14.10.21       Morning Deutsch Murli        Om Shanti      BapDada       Madhuban


Essenz:
Geliebte Kinder, siegt mit Yogakraft über Ravan, die fünf Laster, und feiert das wahre Dashera.

Frage:
Welche Verbindung besteht zwischen der Ramayana und der Mahabharata? Worauf weist Dashera hin?

Antwort: 
Dashera bedeutet das Ende Ravans und die Befreiung der Sitas. Ihr werdet jedoch nicht frei von Ravan, nur indem ihr Dashera feiert. Indem der Mahabharatkrieg stattfindet, werden alle Sitas frei. Ravans Königreich endet mit dem Mahabharatkrieg. Darum haben die Ramayana, die Mahabharata und die Gita eine sehr tiefe Verbindung untereinander.

Song:
Die Flamme hat sich in der Versammlung der Falter entzündet...

Om Shanti.
Der Vater sagt euch, dass ihr die Brahmanen-Gemeinschaft seid und später werdet ihr die Gottheiten-Gemeinschaft sein. Heute, am Tag von Dashera, endet die Ramayana. Tatsächlich endet sie jedoch nicht. Sobald Ravan stirbt, sollte doch auch die Geschichte der Ramayana enden, aber dem ist nicht so. Erst durch den Mahabharata findet Befreiung statt. Versteht, was die Ramayana ist und was der Mahabharata ist. Die Welt weiß nichts über diese Dinge. Die Ramayana und der Mahabharata haben eine Verbindung miteinander. Durch den Mahabharatkrieg endet Ravans Königreich. Dann macht es keinen Sinn mehr, Dashera usw. zu feiern. Die Gita und auch der Mahabharata bewirken die Zerstörung von Ravans Königreich. Noch ist Zeit und die Vorbereitungen laufen. Die Menschen sind gewalttätig, wohingegen euer Tun gewaltlos ist. Ihr hört dem Wissen der Gita zu. Was passiert dadurch? Ravans Königreich endet. Aber auch wenn Ravan stirbt, entsteht dadurch noch nicht Ramas Königreich. Es gibt die Ramayana und den Mahabharata. Der Mahabharatkrieg wird für Ravans Untergang benötigt. Versteht diese tiefen Zusammenhänge. Dafür im Mahabharatkrieg vernichtet werden kann; es wird nicht zerstört, indem Ravan getötet wird. Dafür wird die gesamte Übergangszeit benötigt und jetzt ist dieses Übergangszeitalter. Ihr trefft Vorbereitungen für den Sieg über Ravan. Dafür werden die Waffen des Wissens benötigt; keine physischen Waffen. In den Schriften hat man einen Krieg zwischen Rama und Ravan dargestellt. Alle Schriften gehören zum Anbetungsweg. Ihr besiegt jetzt Ravan mit Yogakraft. Euer Sieg über Ravan, die fünf Laster, geschieht völlig inkognito. Und wie? Durch das Studium der Gita. Shiv Baba spricht die Gita zu euch. Es handelt sich dabei nicht um die Bhagawad. In der Bhagawad werden die göttlichen Handlungen Krishnas dargestellt; aber diese göttlichen Handlungen Krishnas gibt es so gar nicht. Euch ist klar, dass erst durch den Mahabharatkrieg der Umbruch stattfindet und Ravans Königreich endet. Das zeigt auch das Bild der Treppe. Der Anbetungsweg begann mit Ravans Königreich. Nur ihr wisst dies so genau. Die Gita und der Mahabharatkrieg stehen in einem Zusammenhang. Ihr hört der Gita zu und erhaltet euer Königreich. Der Krieg dient der Reinigung der Welt. Alle in der Bhagawad dargestellten göttlichen Handlungen ergeben keinen Sinn. Es gibt auch nichts von Bedeutung in der Shiva Purana. Eigentlich müsste die Gita ‚Shiva Purana’ genannt werden, weil Shiv Baba hier ist und dieses Wissen vermittelt. Die allerhöchste Schrift ist die Gita und sie ist auch die kürzeste. Alle anderen Schriften sind viel umfangreicher. Selbst die Biographien der Menschen sind länger. Über Nehru wurde so viel geschrieben, nachdem er verstorben war. Die Gita sollte eigentlich ein dickes Buch sein, denn sie umfasst Shiv Babas Lebensgeschichte. Doch die Gita besteht nur aus wenigen Seiten, weil der Vater nur eine Sache sagt: „Erinnert euch an Mich und euer Fehlverhalten wird gelöscht. Versteht den Kreislauf.“ Das ist alles! Deshalb ist die Gita so winzig. Dieses Wissen kann man problemlos auswendig lernen. Die Leute stellen Medaillons her, die eine winzige Abschrift der Gita enthalten. Baba hängt euch jetzt auch so ein Medaillon um den Hals. Es enthält das geheime Mantra Manmanabhav: „Denkt an Mich und euer negatives Karma löst sich auf!“ Es ist eure Aufgabe, durch Yogakraft zu siegen. Zuvor ist jedoch eure Läuterung unumgänglich. Der Vater erklärt: Ravans Königreich wird durch eure Yogakraft vernichtet. Niemand weiß, wann es begann. Dieses Wissen ist jedoch sehr einfach und man kann es innerhalb einer Sekunde verstehen. Im Bild der Treppe werden die 84 Leben dargestellt, die ihr auf der Erde verbracht habt. Das ist doch einfach. Der Vater ist der Ozean des Wissens. Er vermittelt euch weiterhin Sein Wissen. Würdet ihr alles Papier sammeln, worauf die Murlis aufgeschrien sind, so wäre es eine große Menge. Der Vater erklärt euch alles auch im Detail. In der Essenz sagt Er jedoch: „Denkt an Alpha.“ Womit verbringt ihr sonst eure Zeit? Es lasten schwere Verfehlungen auf euch. Sie können nur durch Erinnerung von euch genommen werden. Das erfordert Mühe, denn ihr vergesst das immer wieder. Würdet ihr immer an Baba denken, gäbe es keine Hindernisse.

