13.1.19    Avyakt Bapdada     Deutsch Murli     10.04.84     Om Shanti     Madhuban


Die Basis des Brahmanenlebens ist Gottes Liebe.


Heute sieht sich BapDada Seine liebenden, kooperativen und leichten Yogi-Seelen an. Ihr alle seid Yogi-Seelen. Man kann sagen, dass dies eine Versammlung von Yogis ist. Alle, die hier sitzen, sind Yogis, Seelen, die von Gott geliebt werden. Wen Gott liebt, der wird auch von der Welt geliebt. Seid ihr immer spirituell darüber begeistert, spirituell stolz darauf, dass ihr von der Höchsten Seele geliebt werdet? Habt ihr diesen spirituellen Selbstrespekt, dass ihr jene seid, die von Gott und auch von der Welt geliebt werden? Die Welt will nur einen kurzen Blick, ein Drishti von einer oder einer halben Sekunde – danach dürsten die Anbeterseelen und sie empfinden dies als eine große Sache. Ihr dagegen seid es wert, von Gott geliebt zu werden. Ihr werdet von Gott geliebt. Das ist so ein großes, gutes Schicksal! Was braucht jedes Kind heutzutage von Kindesbeinen an bis zum Tod? Selbst ein Kind, das noch nichts versteht, will in seinem Leben geliebt werden. Später wollen sie Geld, aber erst einmal Liebe. Wenn keine Liebe da ist, erfahren sie ihr Leben als hoffnungslos, als trostlos und ohne Süße. Ihr Seelen dagegen habt alle Gottes Liebe erlangt – ihr werdet von Gott geliebt. Gibt es irgendetwas Großartigeres als das? Wo Liebe ist, da ist die Welt, da ist das Leben! Wo keine Liebe ist, da ist kein Leben, keine Welt! Wenn ihr Liebe erhaltet, erhaltet ihr die Welt! Erfahrt ihr dies, dass diese Liebe euer erhabenes Schicksal ist? Die Welt ist durstig danach. Sie ist durstig nach einem Tropfen davon und ihr Kinder habt Babas Liebe als euren Besitz erlangt. Gottes Liebe erhält/unterstützt euch, d.h. ihr kommt damit in eurem Brahmanenleben voran. Erlebt ihr das so? Bleibt ihr im Ozean der Liebe aufgegangen oder hört ihr alledem lediglich zu oder wisst nur darum? Steht ihr nur am Ufer, denkt über alles nach und seht euch alles die ganze Zeit lediglich an? Nur zuzuhören und alles zu erkennen, das besagt, dass ihr nur am Ufer steht, nur zuseht. Zu akzeptieren und darin einzutauchen, das bedeutet, im Ozean der Liebe aufzugehen. Wenn ihr, nachdem ihr von Gott geliebt werdet, gar nicht die Erfahrung macht, im Ozean aufgegangen zu sein, im Ozean absorbiert zu sein, dann gehört ihr nicht zu jenen, die etwas erlangt haben, nachdem sie zu Gott gehören, sondern seid jene, die durstig/bedürftig bleiben. Was würdet ihr dazu sagen – durstig zu bleiben, nachdem man nahe gekommen ist? Bedenkt, wer es ist, der euch Sich zugehörig gemacht hat! Von wem werdet ihr geliebt? Von wem werdet ihr erhalten? Was wird passieren? Stets in Liebe eingebettet, könnt ihr von keinerlei Problemen oder irgendeiner Art von Umwälzung beeinflusst werden. Erlebt euch stets als jemand, der Hindernisse überwindet, der Lösungen für alle Probleme verkörpert, der Maya beherrscht.

Einige von euch Kindern sagen, dass sie die tiefen Wissensdinge nicht behalten können. Erinnert euch zumindest an eine Sache, dass ihr nämlich von Gott geliebt werdet, dass ihr ein Recht auf Gottes Liebe habt. Mit dieser einen Bewusstheit könnt ihr konstant kraftvoll werden. Das ist doch leicht, oder? Wenn ihr selbst das vergesst, dann verlauft ihr euch in einem Irrgarten. Nur diese eine Sache bewirkt, dass ihr ein Recht auf alle geistigen Errungenschaften habt. Denkt und erfahrt daher immer, dass ihr von Gott und von allen geliebt werdet. Versteht ihr? Das ist doch einfach, oder? Achcha. Ihr habt jetzt jede Menge gehört; setzt jetzt alles auch praktisch um. Es umzusetzen lässt euch ebenbürtig werden. Versteht ihr?

