menschen zum Gaumukh (Maul der Kuh). Tatsächlich seid ihr Gaumukhs in lebendiger Gestalt. Der Nektar des Wissens kommt über eure Lippen. Eine Kuh spendet Milch und entsprechend geht es hier nicht um Wasser. Der Vater, der Spender der Erlösung für alle, sitzt hier vor euch und erklärt alles. Alle Seelen haben jetzt auf ihrem Abstieg die unterste Stufe erreicht. Früher wusstet ihr nicht, warum die Menschen eine Strohpuppe verbrennen, die Ravan darstellen soll. Ihr wisst jetzt, dass das unbegrenzte Dashera stattfinden muss. Diese ganze Welt ist eine Insel (Lanka). Das Königreich Ravans erstreckt sich über die ganze Erde. In den Schriften steht, Rama habe eine Armee aus Affen rekrutiert und die hätten eine Brücke gebaut. All das sind nur ellenlange Geschichten. Es gibt weiterhin Anbetung und Glauben. Zuerst gibt es unverfälschte und dann verfälschte Anbetung. Dashera und Rakhsha Bandhan sind Feste, die sich auf das Übergangszeitalter beziehen. Nach Shiv Babas Geburtstag feiert man den Geburtstag Krishnas. Das Land Krishnas wird jetzt erschaffen. Heute ist es das Land des Dämonen Kans und morgen wird es Krishnas Land sein. Die lasterhafte Gemeinschaft wird „Kans“ genannt. Zwischen Pandhavas und Kauravas gab es keinen Krieg. Die Geburt Krishnas findet im Goldenen Zeitalter statt. Er ist der erste Prinz. Er geht in die Schule, um zu lernen. Wenn er älter ist, sitzt er auf dem Thron des Königreichs. Alles Lob gebührt Shiv Baba, dem Läuterer der Unreinen. Die Tänze, Lieder usw. im Bhakti bedeuten, miteinander glücklich zu feiern. Wie hätte Krishna, das Kind, jemandem dieses Wissen geben können? Baba sagt: Ihr dürft niemandem raten, nicht mehr zu beten. Sie werden automatisch damit aufhören. Ihr entsagt Bhakti und auch insbesondere dem Laster der Lust. Deshalb gibt es Unruhen. Baba sagt: Ich erschaffe dieses Opferfeuer Rudras und die lasterhafte Gemeinschaft erschafft Hindernisse. Dies ist Shiv Babas unbegrenztes Opferfeuer, worin sich Menschen in Gottheiten verwandeln. Man hat sich daran erinnert, dass die Flammen der Zerstörung aus dem Opferfeuer auftauchten. Wenn die alte Welt zerstört ist, regiert ihr in der neuen Welt. Die Menschen sagen: „Wir wollen Frieden. Die Brahma Kumaris hingegen sagen, dass bald die Zerstörung der alten Welt stattfindet.“ Sie verstehen Babas Wissen nicht. Der Vater erklärt: Die gesamte alte Welt muss in diesem Opferfeuer des Wissens geopfert werden. Sie wird in Brand gesetzt und es wird auch gewaltige Naturkatastrophen geben. Alles wird wie Senfsamen zermahlen und endet. Nur ein paar Seelen werden auf der Erde bleiben. Seelen sind unsterblich. Jetzt wird das unbegrenzte Holika gefeiert, in dem die Körper enden. Alle Seelen hingegen werden rein und kehren nach Hause zurück. Dinge werden gereinigt, wenn sie in ein Feuer gelegt werden. Die Menschen zelebrieren Opferfeuer, um alles zu reinigen, aber all das sind lediglich physische Vorgänge. Die gesamte Welt wird jetzt geopfert. Die Neuschöpfung muss definitiv vor der Zerstörung stattfinden.