Alle Störungen entstehen durch das Körperbewusstsein. Am Ende werdet ihr seelenbewusst sein. Dann gibt es einen halben Kreislauf lang kein Hindernis mehr. Versteht diese tiefen Zusammenhänge! Baba hat euch von Anfang an so viel gesagt, und trotzdem sagt Er: Denkt einfach nur an Alpha und Beta, das ist alles! Ein Baum ist groß, wohingegen sein Same winzig ist. Heute ist Dashera und Baba erklärt euch die Verbindung zwischen der Ramayana und dem Mahabharata. Die Ramayana gehört zum Weg der Anbetung, der sich einen halben Kreislauf lang fortgesetzt hat. Das zeigt, dass dies jetzt Ravans Königreich ist. Wenn dann der Mahabharatkrieg stattfindet, endet Ravans Königreich und Ramas Königreich beginnt. Was ist der Unterschied zwischen der Ramayana und dem Mahabharata? Das Königreich Ramas wird gegründet und Ravans Königreich endet. Wenn ihr der Gita zuhört, werdet ihr würdig, die Meister der Welt zu werden. Die Gita und der Mahabharata sind jetzt notwendig, damit Ravans Königreich enden kann. So wie man den Krieg dargestellt hat, ist es falsch. Der Krieg besteht im Sieg über die fünf Laster. Der Vater sagt euch zwei Worte aus der Gita: „Manmanabhav“ und „Madhyajibhav“. Diese zwei Bezeichnungen tauchen am Anfang und am Ende der Gita auf. Ihr versteht, dass dies jetzt die Episode der Gita ist. Wenn ihr das jedoch jemandem erzählt, wird er fragen: „Aber was ist mit Krishna?“ Es besteht solch ein Unterschied zwischen Babas Erklärungen und dem, was die Schriften aussagen. Niemand erkennt, was die Ramayana oder was der Mahabharata wirklich darstellen. Erst nach dem Mahabharatkrieg öffnen sich die Tore des Himmels; aber die Menschen verstehen das nicht. Stellt ihnen deshalb zuerst nur den Vater vor. Baba sagt: Erinnert euch an Mich. Er spricht zur ganzen Welt. Diese Gita ist verfälscht worden; sie wird in allen Sprachen verbreitet. In eurem Königreich gibt es nur eine einzige Sprache und keine Schriften. Alles, was zum Anbetungsweg gehört, gibt es dort nicht. Bharat hat eine Verbindung mit der Ramayana, dem Mahabharata und der Gita. Gott spricht die Gita zu Seinen Kindern und sie werden dadurch die Meister des Himmels. Der Mahabharatkrieg wird auf jeden Fall stattfinden, damit sich die unreine Welt transformieren kann. Ihr reinigt euch anhand der Gita. Gott, der Läuterer, kommt erst zum Ende des Kreislaufs. Er sagt: Die sinnliche Begierde ist euer größter Feind. Besiegt ihn! Lasst euch nie mehr überwinden, denn das Laster der Lust verursacht den größten Schaden. Berühmte Leute, Minister usw. büßen wegen der sinnlichen Begierde ihren guten Ruf ein. Der Charakter vieler Menschen aufgrund dieses Lasters verdorben. Es kommen viele junge Menschen zu Baba, die im Zölibat leben. Sie heiraten nie. Nonnen geben sich dem Laster nicht hin; aber sie erlangen durch diese Lebensweise keinerlei Errungenschaft. Hier geht es darum, rein zu leben und für viele Leben ein Meister des Himmels zu werden. Auf euren Schultern liegt die Schuldenlast aus vielen Leben. Erst wenn diese Last entfernt worden ist, könnt ihr in den Himmel gehen. Hier machen die Menschen weiterhin Fehler. Ein Sannyasi lebt eventuell ein ganzes Leben lang rein, aber er wird trotzdem durch das Laster wiedergeboren. Im Königreich Ravans kann niemand eine reine Geburt nehmen. Einige fragen: „Wie können denn im Goldenen Zeitalter Geburten stattfinden? Was ist Yogakraft?“ Das sind überflüssige Fragen. Jene Welt ist vollkommen lasterlos. Ravans Königreich existiert dort nicht, daher ist diese Frage überflüssig. Ihr werdet von allem, was dort geschieht, Visionen haben. Wenn dort jemand alt ist, hat er eine Vision, wie er wieder in den Leib einer Mutter eintritt und ein Baby wird. Er weiß aber noch nicht, in welcher Familie er geboren wird. Er ist sich nur bewusst, dass er wieder zum Baby wird. Es gibt das Beispiel vom Pfauenhahn und der Pfauenhenne. Die Henne wird schwanger, sobald der Pfauenhahn eine Träne vergießt. Männliche und weibliche Papayabäume müssen nur nebeneinander gepflanzt werden, damit sie Früchte tragen können. Das ist ein Wunder. Wenn dies schon bei Pflanzen funktioniert, wo keinerlei Bewusstsein vorhanden ist, warum sollte es für die Gottheiten des im Goldenen Zeitalter nicht möglich sein? Wenn ihr weiter vorangeht, werdet ihr all diese Details verstehen. Die Hauptsache für euch ist die Erinnerung an den Vater, damit ihr satopradhan werdet und euer Erbe beanspruchen könnt. Dann werdet ihr die Sitten und Bräuche des Himmels später selbst erleben können. Durch die Yogakraft werdet ihr die Meister der Welt. Warum sollten Kinder dort nicht auch auf reine Art und Weise geboren werden können? Viele Menschen stellen solche Fragen. Wenn sie dann keine passende Antwort erhalten, fallen sie. Sie zweifeln wegen banaler Dinge. In den Schriften gibt es so etwas nicht. Sie gehören zum Anbetungsweg. Der Höchste Vater, die Höchste Seele, kommt hierher, um das Dharma der Brahmanen-, der Sonnen- und der Monddynastie zu gründen. Brahmanen gehören zum Übergangszeitalter. Deshalb kommt Baba nur dann. Die Menschen rufen: „Oh Läuterer, komm!“ Im Ausland rufen sie: „Oh Erlöser, befreie uns von unserem Leid!“ Sie wissen nicht, warum sie leiden. Ihr wisst, dass Ravans Königreich jetzt endet. Deshalb lehrt Baba euch jetzt Raja Yoga. Sobald euer Studium beendet ist, findet die Erneuerung der Schöpfung statt. Das nennt man dann „Mahabharata“. Das Königreich Ravans wird durch den Mahabharata beendet.

