03.03.26
Morning Deutsch Murli Om Shanti
BapDada Madhuban
Essenz:
Liebliche
Kinder, ihr seid rup (Verkörperung von Yoga) und basant (Verkörperung von Wissen).
Lasst immer nur dieses kostbare Wissen über eure Lippen kommen. Wenn neue Leute
kommen, dann stellt ihnen den Vater vor.
Frage:
Wie kann man
seine geistige Verfassung konstant und stabil halten?
Antwort:
Achtet sorgfältig darauf, mit wem ihr Umgang habt; dann werdet ihr eure geistige
Verfassung dauerhaft stabil halten können. Bleibt stets in der Gesellschaft
guter, dienstbarer Mitstudenten. Wenn jemand, anstatt über Wissen und Yoga, über
Falsches spricht oder nur Steine statt Perlen von sich gibt, solltet ihr euch
vor dem Umgang mit dieser Person hüten.
Lied:
Oh Reisender
der Nacht, werde nicht müde.
Om Shanti.
Gyan (Wissen)
und Vigyan (Yoga) werden auch als „Alpha und Beta“ bezeichnet; der Vater
vermittelt euch das Wissen über Alpha und Beta. In Delhi gibt es den Vigyan
Bhavan, aber dort man kennt die Bedeutung dieses Begriffs nicht. Kinder, ihr
wisst, dass damit dieses Wissen und Yoga gemeint sind. Durch Yoga werden wir
rein und durch dieses Wissen werden unsere Kleider (Körper) gefärbt. Wir lernen
den gesamten Kreislauf kennen. Wir erhalten dieses Wissen für die Pilgerreise
der Erinnerung. Die anderen Menschen vermitteln kein Wissen über Yoga, sondern
lehren körperliche Übungen usw. Dies ist ein subtiler und wichtiger Aspekt. Auch
das Lied steht damit in Verbindung. Der Vater sagt: Oh Kinder, oh Reisende in
die immaterielle Welt, nur Ich, euer Vater, bin der Läuterer und der Spender der
Erlösung für alle. Nur Er kann jedem den Weg nach Hause zeigen. Die Menschen
kommen zu euch, um diese Dinge zu verstehen. Zu wem kommen sie? Sie kommen zu
den Prajapita Brahma Kumars und Kumaris. Fragt sie deshalb: „Zu wem seid ihr
gekommen?“ Die Leute suchen Weise, Heilige und große Seelen (Mahatmas) auf.
Diese werden als „so-und-so großartige Seele“ bezeichnet. Hier lautet der Name
lediglich „Prajapita Brahma Kumars und Kumaris“. Es gibt viele Brahma Kumars und
Kumaris. Fragt die Menschen: „Zu wem seid ihr gekommen? Wer oder was ist
Prajapita Brahma für euch?“ Er ist der Vater von allen. Manche sagen: „Ich
möchte einen Blick auf euren Mahatma, euren Guruji, werfen.“ Fragt sie: „Wie
könnt ihr sagen, dass er ein Guru ist? Der Name hier lautet Prajapita Brahma
Kumaris, was bedeutet, dass Brahma kein Guru sondern ein Vater ist. Prajapita
Brahma Kumars und Kumaris bedeutet, dass sie einen Vater haben. Er ist auch euer
Vater. Ihr solltet sagen, dass ihr den Vater der Brahma Kumaris treffen möchtet.