An alle Kinder, die es wert sind, von Gott geliebt zu werden; an alle edlen Seelen, die in Liebe aufgegangen sind; allen Kindern, die ein Recht auf liebevolle Erhaltung haben; an die edlen Seelen mit spirituellem Stolz, die spirituell begeistert bleiben, BapDadas Liebe, Grüße und Namaste.

Ihr alle seid doch leichte Yogi-Seelen, oder? Sich daran zu erinnern, dass ihr alle Beziehungen habt, macht euch zu leichten Yogis. Wenn ihr eine Beziehung habt, ist alles einfach. Das Wissen, ein leichter Yogi zu sein, beendet alle Probleme ganz leicht, denn ein leichter Yogi zu sein bedeutet, ständig die Gesellschaft des Vaters zu erfahren. Wenn die Gesellschaft des Einen da ist, der Allmächtigen Autorität, wenn ihr alle Kräfte besitzt, verändern sich Probleme in Lösungen.

Wo immer ein Problem erscheint, überlasst es dem Vater, lasst das Problem los! Mit dem Recht auf eine solche Beziehung enden die Probleme. „Was kann ich tun?“ Nein! Der Vater kennt das Problem. „Ich bin losgelöst und werde von Gott geliebt.“ Dann gehören alle Belastungen dem Vater und ihr werdet leicht. Wenn ihr selbst leicht seid, dann werden auch alle Dinge leicht. Wenn ihr auch nur den geringsten Gedanken an Probleme habt, dann werdet ihr schwer und auch die Dinge werden schwer. Denkt daher: „Ich bin leicht und losgelöst!“ Dann wird auch alles andere leicht. Das ist die Methode! Mit dieser Methode seid ihr erfolgreich. Selbst wenn vergangene karmische Konten beglichen werden, erfahrt ihr es nicht als belastend. Wenn ihr auf alles losgelöst schaut, ist es so, als ob Vergangenes aufhört; ihr könnt dann alles mit eurer gegenwärtigen Kraft als neutrale Zuschauer ansehen. Ihr spart an und gleicht aus. Durch die Kraft des Ansparens entfällt die Last des Ausgleichs. Denkt deshalb stets an die Gegenwart. Wird eine Seite schwer, wird die andere automatisch leicht. Wenn die Gegenwart schwer ist, dann wird doch die Vergangenheit leicht, oder? Bleibt euch stets der gegenwärtigen Schätze bewusst, und alles wird leicht. Der Weg dahin, das Konto der Vergangenheit leicht zu machen, ist – macht die Gegenwart kraftvoll! Die Gegenwart ist sowieso voller Kraft. Habt die gegenwärtigen Errungenschaften vor Augen und alles wird immer leichter! Die Vergangenheit verwandelt sich von einem Kruzifix in einen Dorn. Dann gibt es solche Fragen nicht: „Was ist das? Warum ist das so?“ Nein! Es ist Teil der Vergangenheit. Warum solltet ihr auf Vergangenes schauen? Ist Liebe da, dann fühlen sich Hindernisse leicht an. Sie sind wie ein Spiel. Begleicht all eure karmischen Konten mit dem Segen der glücklichen Gegenwart und mit Medizin.

BapDada trifft Lehrer:

Ihr erlebt mit jedem Schritt Erfolg, nicht wahr? Ihr seid erfahrene Seelen, oder? Erfahrung ist die größte aller Autoritäten. Wer die Autorität der Erfahrung innehat, ist sowieso erfolgreich, bei jedem Schritt und jeder Aufgabe. Die Chance zu erhalten, ein Instrument für den Dienst zu sein, ist ein Zeichen der Besonderheit. Welche Chance ihr auch erhaltet, geht mit dieser ständig weiter voran. Ihr seid Instrumente, die stets selbst vorankommen und auch anderen ermöglichen, dies zu tun. Das Bewusstsein, Instrument zu sein, bringt euch Erfolg. Bleibt euch dieser Besonderheit, ein demütiges Instrument zu sein, immer bewusst. Diese Besonderheit macht euch speziell. Diese Rolle eines Instruments ist auch ein Lift/eine Hilfe für euch. Ein Instrument für andere zu sein, lässt euch auch selbst vollständig werden. Entschlossenheit bringt ständigen Erfolg. Der Erfolg ist dann garantiert. Mit Entschlossenheit wird euch der Erfolg automatisch vorausgehen.

