13.03.20       Morning Deutsch Murli        Om Shanti      BapDada       Madhuban


Essenz:
Liebliche Kinder, der Fährmann ist gekommen, um euer Boot hinüberzubringen. Bleibt dem Vater treu und obwohl euer Boot vielleicht schwankt, wird es nicht sinken.

Frage:
Was ist der Hauptgrund dafür, dass die Kinder nicht in der Lage sind, auf richtige Weise in Erinnerung an Baba zu bleiben?

Antwort: 
Weil ihr im Körper lebt, habt ihr vergessen, dass ihr unkörperliche Seelen seid und dass der Vater ebenfalls unkörperlich ist. Weil ihr jetzt in verkörperter Form seid, denkt ihr auch sehr schnell an körperliche Formen. Werdet seelenbewusst, betrachtet euch als Seelenpunkte und erinnert euch an den Vater. Einzig darin liegt die Bemühung.

Om Shanti.
Gott Shiva spricht. Der Name dieses Mannes lautet nicht Shiva, sondern Brahma und Gott Shiva spricht durch ihn. Euch ist oft erklärt worden, dass ihr keinen Menschen, keine Gottheit oder keinen Bewohner der Subtilen Region, also weder Brahma noch Vishnu oder Shankar als „Gott“ bezeichnen könnt. Niemand, ganz gleich ob er eine subtile oder eine körperliche Form besitzt, kann „Gott“ genannt werden. Nur der Unbegrenzte Vater wird „Gott“ genannt. Niemand weiß, wer Er ist. Sie sagen immer „Neti! Neti!“ und das heißt, sie wissen gar nichts. Auch unter euch gibt es nur wenige, die dies genau wissen. Die Seelen sagen: „Oh Gott!“ Eine Seele ist ein Punkt, also muss auch der Vater ein Punkt sein. Kinder, der Vater ist jetzt hier und unterrichtet euch. Einige verstehen nicht einmal nach 30 oder 35 Jahren, dass sie Seelen und Lichtpunkte sind. Andere wiederum verstehen das sehr gut. Sie erinnern sich an den Vater. Der Unbegrenzte Vater ist der echte Diamant. Diamanten werden immer in schönen kleinen Schatullen aufbewahrt. Wer einen Diamanten besitzt und ihn anderen zeigen will, zeigt ihn in einer Schatulle aus Gold oder Silber. Nur ein Juwelier kann einen Diamanten erkennen. Niemand sonst weiß, ob es sich um einen echten Diamanten handelt oder um eine Fälschung. Viele werden auf diese Weise betrogen. Der wahre Vater ist nun gekommen, aber es gibt auch viele Betrüger, so dass niemand in der Lage ist, etwas zu erkennen. In einem Lied heißt es, dass das Boot der Wahrheit schwanken kann, aber es wird nicht sinken, ganz gleich wie sehr man es versucht. Sogar Einige, die hier sitzen, versuchen, das Boot ins Schwanken zu bringen. Sie sind Verräter. Ihr Kinder wisst jetzt, dass der Vater, der Fährmann, gekommen ist. Er ist auch der Herr des Gartens. Baba hat erklärt, dass dies ein Dornenwald ist. Alle sind unrein und falsch. Kaum jemand kennt den wahren Vater. Selbst diejenigen, die hier sitzen, kennen Ihn nicht vollständig. Sie erkennen Ihn nicht so, wie Er wirklich ist, weil Er verborgen ist. Alle erinnern sich an Gott und sie wissen auch, dass Er unkörperlich ist und in der höchsten Region wohnt. Sie wissen jedoch nicht, dass sie selbst auch unkörperliche Seelen sind. Während sie sich in einem Körper aufhalten, haben sie es vergessen. Sie leben in der körperlichen Welt und denken somit nur an körperliche Formen. Ihr Kinder seid jetzt im Begriff, seelenbewusst zu werden. Gott wird „Höchster Vater, Höchste Seele“ genannt. Das kann man leicht verstehen. Der Höchste Vater ist die Höchste Seele, die in einem anderen Land, jenseits dieser Welt, lebt. Ihr seid Seelen und ihr könnt nicht „Höchste Seele“ genannt werden, weil ihr wiedergeboren werdet. Niemand weiß etwas über diese Dinge. Sie Anbeter sagen, Gott sei allgegenwärtig und sie suchen in den Bergen, in Flüssen und an vielen Pilgerorten. Sie glauben, dass die Flüsse die Läuterer seien und dass sie rein würden, wenn sie darin baden. Niemand, der den Weg der Anbetung geht, weiß, was er eigentlich will. Sie sagen, dass sie ewige Befreiung (Moksha) erreichen wollen. Sie sind hier unglücklich, weil sie in Not sind. Im Goldenen Zeitalter bittet niemand um ewige Befreiung oder Erlösung. Dort wird niemand nach Gott rufen. Hier beten sie zu Ihm, weil sie unglücklich sind. Durch Anbetung kann man sein Leid nicht beseitigen. Selbst wenn jemand den ganzen Tag über dasitzt und „Rama, Rama“ singt, wird sein Leid trotzdem nicht beseitigt. Dies ist das Königreich Ravans. Es ist so, als ob das Leid an ihrem Hals hängt. Sie sagen jedoch, dass in der Zeit des Leids jeder an Gott, denkt, während im Glück niemand betet. Das bedeutet, dass es mit Sicherheit einmal den Himmel gegeben hat und dass es jetzt Leid auf der Erde gibt. Im Goldenen Zeitalter gab es Glück und jetzt, im Eisernen Zeitalter, herrscht Leid. Deshalb wird das Eisernen Zeitalter auch „Dornenwald“ genannt. Der erste Dorn ist das Körperbewusstsein. Dann kommt der Dorn der Wollust. Der Vater sagt: Was immer ihr mit diesen Augen seht, wird enden. Ihr geht jetzt in das Land der Stille. Ihr solltet euch an euer Zuhause und an euer Königreich erinnern. Zusammen mit der Erinnerung an euer Zuhause ist es jedoch unerlässlich, sich an den Vater zu erinnern, denn das Zuhause ist nicht der Läuterer.