Habt ihr jemals den Namen „Prajapita“ (Vater der Menschheit) gehört?“ Es gibt so
viele Söhne und Töchter. Nur wenn sie verstehen, wer der Vater ist, können sie
verstehen, dass er (Brahma) ein unbegrenzter Vater ist. Sicherlich muss auch
Prajapita Brahma selbst einen Vater haben. Fragt jeden, der hierherkommt: „Zu
wem bist du gekommen? Was steht auf dem Schild? Da es so viele Center und Brahma
Kumaris gibt, muss Brahma ein Vater sein; er kann kein Guru sein.“ Dieses Denken
sollte zuerst aus ihren Köpfen verschwinden. Helft Ihnen zu verstehen, dass dies
ein Zuhause ist und dass sie in eine Familie gekommen sind. Sagt: „Wir sind die
Kinder Prajapita Brahmas und ihr seid es ganz sicher auch. Achcha, wessen Kind
ist Brahma? Der Schöpfer von Brahma, Vishnu und Shankar ist Shiva, der Höchste
Vater, die Höchste Seele. Er ist nur ein Punkt und Sein Name lautet Shiva. Er
ist unser Großvater. Du, die Seele, bist Sein Kind und ebenso auch ein Kind
Brahmas. Korrekterweise müsstest du sagen, dass du gekommen bist, um BapDada zu
treffen.“ Erklärt den Menschen auf solche Weise, dass ihre Aufmerksamkeit auf
den Vater gelenkt wird und sie begreifen, zu wem sie gekommen sind; und dass
Prajapita Brahma auch ihr Vater ist. Shiva ist der Vater aller Seelen. Versteht
also zuerst, zu wem ihr gekommen seid. Erklärt ihnen auf solche Weise, dass ihr
Intellekt sich diesem Vater zuwendet und sie verstehen, zu wem sie gekommen sind:
dass Prajapita Brahma ihr Vater und jener Eine der Vater aller Seelen ist. „Macht
euch also zunächst einmal klar, zu wem ihr gekommen seid.“ Erklärt ihnen
diplomatisch, dass ihr die Kinder von Shiv Baba seid, dass dies eine Familie ist
und dass sie jetzt die Gelegenheit haben, Bap und Dada kennenzulernen. Erklärt
den Menschen, dass der Unkörperliche Vater der Spender der Erlösung für alle
Seelen ist. Durch Prajapita Brahma gewährt Shiv Baba jeder Seele Erlösung. Alle
rufen nach Ihm. Ihr könnt sehen, wie viele Kinder hierherkommen und ihre
Erbschaft vom Vater beanspruchen. Zunächst sollten sie eine Einführung zum Vater
erhalten, damit sie verstehen, dass sie gekommen sind, um BapDada zu treffen.
Sagt ihnen: „Wir nennen sie BapDada. Shiv Baba ist derjenige, der das gesamte
Wissen besitzt und Er ist der Läuterer.“ Erklärt dann, dass Gott, der
Unkörperliche, der Spender der Erlösung für alle Seelen ist. Er ist auch der
Ozean des Wissens.
Wir beanspruchen
durch Brahma unsere unbegrenzte Erbschaft von Ihm. Sie sollten verstehen, dass
wir Brahma Kumars und Kumaris Shiv Babas Kinder sind und dass Er der Vater aller
Seelen ist. Gott ist Einer. Nur Er gründet das ursprüngliche, ewige Dharma der
Gottheiten. Er ist der Schöpfer des Paradieses, der Vater aller Seelen, der
Lehrer und auch der Guru. Er enthüllt die Geheimnisse vom Anfang, der Mitte und
dem Ende der Welt, das heißt, Er macht uns trikaldarshi, zu Kennern der drei
Aspekte der Zeit. Wenn ihr jemanden trefft, bei dem ihr das Gefühl habt, dass er
es verstehen würde, dann erklärt ihm dies. Fragt ihn zunächst: „Wie viele Väter
hast du?“ Den weltlichen, leiblichen (lokik) Vater und den spirituellen Vater
aus dem Jenseits (parlokik). Der Vater kann nicht allgegenwärtig sein. „Ihr
erhaltet jene Erbschaft von eurem leiblichen Vater und diese Erbschaft vom Vater
aus dem Jenseits. Wie könnt ihr behaupten, Er sei allgegenwärtig?“ Notiert euch
diese Worte und prägt sie euch ein. Es ist wichtig, dies zu erklären. Ihr seid
diejenigen, die anderen erklären müssen: „Madhuban ist unser Zuhause - wir
verehren hier keinen Guru. Ihr könnt selbst sehen, dass all diese Menschen
Brahma Kumars und Kumaris sind. Nur der Unkörperliche Shiv Baba, der Spender der
Erlösung für alle Seelen, gibt uns die Erbschaft. Brahma wird nicht als Spender
der Erlösung für alle, als Reiniger oder Befreier bezeichnet. Dieses Lob gebührt
allein Shiv Baba.“ Erklärt jedem der kommt, dass dies der BapDada für alle
Menschen ist. Dieser Vater ist der Schöpfer des Paradieses. Er gründet jetzt
durch Brahma das Land Vishnus. Wenn man das jemandem so erklärt, braucht dieser
nicht noch zum Vater zu kommen. Doch sie haben diese Tradition und bitten darum,
einen Blick auf den Guru werfen zu dürfen. Auf dem Anbetungsweg werden die Gurus
sehr gepriesen. Sie vermitteln das Wissen der Veden und Schriften und
unternehmen Pilgerreisen. Erklärt ihnen, dass Menschen keine Gurus sein können.