Ihr habt ab dem Moment eurer Geburt eine goldene Chance erhalten. Ihr seid die größten aller Schatzkanzler (chancellors) geworden, nicht wahr? Ihr seid von eurer Kindheit an mit dem guten Schicksal gekommen, Dienende zu sein. Ihr seid angekommen und habt euer Glück erweckt und seid Instrumente dafür geworden, das gute Schicksal so vieler Seelen zu erschaffen. Denkt daher immer daran: „Wie wunderbar ist edle Linie meines erhabenen Schicksals!“ Ihr habt den Vater gefunden, ihr habt Dienst und einen Dienstort erhalten, und zusammen mit dem Dienst habt ihr auch eure edle Familie edler Seelen gefunden. Was habt ihr also nicht erlangt? Ihr habt das Glück des Königreiches erhalten, ihr habt alles erlangt. Tragt dieses Glück stets in euch. Kommt, indem ihr diese Methode richtig einsetzt, stets voran. Mit der Haltung, Instrumente zu sein, wächst der Dienst stetig an.

BapDada trifft die Kumars:

Im Kumar-Leben beschützt zu sein, ist das größte Glück/Schicksal. Ihr seid vor so vielen Komplikationen sicher. „Kumars“ bedeutet „Seelen, die frei von Bindungen sind“. Ein Kumar-Leben ist ein bindungsfreies Leben. Im Kumar-Leben frei zu bleiben bedeutet, eine Last (Aufgabe) auf sich zu nehmen. BapDadas Weisung an die Kumars lautet, alokik Dienst zu tun, während sie in der lokik Familie leben. Lokik Dienst ist der Weg, Kontakte zu schaffen. Bleibt damit beschäftigt und ihr werdet imstande sein, alokik Dienst zu tun. Tut alokik Dienst, während ihr in eurer Familie lebt, und euer Intellekt wird nicht schwer bleiben. Dient, indem ihr allen eure Erfahrungen mitteilt. Führt lokik Dienst aus und betrachtet ihn als Mittel des Dienstes und jene lokik Mittel/Möglichkeiten werden euch viele Chancen für den Dienst eröffnen. Euer Ziel ist Göttlicher Dienst und jenes sind Mittel/Möglichkeiten dazu. Tut ihn mit diesem Verständnis. „Kumars“ bedeutet „die Mutigen“. Ihr könnt alles tun, was ihr wollt.

Deshalb unterweist euch BapDada immer, Erfolg durch die richtige Methode zu erlangen. „Kumars“ bedeutet „beständige Yogis“, denn der eine Vater ist die Welt der Kumars. Wenn der Vater eure gesamte Welt darstellt, wohin sollte dann euer Intellekt gehen, außer zu eben dieser Welt? Da der Eine alles ist, wird es Erinnerung an den Einen geben. Es ist sehr leicht, sich an den Einen zu erinnern. Befreit euch von den vielen. Alles ist in Einem enthalten. Es ist Begeisterung vorhanden, den Einen, den ihr liebt, zu offenbaren. Lasst den Vater und den Dienst bei jedem Schritt bei euch sein. Achcha.

Der Weg zur Erfahrung der Karmateetstufe und der körperlosen Stufe:

1.) Befreit euch vom Körperbewusstsein jedes begrenzten „mein, mein“.

2.) Befreit euch von selbstsüchtigen Beweggründen sowohl im Hinblick auf weltliche (lokik) als auch spirituelle (alokik) Handlungen und Beziehungen.

3.) Werdet frei von karmischen Konten, die aus den Handlungen eurer letzten Leben stammen und befreit euch vom Einfluss sämtlicher nutzlosen Neigungen oder Sanskars, die aufgrund schwacher gegenwärtiger Bemühungen entstehen.