Nur der Vater ist der Läuterer. Erinnert euch deshalb an den Ihn! Er sagt: Erinnert euch immer nur an Mich. Ihr fleht nur Mich an: „Baba komm und mach uns rein.“ Baba ist der Ozean des Wissens, also muss Er bestimmt kommen und durch einen Mund unterrichten. Er wird keine Inspirationen geben. Einerseits feiern die Anbeter Shiv Jayanti, andererseits sagen sie, dass Er weder Name noch Form habe. Es kann nichts geben, dass weder Name noch Form hat. Dann wiederum sagen sie, dass Er in allem sei, in den Kieselsteinen usw. Es gibt so viele Meinungen. Der Vater erklärt: Ravan, die Personifizierung der fünf Laster, hat euren Intellekt verdorben und deshalb verbeugt ihr euch vor den Denkmälern der Gottheiten. Viele Menschen sind auch Atheisten und sie glauben an gar nichts. Hier kommen nur die Brahmanen zum Vater, die auch vor 5.000 Jahren dieses Studium absolviert haben. Es steht geschrieben, dass der Höchste Vater, die Höchste Seele, die Gründung durch Brahma ausführt, also seid ihr die Kinder Brahmas. Prajapita Brahma ist sehr bekannt. Somit muss es auch sicherlich die Brahma Kumars und Kumaris geben. Ihr seid nun aus der Shudra-Religion hervor gekommen und in die Brahmanenkultur eingetreten. Eigentlich kennen diejenigen, die sich selbst Hindus nennen, ihre eigene Religion nicht. Manchmal glauben sie an die eine Gottheit und manchmal an eine andere. Die Christen verehren nur Christus. Ihr beweist jetzt, dass Gott, der Vater, sagt: Erinnert euch immer nur an Mich allein. Eines Tages wird in den Zeitungen stehen, dass Gott sagt: Indem ihr euch an Mich allein erinnert, werdet ihr rein. Wenn der Umbruch naht, wird dieser Klang durch die Medien die Menschen erreichen. In den Zeitungen kann man Nachrichten aus der ganzen Welt lesen. Ihr könnt jetzt ein Inserat aufgeben, das verkündet: „Gott sagt: Nur Ich bin der Läuterer. Erinnert euch an Mich und ihr werdet rein. Das Ende dieser alten Welt steht bevor.“ Jeder wird davon überzeugt sein, dass mit Sicherheit ein Umbruch stattfinden wird. Vorher werden weiterhin Proben stattfinden. Ihr Kinder wisst, dass der Umbruch erst stattfinden kann, wenn das Königreich gegründet ist. Es werden Bomben abgeworfen und es finden Erdbeben und andere Naturkatastrophen statt. Die Menschen werden keine Lebensmittel mehr bekommen, weil die Transportwege unterbrochen sind und dann wird es Hungersnöte geben. In einer Hungersnot sterben viele Menschen. Wer im Hungerstreik ist, nimmt zumindest Wasser oder Honig usw. zu sich und sie verlieren viel Gewicht. Es wird plötzlich Erdbeben kommen und die Menschen werden sterben, wo auch immer sie sich aufhalten. Dieser Umbruch muss definitiv stattfinden. Die Heiligen und Weisen sagen das nicht ein und fordern ihre Anhänger auch, Ramas Namen zu chanten; dabei kennen die Menschen Gott nicht einmal. Nur Gott allein kennt Sich selbst. Er muss zu einer festgelegten Zeit in diesen alten Körper kommen und das Wissen über Anfang, Mitte und Ende der Welt vermitteln. Ihr Kinder wisst nun, dass ihr bald nach Hause zurückkehrt und ihr solltet glücklich sein, dass ihr in das Land des Friedens geht. Die Menschen sehnen sich nach Frieden, aber wer kann ihnen Frieden geben? Sie sprechen von den Spendern des Friedens. Aber es gibt nur den Einen allerhöchsten Vater. Er sagt: Ich werde euch alle läutern und euch nach Haus zurückbringen. Ich werde nicht niemanden zurücklassen. Dem Drama gemäß werden alle zurückkehren. Man erinnert sich daran, dass alle Seelen wie ein Schwarm Moskitos zurückkehren. Ihr wisst, dass nur sehr wenige Menschen im Goldenen Zeitalter leben werden. Im Eisernen Zeitalter leben jetzt so viele Menschen. Wie wird ihre Anzahl abnehmen? Dies ist die Zeit des Übergangs. Ihr bemüht euch darum, ins Goldene Zeitalter gehen zu können. Ihr wisst, dass die Zerstörung der alten Welt stattfinden wird und dass alle Seelen wie ein Schwarm Moskitos zurückkehren werden. Alle werden nach Hause zurückkehren. Nur sehr wenige werden ins Goldene Zeitalter gehen. Der Vater sagt: Erinnert euch nicht an verkörperte Menschen. Auch wenn ihr sie seht – seht sie nicht. Denkt: Ich bin eine Seele und ich werde in mein Zuhause zurückkehren. Verlasst glücklich eure alten Körper. Wenn ihr euch an das Land des Friedens erinnert, werden eure letzten Gedanken euch zu eurer Bestimmung führen. Nur in der Erinnerung an den Einen Vater liegt die Bemühung. Ohne sie kann man keinen hohen Status erlangen. Der Vater kommt, um euch von gewöhnlichen Menschen in Gottheiten wie Narayan zu verwandeln. In dieser alten Welt gibt es keine Ruhe und keinen Frieden mehr. Nur im Land des Friedens und im Land des Glücks gibt es Frieden. Hier herrschen in den Familien Friedlosigkeit und Streit. Der Vater sagt: Vergesst jetzt diese schmutzige Welt! Liebliche, liebliche Kinder, Ich bin gekommen, um den Himmel für euch zu gründen. In der tiefsten Dunkelheit seid ihr unrein geworden. Ihr werdet nun in den Himmel gehen. Erinnert euch nun an den Vater und an den Himmel und eure letzten Gedanken werden euch zu eurer Bestimmung führen. Ihr könnt auf Hochzeitsfeiern gehen usw., aber ihr solltet euch nur an den Vater erinnern. Behaltet das gesamte Wissen in eurem Intellekt! Ihr könnt euch zu Hause um eure Kinder usw. kümmern, aber behaltet Baba im Intellekt! Babas Anweisung lautet: Erinnert euch an Mich.