Wir bezeichnen nicht einmal Brahma als Guru. Denn es gibt nur den einen Satguru.
Kein Mensch kann „Ozean des Wissens“ genannt werden. Sie alle sind diejenigen,
die die Schriften des Anbetungsweges studieren. Man nennt es das Wissen der
Schriften, auch bekannt als ‚Philosophie‘. Hier ist es der Vater, der Ozean des
Wissens, der euch lehrt. Dies ist spirituelles Wissen. Brahma, Vishnu oder
Shankar können nicht der „Ozean des Wissens“ sein. Wie könnten Menschen dann so
bezeichnet werden? Menschen können keine Autoritäten dieses Wissens sein. Es ist
der Höchste Vater, die Höchste Seele, der auch als die „Autorität der Schriften“
bezeichnet wird. Es wird dargestellt, dass der Höchste Vater, die Höchste Seele,
die Essenz aller Veden und Schriften durch diesen einen, Brahma, erklärt. Der
Vater sagt: Niemand kennt Mich; wie können sie daher ihr Erbe erhalten? Einzig
vom unbegrenzten Vater erhaltet ihr das grenzenlose Erbe. Was tut dieser Baba
hier gerade? Heute ist Holi und Dhuriya. Es gibt nur zwei Begriffe: Wissen und
Yoga. Er gibt uns auch das Wissen über ‚Manmanabhav‘: Erinnert euch an Mich und
ihr werdet von der Last eurer Verfehlungen befreit. Somit handelt es sich hier
um Gyan und Vigyan, das wahre Holi und das wahre Dhuriya. Da die Menschen dieses
Wissen nicht besitzen, bewerfen sie sich gegenseitig mit farbigem Puder. Es ist
wirklich so. Niemand erlangt dadurch Befreiung oder Erlösung. Sie bewerfen sich
lediglich gegenseitig mit Staub. Niemand verfügt über das Dritte Auge dieses
Wissens. Sie haben fantasievollen Geschichten Glauben geschenkt; das nennt man ‚blindes
Vertrauen‘. Ihr Seelen habt nun das Dritte Auge des Wissens erhalten. Kinder,
klärt sie darüber auf, wie sie das Erbe des Vaters empfangen können, damit ihnen
klar wird, dass ihr das Erbe durch Brahma empfangt und dass es von niemand
anderem erhalten werden kann. Der Name „Prajapita Brahma Kumars und Kumaris“
steht an allen Centern. „Gita Pathshala” zu schreiben, ist gang und gäbe. Doch
nur wenn ihr „Brahma Kumaris“ schreibt, könnt ihr den Vater richtig vorstellen.