4.) Wenn irgendeine widrige Situation im Dienst oder hinsichtlich der Gemeinschaft oder der Materie eure ursprüngliche, erhabene Bewusstseinsstufe ins Schwanken bringt, dann ist das keine bindungsfreie Stufe. Werdet auch frei von dieser Bindung.

5.) Lasst eure erhabene Bewusstseinsstufe durch keinerlei Krankheit eures alten letzten Körpers in dieser Welt zum Schwanken bringen, befreit euch auch hiervon. Es ist vorbestimmt, dass die Krankheit kommt, aber wenn eure Stufe schwankt, ist das ein Zeichen dafür, in einer Bindung gefangen zu sein. Denkt über das Selbst nach, denkt über das Wissen nach und seid Wohlwünschende! Befreit euch von den Gedanken an körperliche Krankheiten. Das wird dann als „Karmateet-Stufe“ bezeichnet.

Seid Karma-Yogis und immer losgelöst von karmischen Bindungen und liebt den Vater immer – das ist die Karmateet-Stufe, die körperlose Stufe. Karmateet zu sein, bedeutet nicht, überhaupt nicht mehr zu handeln. Begebt euch nicht jenseits des Handelns, sondern seid losgelöst von den Bindungen an die Handlungen und lasst euch nicht da hineinziehen. Wie groß die Aufgabe auch sein mag – es sollte sich nicht wie Arbeit anfühlen, sondern wie das Spielen eines Spiels. Welche widrige Situation auch eintreffen mag, auch wenn eine Seele zu euch kommt, um karmische Konten zu begleichen, selbst wenn das durch den Körper erfahrene karmische Leid weiter besteht – bleibt frei von begrenzten Wünschen, denn das ist die körperlose Stufe. Während ihr über diesen Körper verfügt und mit euren physischen Sinnen eure Rolle auf dem Handlungsfeld spielt, könnt ihr nicht einmal eine einzige Sekunde ohne zu handeln verbringen. Die Karmateet-Stufe und die körperlose Stufe bedeuten jedoch, während des Handelns frei von allen Bindungen an die Handlung zu sein. Kommt also durch die physischen Sinne in eine karmische Beziehung, aber werdet von keiner karmischen Bindung gefangen genommen. Bleibt unbeeinflusst von Wünschen nach vergänglichen karmischen Früchten. „Karmateet“ bedeutet, vom Karma nicht beeinflusst zu werden, sondern Meister zu sein, Autorität zu sein, und eine Beziehung zu euren physischen Sinnen zu haben und eure physischen Sinne zum Handeln zu veranlassen, während ihr selbst losgelöst in Bezug auf vergängliche Wünsche bleibt. Ihr, die Seele, der Meister, dürft nicht von den Handlungen abhängig sein, sondern veranlasst weiterhin als Autorität die Ausführung der Handlungen. Ermöglicht den Handlungen, ausgeführt zu werden – tut es als derjenige, der die Handlungen ausführt. Das nennt man „eine karmische Beziehung zu haben“. Eine karmateet Seele hat eine Beziehung, keine Bindung.

„Karmateet“ bedeutet, sich jenseits zu befinden, d.h., losgelöst zu sein vom Körper, körperlichen Beziehungen, Besitztümern, die entweder mit lokik oder alokik Beziehungen und Bindungen zusammenhängen. Das Wort „Beziehungen“ wird zwar benutzt, aber wenn es irgendein Abhängigkeits-verhältnis in der Beziehung zum Körper oder den körperlichen Beziehungen gibt, dann wird das zu einer Bindung. In der Karmateet-Stufe bleibt ihr immer in jeder Situation zufrieden, da ihr die Geheimnisse karmischer Beziehungen und karmischer Bindungen kennt. Ihr werdet euch niemals aufregen. So eine Seele wird frei sein von der Bindung an karmische Konten der vergangenen Leben.

Selbst wenn es als Konsequenz der karmischen Konten aus vergangenen Leben irgendeine körperliche Krankheit gibt oder wenn der Geist in Konflikt mit den Sanskars anderer Seelen gerät – eine karmateet Seele wird nie durch karmisches Leiden beeinflusst werden, sondern Meister sein und es ermöglichen, dass das Konto beendet wird. Karma-Yogi zu sein und karmisches Leid zu begleichen, ist ein Zeichen dafür, karmateet zu werden. Durch Yoga, durch ein Lächeln, wird derjenige das karmische Leiden von einem Kreuz in einen Dorn verwandeln und auflösen, d.h. er wird das karmisch bedingte Leiden beenden. Karmisches Leid durch eure Karma-Yoga-Stufe transformieren zu können, das ist die Karmateet-Stufe.