Ihr dürft euer Zuhause nicht verlassen. Wer würde sich um eure Kinder usw. kümmern? Die Anbeter bleiben zuhause bei ihrer Familie und dennoch werden sie Anbeter genannt, weil sie Anbetung verrichten. Sie kümmern sich um ihren Haushalt usw., aber frönen auch dem Laster der Lust. Ihr Guru sagt ihnen, dass sie an Krishna denken sollen, wenn sie ein Kind wie Krishna bekommen wollen. Ihr solltet euch nicht um diese Dinge kümmern, weil ihr jetzt den Dingen des Goldenen Zeitalters zuhört und das wird aktuell gegründet. Krishna erschafft nicht den Himmel. Er erhält seine Erbschaft vom Vater und wird zum Meister des Himmels. Der Gott der Gita kommt nur im Übergangszeitalter. Krishna kann nicht „Gott“ genannt werden. Er ist jetzt ein Student. Der Vater hat die Gita gesprochen und das Kind hat sie gehört. Dann, auf dem Weg der Anbetung, haben die Menschen, statt den Namen des Vaters, den Namen des Kindes in die Gita eingefügt. Sie haben den Vater vergessen, und dadurch wurde die Gita verfälscht. Was soll durch das Studium der verfälschten Gita geschehen? Nachdem der Vater Raja Yoga gelehrt hat, ist Er verschwunden und Krishna ist durch diesen Yoga zum Meister des Goldenen Zeitalters geworden. Kann denn irgendjemand ein Meister des Himmels werden, indem er der Geschichte des wahren Narayan zuhört? Nicht einmal zuhören würde jemand mit diesem Gedanken. Niemand erfährt dadurch einen Nutzen. Die Heiligen und Weisen verteilen ihre Mantras und ihre Fotos. Hier gilt das nicht. In anderen spirituellen Gemeinschaften sagen sie, dass dieser oder jener Swami eine religiöse Geschichte erzählt. Es sind die Geschichten aus der Vedanta, der Gita und der Bhagawad. Kinder, ihr wisst jetzt, dass euch kein verkörpertes Wesen unterrichtet. Shiv Baba hat keine Schriften usw. studiert. Es sind immer nur Menschen, die sie studieren. Shiv Baba sagt: Ich habe die Gita usw. nicht gelesen. Brahma, in dessen Körper Ich Mich aufhalte, hat alles studiert. Ich besitze das Wissen um den Anfang, die Mitte und das Ende der Welt. Brahma hat die Gita jeden Tag studiert und wie ein Papagei alles wiederholt. Als dann der Vater in ihn eingetreten ist, hat er die Schrift sofort beiseitegelegt, weil es ihm wie Schuppen von den Augen gefallen ist, dass Shiv Baba über all dies gesprochen hat. Der Vater sagt: Ich gebe euch das Königreich des Himmels. Beendet deshalb jegliche Anhänglichkeit an alles andere. Erinnert euch an Mich allein. Bemüht euch! Wer wahrhaftig liebt, erinnert sich immer an seinen Geliebten. Die Erinnerung an den Vater sollte jetzt stabil werden. Der Spirituelle Vater sagt: Kinder, erinnert euch an Mich und an eure Erbschaft des Himmels. Es ist nicht nötig, Geräusche zu machen oder Musikinstrumente zu spielen. Einige Lieder sind sehr gut und ihre Bedeutung wird euch erklärt. Diejenigen, die diese Lieder komponiert haben, kennen deren Bedeutung nicht. Meera war eine Anbeterin, wohingegen ihr jetzt erleuchtet seid. Wenn die Kinder nicht in der Lage sind, etwas sehr gut zu machen, sagt Baba zu ihnen, dass sie wie Anbeter sind. Dann verstehen die Kinder, warum der Vater das zu ihnen sagt. Erinnert euch jetzt an den Vater und werdet Botschafter. Gebt jedem die Botschaft, sich an Baba und an das Erbe zu erinnern, so dass sie von der Last ihrer Verfehlungen in vielen Leben erlöst werden können. Jetzt ist die Zeit gekommen, nach Hause zurückzukehren. Es gibt nur einen Gott und Er ist unkörperlich. Er besitzt keinen eigenen Körper. Er ist hier und gibt euch Seine Vorstellung. Er gibt euch das Mantra „Manmanabhav“. Die Heiligen, Weisen und Sannyasis sagen niemals, dass ein Umbruch stattfinden wird und dass ihr euch an den Vater erinnern solltet. Nur Baba erinnert die Brahmanenkinder daran. Ihr werdet durch die Erinnerung gesund und durch das Studium wohlhabend. Ihr erlangt Sieg über den Tod. In der neuen Welt wird es keinen plötzlichen Tod geben. Die Gottheiten haben Sieg über den Tod erlangt. Achcha. Den lieblichsten, geliebten, lange verlorenen und jetzt wiedergefundenen Kindern, Liebe, Grüße und Guten Morgen von der Mutter, dem Vater, BapDada. Der Spirituelle Vater sagt Namaste zu den spirituellen Kindern.
 