Da manche Leute Angst bekommen, wenn sie den Namen „Brahma Kumaris” hören, haben
einige stattdessen „Gita Pathshala” hingeschrieben. Aber es gibt keinen Grund,
diesbezüglich Angst zu haben. Sagt ihnen: „Dies ist ein Zuhause. Wisst ihr, in
wessen Zuhause ihr gekommen seid? Der Vater all dieser Menschen hier ist
Prajapita Brahma.“ Die Bewohner Bharats glauben an Prajapita Brahma. Auch
Christen erkennen an, dass Adi Dev existiert hat und dass sie von ihm abstammen;
aber sie glauben weiterhin nur an Christus. Die Menschen betrachten Christus
oder Buddha als ihren Vater. Es gibt diesen Stammbaum. Tatsächlich hat der Vater
durch Brahma das ursprüngliche, ewige Dharma der Gottheiten gegründet. Brahma
ist also der Ur-Ur-Großvater. Stellt ihnen deshalb zuerst den Vater vor. Dann
sollten sie sagen, dass sie euren Vater treffen möchten. Erklärt ihnen: „Ihr
erhaltet die Erbschaft von Shiv Baba, nicht von Brahma Baba. Wer ist also euer
Vater? Wer ist der Gott der Gita? Wer hat das ursprüngliche, ewige Dharma der
Gottheiten gegründet?“ Wenn sie den Namen des Vaters hören, werden sie verstehen,
dass alle Brahma Kumars und Kumaris die Kinder von Shiv Baba sind. Ihr erhaltet
eure Erbschaft der Befreiung und der Erlösung von Shiva durch Brahma. „Shiv Baba
gewährt uns bereits jetzt ein befreites Leben und alle anderen werden im ewigen
Zuhause Befreiung erhalten.“ Kinder, dieses Wissen sollte in eurem Gedächtnis
verankert bleiben.
Wenn jemand kommt,
klärt ihn darüber auf, wen er hier treffen kann: „Er ist sowohl unser Vater als
auch dein Vater. Hier gibt es keine Gurus oder Ähnliches.“ Das versteht ihr. Die
anderen Menschen feiern Holi und Dhuriya. Ohne den Hintergrund (des Wissens)
haben Holi und Dhuriya keine Bedeutung. Denn eure Kleider (Körper) werden durch
dieses Wissen gefärbt. Die Seele befindet sich in einem Körperkleid. Wenn eine
Seele rein wird, erhält sie einen reinen Körper. Dieser Körper ist jedoch kein
reiner Körper und muss deshalb vergehen. Die Menschen baden ihre Körper im
Ganges. Doch niemand außer dem Vater kann der Läuterer sein. Es sind die Seelen,
die unrein werden und sie können nicht durch ein Bad im Wasser rein werden.
Niemand weiß das. Sie behaupten einfach, dass jede Seele die Höchste Seele sei
und dass Seelen immun gegenüber den Auswirkungen von Handlungen seien. Nur wer
zu Vernunft gekommen ist, kann dies in sich aufnehmen und andere dazu
inspirieren, es ihm gleichzutun. Jene Kinder, die nur kostbares Wissen über ihre
Lippen kommen lassen, werden „Rup“ und „Basant“ (jene, die das Wissen umsetzen)
genannt. Wenn ihr euch über etwas anderes als Wissen und Yoga unterhaltet, ist
das, als würdet ihr mit Steinen werfen. Anstatt zu dienen, schadet ihr dem
Dienst. Ihr habt euch 63 Leben lang gegenseitig mit Steinen beworfen. Der Vater
sagt: Sprecht jetzt über Wissen und Yoga und erfreut dadurch euer Herz. Hört
nicht auf Klatsch und Tratsch. Was Ich euch sage, ist Wissen. Die ganze
Weltbevölkerung bewirft sich gegenseitig mit Steinen. Doch ihr Kinder seid rup
und basant (die Verkörperung von Wissen und Yoga). Redet nur über Wissen und
Yoga und hört auf nichts anderes. Die Gesellschaft derer, die über falsche Dinge
sprechen, schadet euch. Die Gesellschaft derer, die viel Dienst leisten, bringt
euch ans Ziel. Einige Brahmanen sind rup und basant, wohingegen andere Brahmanen
auch über falsche Dinge sprechen. Haltet euch von solchen Personen fern; sie
verursachen nur weiteren Verlust. Baba warnt euch wiederholt: Redet miteinander
nicht über irreführende Dinge. Andernfalls zerstört ihr die Wahrheit in euch
selbst und in anderen sowie auch euren zukünftigen Rang. Baba erklärt euch alles
so leicht verständlich. Habt das Interesse, dieses Wissen an viele andere
weiterzugeben. Nur diejenigen, die dies tun, sind wahre Kinder des Vaters und
sie werden von ihm gelobt. Haltet euch in ihrer Gesellschaft auf. Wenn ihr Baba
fragt, kann er euch sagen, wer mit guten Studenten Umgang hat und mit wem ihr
euch umgeben solltet. Er wird euch sofort sagen, wer in Babas Herz sitzt. Baba
hat Achtung für diejenigen, die Dienst tun. Einige sind dazu nicht in der Lage.
