08.09.21       Morning Deutsch Murli        Om Shanti      BapDada       Madhuban


Essenz:
Liebliche Kinder, es ist eine göttliche Tugend, diejenigen zu achten, die schon vor euch das Wissen erhalten haben. Folgt denjenigen, die klug sind und sehr gut erklären können.

Frage:
Warum gibt es im Goldenen Zeitalter keine Bräuche oder Systeme der Anbetung?

Antwort: 
Weil der Vater, der Ozean des Wissens, euch Wissen vermittelt und euch in das Land der Befreiung schickt. Dort erhaltet ihr die Frucht eurer Anbetung. Wenn ihr Wissen erhaltet, werdet ihr von der Anbetung entbunden. Da Satyug die Zeit für die Belohnung ist, wozu sollte man dann noch Anbetung, Tapasya oder Wohltat usw. verrichten? Keiner dieser Bräuche wird dort noch existieren.

Om Shanti.
Gott Shiva, der Läuterer, spricht: Kinder, Ich bin euer Vater und vermittele euch Mein Wissen. Ich komme hierher, um euch zu unterrichten und zu läutern. Niemand sonst kann euch dieses Wissen vermitteln. Alle anderen lehren lediglich Anbetung. Kinder, nur ihr, die Brahma Kumars und Kumaris, studiert dieses Wissen. Hier in Mount Abu steht auch der Dilwala Tempel. Darin seht ihr die Denkmäler der Raj Yogis. Dort sind Jagadamba, die Weltmutter und auch Prajapita, der Vater der Menschheit, dargestellt. Da gibt es auch Kumaris und Halb-Kumaris. Der Vater lehrt euch Raja Yoga. Das Königreich, der Himmel, ist oben an der Decke zu sehen. Der Vater lehrt euch kein Bhakti. Am Anfang des Kupfernen Zeitalters betet ihr ausschließlich des Einen an, der euch unterrichtet hat und dann gegangen ist. Die Menschen wissen nicht, wer euch Raja Yoga gelehrt, hat, das Königreich gegründet hat und dann gegangen ist. Ihr wisst jetzt dass die Anbetung sich grundsätzlich vom Wissen unterscheidet. Nur der Eine kann Wissen vermitteln und sonst niemand. Es gibt nur einen Ozean des Wissens. Nur Er kommt und läutert die Unreinen. Kein Mitglied einer anderen spirituellen Gemeinschaft ist dazu in der Lage. Obwohl ihre Oberhäupter sich selbst „Shri Shri 108 Jagadguru“ oder sogar „Gott“ nennen, kann keiner zu Recht behaupten, er sei der Höchste Vater, die Höchste Seele oder der Ozean des Wissens. Niemand bezeichnet einen dieser Gurus als „Höchster Vater“. Ihr wisst, dass Shiva der Höchste Vater, die Höchste Seele und der Läuterer ist. Behaltet diese Punkte sehr gut im Gedächtnis. Die Leute sagen, dass ihr, die Brahma Kumars und Kumaris keine Anbetung verrichtet. Weil ihr Wissen erhalten habt, übt ihr kein Bhakti mehr aus. Es ist jedoch nicht so, dass ihr, wenn ihr mit der Anbetung beginnt, euch bewusst seid, dass ihr dem Wissen entsagt. Nein, ihr geht automatisch in Ravans Königreich. Ihr habt jetzt erkannt, dass Baba euch Raja Yoga lehrt. Raja Yoga beruht auf Wissen und kann nicht als Anbetung bezeichnet werden. Gott ist der Ozean des Wissens. Er lehrt niemals Bhakti. Die Frucht der Anbetung ist Wissen und durch Wissen gibt es Befreiung. Am Ende des Eisernen Zeitalters sind alle Seelen unglücklich. Deshalb wird diese alte Welt auch „Das Land des Leids“ genannt. Ihr versteht diese Zusammenhänge jetzt. Der Vater ist gekommen, um die Frucht für Bhakti zu geben, d.h. um allen Seelen Erlösung zu gewähren. Euch lehrt Er zudem auch Raja Yoga für ein Leben in Befreiung. Dies ist eine alte Welt und sie muss enden. Ihr wünscht euch ein Königreich in der neuen Welt. Dies ist das Wissen um Raja Yoga. Nur der Höchste Vater, die Höchste Seele Shiva, kann dieses Wissen vermitteln. Er, und nicht Krishna, wird „Ozean des Wissens“ genannt. Das Lob, das Krishna gebührt, lautet anders. Er ist der 1. Prinz im Goldenen Zeitalter und er hat in seinem vorigen Leben definitiv entsprechende Handlungen verrichtet. Ihr wisst jetzt, dass ihr das Wissen um Raja Yoga erhaltet und dass ihr in der neuen Welt Prinzen und Prinzessinnen seid. Der Himmel bedeutet Befreiung, wohingegen die Hölle Erniedrigung ist. Wir gründen unser eigenes Königreich. Diejenigen, die dieses Wissen nicht annehmen und nicht rein werden, werden dieses Königreich nicht betreten. Im Goldenen Zeitalter leben nur sehr wenige Menschen. Alle anderen Seelen werden sich währenddessen im Land der Erlösung aufhalten, im Zuhause. Kinder, ihr erinnert euch an euer Zuhause, weil der Kreislauf der 84 Leben jetzt zu Ende geht. Das Spiel endet bald. Ihr seid viele Male durch den Kreislauf gegangen. Nur ihr, die Brahmanen, wisst das. Brahmanen werden weiterhin erschaffen. Da ist der Rosenkranz der 16.108. Im Goldenen Zeitalter wird es nur wenige Menschen geben. Es gibt ein Modell vom Goldenen Zeitalter. Von etwas Großem wird ein kleines Modell gemacht, so wie sie z.B. das goldene Dwaraka zeigen, eine Stadt in Gujarat. Man sagt, dass in Dwaraka die Hauptstadt in Krishnas Königreich gewesen sei. Was würdet ihr sagen? War es Dwaraka war oder war es Delhi? Kinder, ihr wisst, dass Dehli an den Ufern des Jamuna die Hauptstadt war. Delhi ist sehr berühmt und wird „Pharistan“ genannt, das Land der Engel. Der Fluss Jamuna wird auch verehrt. Der Thron des Königreichs wird in Dehli stehen. Kinder, ihr versteht jetzt, dass der Anbetungsweg endet und zum Weg des Wissens wird. Das göttliche Königreich wird gegründet. Wenn ihr weiter voranschreitet, wird euch alles klar werden. Ihr seht dann auch, wie viele die Prüfungen bestehen und mit welchem Ergebnis.