Essenz für die Verinnerlichung:
1. Verrichtet keine Handlungen, durch die ihr vom Vater den Titel eines Anbeters erhalten würdet. Werdet Botschafter und gebt jedem die Botschaft, sich an den Vater und an die Erbschaft zu erinnern.

2. In dieser alten Welt gibt es keine Ruhe und keinen Frieden mehr. Es ist eine schmutzige Welt. Vergesst sie deshalb für immer. Um rein zu werden, erinnert euch an den Vater und an das Zuhause.

Segen:
Mögt ihr durch die Methode von Tapasya, Entsagung und der Absicht zu dienen, stets Verkörperungen des Erfolgs sein.

Entsagung und Tapasya sind die Grundlage für Erfolg. Nur diejenigen, die wahrhaftig die Absicht haben, Entsagung zu üben, können wahre Diener werden. Durch Entsagung könnt ihr euer Glück und das Glück eurer Mitmenschen erschaffen. Diese Entschlossenheit bedeutet, Tapasya auszuüben. Durch eure Entsagung, Tapasya und der Absicht zu dienen, enden alle euren begrenzten Absichten und die Versammlung wird kraftvoll. Wenn einer einen Vorschlag macht und ein anderer ihn befolgt, wenn es kein „Ich“ oder „Du“, „Mein“ oder „Dein“ gibt, werdet ihr zum Inbegriff für Erfolg und frei von Hindernissen.

Slogan:
Vollkommene Gewaltlosigkeit bedeutet, nicht einmal in Gedanken jemandem Leid zuzufügen.