Zu Dashera verbrennen sie lediglich Ravans Bildnis. Das ist ein begrenzter Aspekt, während es hier um das Unbegrenzte geht. Die gesamte Welt wird sich erneuern! Junge Kumaris erhalten so ein bedeutendes Wissen! Weltliches Wissen ist wie Paraffin oder Kerosin, während dieses Wissen wie echtes Ghee ist. Das macht einen Unterschied aus, wie der zwischen Tag und Nacht. Im Königreich Ravans benutzt man Öl für die Zubereitung von Speisen. Früher war Ghee preisgünstig, doch jetzt ist es sehr teuer geworden. Gas und Elektrizität gab es früher nicht. In den letzten 50 bis 60 Jahren haben sich viele Dinge geändert. Ihr wisst, dass dies bald alles enden wird. Shiv Baba unterrichtet euch, damit ihr Gottheiten wie Lakshmi und Narayan werdet. Brahma Baba ist höchst begeistert. Maya lässt euch jedoch vergessen. Kinder, warum verspürt ihr diese Begeisterung nicht auch, da ihr doch hier seid, um von Shiv Baba euer Erbe zu beanspruchen? Ihr vergesst euer liebliches Zuhause und euer liebliches Königreich. Baba weiß, dass diejenigen, die sich intensiv für den Dienst einsetzen, bedeutende Prinzen werden. Warum empfindet ihr diese Begeisterung nicht? Weil ihr nicht in Erinnerung bleibt. Ihr engagiert euch nicht voll und ganz im Dienst. Manchmal seid ihr sehr begeistert, aber manchmal seid ihr auch unmotiviert. Jeder von euch kann sich selbst fragen, ob es so ist. Manchmal macht ihr Fehler und dann muss Baba euch korrigieren. Sprecht äußerst liebenswürdig und macht alle glücklich. Niemand sollte Druck ausüben. Baba ist der Ozean der Liebe. Die Menschen zerbrechen sich jetzt so sehr ihre Köpfe, um das Schlachten der Kühe zu beenden. Baba sagt: Das größte Gemetzel ist die sinnliche Begierde. Hört erst einmal damit auf! Das andere Schlachten wird nicht aufhören, egal wie sehr man sich den Kopf zerbricht. Benutzt das Schwert der sinnlichen Begierde nicht mehr. Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen dem, was die Menschen sagen, und dem, was Baba sagt! Wer die Begierde meistert, wird ein Meister der reinen Welt. Achcha. Den lieblichsten, geliebten, lange verlorenen und jetzt gefundenen Kindern, Liebe, Grüße und guten Morgen von der Mutter, dem Vater, BapDada. Der Spirituelle Vater sagt Namaste zu den spirituellen Kindern.