In einer Schule wird auch bekannt gegeben, wer mit welcher Note bestanden hat und in die nächsthöhere Klasse versetzt wird. Auch hier werden alle wissen, wer bestanden hat und wer durchgefallen ist. Die Klasse ist groß. Sie ist eine unbegrenzte Klasse und die Anzahl der Center wird Tag für Tag immer weiter wachsen. Manche werden kommen und den 7-Tageskurs sehr gut annehmen. Ein Kurs von nur ein oder zwei Tagen ist auch nicht zu unterschätzen. Ihr könnt sehen, dass die Transformation des Eisernen Zeitalters unmittelbar bevorsteht. Werdet jetzt satopradhan. Der Vater hat euch angewiesen, den Yoga eures Intellekts mit Ihm zu verbinden. Auf diese Weise werdet ihr satopradhan und könnt in die reine Welt gehen. Ihr müsst definitiv die gleiche Rolle spielen, die ihr gemäß Drama auch im vorigen Kreislauf gespielt habt. Die Bewohner Bharats haben das Königreich regiert und dann hat die Bevölkerungszahl immer mehr zugenommen. Ein Baum wächst ebenfalls. Die Menschen in Bharat gehörten zum Dharma der Gottheiten. Weil sie jedoch heute unrein sind, beten sie die Denkmäler der Gottheiten an, so wie z.B. die Christen zu Christus beten. Das ursprüngliche, ewige Dharma der Gottheiten existierte tatsächlich im Goldenen Zeitalter. Der Vater hatte ihr Königreich etabliert. Sie müssen sich zweifellos im Übergangszeitalter, d.h. in ihrem 84. Leben darum bemüht haben. Danach hat die alte Welt sich verwandelt. Wenn das Eiserne Zeitalter endet und das Goldene Zeitalter kommt, dann muss es jetzt, im Übergangszeitalter, gewiss noch unreine Seelen geben. Baba sagt: Wenn ihr die Bilder von Lakshmi und Narayan oder Literatur drucken lasst, sollten darauf die Worte stehen: „Sie haben in ihrem vorigen Leben das Wissen um den leichten Raja Yoga verinnerlicht und sich dafür eingesetzt, Gottheiten zu werden.“ Es wird in der neuen Welt nicht nur den König und die Königin geben. Bürger müssen ebenfalls erschaffen werden. Die Menschen sind unwissend und verrichten weiterhin Anbetung. Sie glauben, dass sie Gott ohne Bhakti nicht finden können. Wenn ihr euren Mitmenschen erzählt, dass Gott gekommen ist, dann lachen sie euch aus und sagen: „Gott wird am Ende des Eisernen Zeitalters kommen. Wie könnte Er jetzt schon hier sein?“ Sie verstehen nicht einmal, warum sie das behaupten. Sie haben Krishna im Kupfernen Zeitalter dargestellt und behaupten ohne jedes Verständnis einfach alles, was ihnen in den Sinn kommt. Deshalb sagt der Vater: Ihr seid vollkommen unwissend geworden. Ihr behauptet, dass Gott allgegenwärtig sei. Frömmigkeit ist äußerlich etwas sehr Schönes. Bhakti hat so viel Glanz. Ihr braucht keine Anbetung mehr zu verrichten. Wenn ihr andere spirituellen Gemeinschaften besucht, dann wird es dort viel Lärm geben und sie werden Lieder singen. Hier mag Baba es nicht einmal, wenn ihr Musik abspielt. Wenn ihr weiter vorangeht, wird vielleicht auch das enden. Baba sagt: Ich erkläre euch die Essenz all dieser Lieder usw. Ihr kennt ihre Bedeutung, weil dies ein Studium ist. Kinder, ihr wisst, dass ihr Raja Yoga studiert. Wenn ihr weniger studiert, dann werdet ihr zu den Bürgern gehören. Deshalb folgt denjenigen, die sehr klug sind. Sie widmen dem Studium erhöhte Aufmerksamkeit und werden davon entsprechend profitieren. Lernt von denen, die sehr gut erklären können. In den Centern erinnert man sich an die Maharatis. Obwohl genug Brahma Kumaris im Center anwesend sind, bitten sie die Maharatis, zu kommen. Sie denken, dass sie sehr klug ist. Ihnen wird Achtung erwiesen. Es ist wichtig, die Älteren zu achten: „Diese Dadi hat mehr Wissen als wir und deshalb wird sie einen hohen Rang beanspruchen.“ Es sollte deswegen keine Arroganz geben. Achtet die Älteren. Ein Präsident würde auch besonders geehrt werden. Die Ehre eines jeden ist unterschiedlich. Schenkt einander Achtung. Auch unter den Rechtsanwälten ist es unterschiedlich. Die Leute wählen für einen wichtigen Fall einen besonders klugen Rechtsanwalt. Manche verdienen mehrere hunderttausend Rupien. Es ist definitiv unterschiedlich. Wenn jemand klüger ist als ihr, dann gilt es, ihm Achtung zu zollen. Auch um die Center muss man sich kümmern. Alles muss gemacht werden. Baba ist den ganzen Tag damit beschäftigt. Es geht darum, darauf zu achten, wie man Ausstellungen ausrichten kann und wie wir von tamopradhan satopradhan werden können. Der Vater ist hier, um uns satopradhan zu machen. Nur Er ist der Läuterer. Anbeter behaupten, dass der Ganges der Läuterer sei und deshalb haben sie Leben für Leben in diesem Fluss gebadet. Keine einzige Seele ist dadurch rein geworden. Das ist alles Anbetung. Wenn ihr laut ruft: „Oh Läuterer, komm!“, dann wird Er im Übergangszeitalter kommen und auch nur einmal. Alle Anbeter haben ihre Bräuche und Systeme, so wie sie in Nepal am 8. Tag ein Opfer darbieten. Sie legen einem kleinen Kind ein Gewehr in die Hand und es gibt zu Übungszwecken einen Schuss ab. Wenn es älter wird, wird es in der Lage sein, ein Kalb mit einem Schuss zu töten. Wenn das Tier nicht sofort tot ist, dann wird es nicht als Opfergabe akzeptiert und nicht den Gottheiten angeboten. Das gehört alles zum Weg der Anbetung. Jeder sieht das auf seine Weise. So viele werden nur aufgrund ihrer Einbildung zu Anhängern einer Religion. Dies hier ist etwas völlig Neues und nur ihr könnt verstehen, was hier gelehrt wird. Einzig und allein der Vater erzählt euch das Wissen um Anfang, Verlauf und Ende der Welt. Ihr seid glücklich, dass ihr den Diskus der Selbsterkenntnis dreht. Niemand sonst kann dies verstehen. Wenn Ich euch vor der Versammlung als den erhabensten „Schmuck des Brahmanen-Clans“ oder als „Dreher des Diskus der Selbsterkenntnis“ bezeichne, dann könnt ihr die Bedeutung dieser Titel verstehen.