Nutzlose Gedanken sind die subtilen Stricke karmischer Bindungen. Eine karmateet Seele wird sogar in etwas Schlechtem Gutes erfahren. So eine Seele wird sagen, dass alles gut sei, was auch immer geschieht. „Ich bin gut, der Vater ist gut und das Drama ist gut.“ Diese Gedanken wirken wie Scheren, welche die Bindungen abschneiden. Wenn die Bindungen abgeschnitten sind, werdet ihr karmateet werden. Kennt keine Wünsche mehr, werdet frei von Wünschen, damit ihr die körperlose Stufe erfahren könnt! Eine solche Seele, die frei von allen begrenzten Wünschen ist, wird Kamdhenu sein, dem Vater gleich, der die Wünsche aller erfüllt. Ebenso wie alle Schatzkammern des Vaters immer mit Schätzen angefüllt sind und es an keinerlei Errungenschaft fehlt, so bleibt immer angefüllt mit allen Schätzen – wie der Vater. Der Zustand eines befreiten Lebens ist, von allen Gespinsten des Leides frei zu bleiben, während ihr eure Rollen im Weltkreislauf spielt. Um einen solchen Zustand erfahren zu können, nehmt alle Rechte in Anspruch, seid Meister, die alle physischen Sinne handeln lassen. Handelt und werdet sofort losgelöst, sobald die Handlung getan ist. Das ist die Praxis der körperlosen Stufe. Die ursprüngliche und ewige Form der Seele ist Unabhängigkeit. Die Seele ist der König, der Meister. Lasst es keinerlei geistige Bindung geben. Wenn der Geist in irgendeiner Bindung ist, dann wird diese Bindung zu vielen anderen Bindungen führen. Werdet deshalb Selbstsouveräne, d.h., werdet Könige ohne Bindungen. Lasst dafür eure Bremse kraftvoll sein. Seht nur das, was ihr sehen wollt, und hört nur, was ihr hören wollt. Wenn ihr eine derartige Kontrollkraft besitzt, werdet ihr imstande sein, am Ende mit Auszeichnung zu bestehen, d.h. ihr werdet in die erste Abteilung kommen.

Segen:

Möget ihr anbetungswürdige Seelen sein, die auf leichte Weise Reinheit als ihre ursprüngliche und immerwährende besondere Tugend annehmen.

Reinheit stellt die besondere Grundlage dafür dar, anbetungswürdig zu werden. Je mehr ihr alle Arten der Reinheit annehmt, dementsprechend werdet ihr in jeder Hinsicht anbetungswürdig. Wer mit Disziplin Reinheit als besondere, ursprüngliche und ewige Tugend verinnerlicht, gehört dann auch zu denen, die „mit Disziplin“ (akkurat, fachgerecht) angebetet werden. Wer in Kontakt mit Gyani-Seelen und Agyani-Seelen (ohne Wissen) steht, wer seine Beziehungen und Verbindungen korrekt erfüllt und dabei eine reine Einstellung, eine reine Blickweise und reine Schwingungen beibehält und wesen Reinheit noch nicht einmal in den Träumen zerbricht, der gehört zu denen, die „mit Disziplin“ angebetet werden.

Slogan:

Dient als avyakte Engel, während ihr in der grobstofflichen Welt lebt, dann wird die Aufgabe der Weltwohltat mit intensiver Geschwindigkeit vollendet werden.

Besondere Bemühung, um Vater Brahma gleich zu werden.

Wenn ihr Vater Brahma liebt, dann werdet Engel, dem Vater gleich. Lasst eure engelhafte Lichtform immer vor euch sichtbar sein – so gilt es zu werden! Lasst auch eure zukünftige Form sichtbar sein. Gebt dann die eine auf und nehmt die andere an. Wenn ihr solche Erfahrungen macht, dann versteht, dass ihr der Perfektion nahe seid.