Essenz für die Verinnerlichung:
1. Werdet Ozeane der Liebe, dem Vater gleich. Seid nicht zu streng. Sprecht auf liebenswürdige Art und Weise und macht jeden glücklich.

2. Dient mit Herz und Verstand. Bleibt begeistert, dass ihr eure alten Körper bald ablegt und Prinzen und Prinzessinnen werdet.

Segen:
Mögest du konstant Dienst verrichten und mit deiner Liebe für den Dienst deine weltliche Familie in eine göttliche Familie verwandeln.

Die Aufgabe eines Dieners besteht darin, konstant im Dienst engagiert zu sein; sei es durch Gedanken, Worte oder Handlungen. Er betrachtet den Dienst niemals als etwas, wofür er nicht zuständig ist. Diejenigen, die stets ihre Liebe für den Dienst aufrechterhalten, verwandeln ihre weltliche Familie in eine göttliche Familie. Ein Diener betrachtet seinen Wohnort nicht als sein Zuhause, sondern als Dienstort. Entsagung ist seine Haupttugend. Wer die Tugend der Entsagung besitzt, lebt als Verkörperung von Tapasya in seinem Haushalt und der Dienst geschieht automatisch.

Slogan:
Um deine Sanskars zu vergöttlichen, solltest du dem Vater Geist und Intellekt hingeben.