Neuankömmlinge wären verwirrt und würden sich fragen, was da gesagt wird. Sie betrachten Vishnu als Dreher des Diskus der Selbsterkenntnis. Dies hier ist etwas Neues. Deshalb werdet ihr angewiesen: Geht hinaus auf das Dienstfeld. Euer Weg ist der Weg des Wissens. Ihr besiegt die fünf Laster. Ihr führt Krieg gegen die fünf Laster. Ihr werdet jetzt Gottheiten und es geht dabei nicht um einen Krieg gegen Dämonen. Gottheiten können nicht in einer Welt existieren, wo es Dämonen gibt. Ihr seid Brahmanen. die im Begriff sind, Gottheiten zu werden. Dafür bemüht ihr euch. Für Rudras Opferfeuer werden definitiv Brahmanen benötigt. Ohne sie kann es kein Opferfeuer geben. Shiva ist Rudra. Warum steht in den Schriften stattdessen der Name „Krishna“? Ihr seid einzigartig in der ganzen Welt und ihr seid nur Wenige. Es gibt das Sprichwort, dass ein Spatz den Ozean verschluckt habe. Es gibt in den Schriften so viele unglaubliche Geschichten. Vergesst das jetzt alles und erinnert euch konstant nur an Mich. Es sind die Seelen, die sich an ihren Spirituellen Vater erinnern. Es gibt nur einen Höchsten Vater. Wenn die Anbeter sagen: „Oh Höchste Seele!" oder „Oh Gott!" dann erinnern sie sich nicht einmal an das ovale Abbild. Sie reden einfach nur von Ishwar oder Prabhu. Die Seelen haben vom Vater das Glück für einen halben Kreislauf erhalten und deshalb erinnern sie sich auf dem Anbetungsweg an Ihn. Euch wurde jetzt das Wissen über die Seele und die Höchste Seele vermittelt. Wir sind Seelen, die Bewohner der Unkörperlichen Welt. Wir kommen nach und nach von dort auf die Erde herab, um unsere Rollen zu spielen. Die Gottheiten kommen zuerst. Man sagt, dass es vor Christus die Kultur der Gottheiten existierte. Alles geschah innerhalb von 5.000 Jahren. Die Menschen behaupten jedoch, dass es um 50.000 Jahre geht. Wenn das Schauspiel nur 5.000 Jahre dauert, dann kann es nichts geben, was 50.000 Jahre alt ist. Es gibt einige Hauptreligionen. Die Tempel und Kirchen usw. gehören ihren Anhängern. Sie hatten anfangs einen rajoguni Intellekt. Jetzt haben sie eine thamopradhane Bewusstseinsstufe haben. Bei den Ausstellungen wird ihnen so viel erklärt, aber kaum jemand ist in der Lage, etwas zu verstehen. Der Setzling der Brahmanen muss gepflanzt werden. Deshalb wird euch Kindern erklärt, dass Wissen sich von Anbetung unterscheidet. Durch Wissen gibt es Erlösung. Dafür beten die Menschen: „Oh Läuterer, komm! Befreie uns vom Leid. Sei unser Guru und führe uns zurück nach Hause.“ Der Vater kommt und holt alle Seelen nach Haus. Die Körper werden zurück gelassen. Eine Verwandlung wird stattfinden. In den Schriften erinnert man sich an den Mahabharat-Krieg. Er muss wieder stattfinden. Stellt weiterhin jedem den Vater vor. Es gibt nur eine Methode, um satopradhan zu werden. Der Vater sagt: Erinnert euch konstant an Mich. Auf diese Weise werden eure Mängel leicht beseitigt und ihr könnt mit Mir nach Hause zurückkehren. Gebt weiterhin jedem diese Botschaft. Sie wird für viele von Nutzen sein. Achcha. Den lieblichsten, geliebten, lange verlorenen und jetzt wiedergefundenen Kindern. Liebe, Grüße und Guten Morgen von der Mutter, dem Vater, BapDada. Der Spirituelle Vater sagt Namaste zu den spirituellen Kindern.