Wenn ihr euren Mitmenschen etwas erklärt, dann sagt ihnen das. Die Schöpfung geschieht durch Brahma. Prajapita Brahma ist sehr bekannt. Es gibt Adi Dev und Adi Devi. Für Jagadamba gibt es zahllose Tempel und viele Melas, d.h. religiöse Versammlungen. Ihr seid Gyan Gyaneshwaris, die wissensvollen Kinder Jagadambas. Später seid ihr Raj Rajeshwaris, Prinzen und Prinzessinnen. Ihr werdet sehr reich sein. Auf dem Weg der Anbetung beten die Menschen während des Diwalifestes zu Lakshmi und bitten sie um vergänglichen Reichtum. Hier erhaltet ihr alles. Dort beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung 150 Jahre. Hier wird eure Lebenserwartung umso mehr anwachsen, je mehr Yoga ihr habt. Ihr habt Yoga mit Ishwar und werdet Yogeshwar. Der Vater sagt: Ich bin der Wäschemann. Ich reinige alle Seelen wie schmutzige Kleidung. Dann werdet ihr reine Körper erhalten. Innerhalb einer Sekunde reinige ich die Kleider der Welt. Einfach durch „Manmanabhav“ werden Seele und Körper rein. Das ist doch Magie, oder? Es ist die großartige Methode, um innerhalb einer Sekunde Befreiung im Leben zu erhalten. Wo immer ihr geht und steht – erinnert euch an den Vater! Ich bereite euch überhaupt keine Schwierigkeiten. Dies ist jetzt für euch der Aufstieg innerhalb einer Sekunde. Der Vater sagt: Kinder, Ich komme als euer Diener. Ihr habt nach Mir gerufen: „Oh Läuterer, komm und reinige uns!“ Deshalb bin ich doch ein Diener, oder? Wenn ihr sehr unrein werdet, weint ihr laut. Ich bin jetzt hier bei euch. Ich komme in jedem Kreislauf und gebe euch das Mantra: „Erinnert euch an Mich!“ Das ist die Bedeutung von Manmanabhav. Damit könnt ihr die Meister in Vishnus Land werden. Ihr seid gekommen, um Vishnus Königreich zu beanspruchen. Nach Ravans Reich entsteht Vishnus Reich, das Land Krishnas. Alles wird euch mit einfachen Worten erklärt. Der Vater sagt: Beendet jegliche Anhänglichkeiten an diese alte Welt. Wir haben jetzt das Ende unserer 84 Leben erreicht. Wir werden die alten Kostüme zurücklassen und in die neue Welt gehen. Nur durch Erinnerung wird das Fehlverhalten sich leicht auflösen. Habt Mut. Achcha. Den lieblichsten, geliebten, lange verlorenen und jetzt wiedergefundenen Kindern, Liebe, Grüße und Guten Morgen von der Mutter, Dem Vater, BapDada. Der Spirituelle Vater sagt Namaste zu den spirituellen Kindern.

Essenz für die Verinnerlichung:
1. Lasst immer nur Wissensnektar über eure Lippen kommen. Gewährt jeder Seele durch Wissen Erlösung. Hört ausschließlich dem Einen Vaters zu.

2. Um in die Stufe des Aufstiegs zu gehen, übt es, euch an den Vater zu erinnern, wo immer ihr geht und steht. Beendet jegliche Anhänglichkeit an diese alte Welt und an euer altes Kostüm.

Segen:
Mögest du ein perfekter Engel sein, der nur dem einen Pfad folgt und alle Beziehungen nur mit dem Einen pflegt.

Hab innerlich nur einen Gefährten und nur eine Beziehung mit BapDada. Wer alle Beziehungen und Verbindungen mit dem Einen pflegt, ist ein Engel. So wie von Regierungsseite Schilder aufgestellt werden, wie z.B. „Straße gesperrt“, auf die gleiche Weise blockiert innerlich alle anderen Wege, dann wandert euer Intellekt nicht mehr umher. BapDadas erste Anweisung lautet: Zuerst sperrt innerlich alle anderen Weg und ihr werdet problemlos zum Engel.

Slogan:
Die Mittel, um vor Maya sicher zu sein, sind Eifer und Begeisterung für den Dienst.


Mateshwaris unschätzbar wertvolle Versionen
Setzt euch hin, um euch konstant an Gott zu erinnern

Zu welchem Zweck erinnert ihr euch an Gott? Ihr müsst euch dafür nicht irgendwo hinsetzen. Es gilt vielmehr, sich an Gott zu erinnern, wo auch immer ihr geht und steht. Wir können uns jedoch nur an jemanden erinnern, wenn wir wissen, wie er heißt und wie er aussieht. Wenn Gott, wie behauptet wird, jenseits von Name und Form wäre, wie könnten wir uns dann an Ihn erinnern? Wenn Er allgegenwärtig wäre, an wen oder was sollten wir uns dann erinnern? Wenn wir von Erinnerung sprechen, dann muss es definitiv eine Form geben, an die wir uns erinnern. Erinnerung bedeutet, dass da jemand ist, der sich erinnert und eine weitere Person, an die man sich erinnert. Das bedeutet, beide sind definitiv separat und einzigartig. Das bedeutet: Gott ist nicht allgegenwärtig. Wenn man sagt, dass alle Seelen Teile Gottes sind, besteht Gott dann aus lauter Einzelteilen? Das würde bedeuten, dass Gott, wie auch die Erinnerung an Ihn vergänglich ist. Die Menschen wissen nicht, dass Gott ewig existiert und dass wir Seelen, die Kinder des ewigen Höchsten Vaters, der Höchsten Seele, ebenfalls unvergänglich sind. Wir sind Seine Schöpfung und kein Teil von Ihm. Wir brauchen dieses Wissen, dass Gott uns hier höchstpersönlich vermittelt. Seine erhabenen Versionen lauten: Wenn ihr euch an Mich erinnert, so wie Ich bin und was Ich bin, dann werdet ihr Mich definitiv treffen. Ich bin euer Vater und jenseits von Glück und Leid. Wenn Ich allgegenwärtig wäre, gäbe es in diesem Spiel weder Glück noch Leid. Ich also nicht allgegenwärtig. Ich bin eine Seele wie ihr. Meine Tugenden sind jedoch im Vergleich zu allen anderen Seelen die erhabensten und deshalb werde Ich als „Gott, die Höchste Seele“ bezeichnet. Achcha.