Essenz für die Verinnerlichung:
1. Bleibt in der Gesellschaft derer, die in diesem Studium große Fortschritte gemacht haben und sehr gut erklären können. Erweist ihnen Achtung. Seid niemals arrogant.

2. Versteht und erklärt die neuen Wissenspunkte klar und deutlich. Seid konstant glücklich, dass ihr diejenigen seid, die den Diskus der Selbsterkenntnis drehen.

Segen:
Mögest du ein losgelöster Beobachter sein, der immer in der Erinnerung an den Einen Vater versunken ist und seine Bewusstseinsstufe unveränderlich und stabil macht.

Es werden jetzt Prüfungen auf euch zukommen, an die ihr weder gedacht habt noch von ihnen geträumt habt. Wie auch immer – praktisch sollte es so sein, als würdet ihr euch als losgelöste Zuschauer einen Film anschauen, egal, ob es eine Komödie oder eine Tragödie ist. Ein Schauspieler spielt vielleicht eine unterhaltsame Rolle und eine andere liebevolle Seele eine sehr ernste Rolle. Betrachtet jedermanns Rolle als losgelöste Zuschauer mit einer konstant unerschütterlichen Bewusstseinsstufe. So einen Bewusstseinszustand könnt ihr jedoch nur entwickeln, wenn ihr in Erinnerung an den Einen Vater versunken seid.

Slogan:
Schmiedet euer Schicksal (nishchit) mit tiefem Vertrauen (Nishchay) und ihr könnt immer sorgenfrei sein (nishchint).