Wenn sie sich in schlechter Gesellschaft aufhalten, schwankt ihre Stufe. Ja,
auch diejenigen, die gut darin sind, körperliche Dienste zu verrichten, können
ein reiches Erbe beanspruchen. Alpha und Beta zu verstehen, ist sehr leicht.
Sagt jedem: „Erinnere dich einfach an den Vater und an die Erbschaft.“ Es gibt
nur zwei Worte: Alpha und Beta, das ist alles und es ist absolut einfach. Sagt
jedem, der kommt, dass die Weisung des Vaters lautet: Denkt ständig nur an Mich
allein. Das ist alles. Dies ist die großartigste Form der Gastfreundschaft. Der
Vater sagt: Denkt an mich, und ihr werdet das Erbe des Paradieses erhalten. Doch
die Kinder in jedem Center sind unterschiedlich. Einige können sehr ausführlich
erklären. Wenn ihr es nicht erklären könnt, dann sagt einfach nur, dass der
Vater auch im letzten Kreislauf gesagt habe: Denkt ständig nur an Mich; erinnert
euch nicht an körperliche Wesen oder Gottheiten. Beteiligt euch nicht an Klatsch
und Tratsch über andere. Baba hat Holi und Dhuriya mit euch gespielt. Die
Menschen, die Gott nicht kennen, bewerfen sich mit Farbpulver. Setzt euch nicht
zu jenen, die andere erniedrigen. Baba erzählt euch gute Sachen: Manmanabhav und
Madhyajibhav! Erklärt jedem, der kommt, dass Shiv Baba der Vater aller Seelen
ist und dass Er sagt: Erinnert euch an Mich und ihr erhaltet die Erbschaft des
Paradieses. Er ist auch der Gott der Gita. Kinder, der Tod steht kurz bevor und
deshalb ist es eure Pflicht, anderen zu dienen. Erinnert alle an den Vater. Das
ist das große Mantra, durch welches ihr den Tilak der Souveränität erhaltet. Es
ist so einfach. Erinnert euch an den Vater und erinnert auch andere daran, dann
wird euer Boot ans andere Ufer gelangen. Achcha.
An die lieblichen,
innig geliebten Kinder, Liebe, Grüße und Guten Morgen von der Mutter, dem Vater,
BapDada. DerS Vater sagt „Namaste“ zu euch spirituellen Kindern.
Essenz zur
Verinnerlichung:
1. Werdet
klug und gebt allen die Botschaft des Vaters. Lasst niemals Steine über eure
Lippen kommen, denn sie fügen dem Dienst Schaden zu. Unterhaltet euch über
nichts anderes als über dieses Wissen und Yoga.
2. Umgebt euch nur
mit Menschen, die rup, basant und dienstfähig sind. Hütet euch vor dem Umgang
mit jenen, die über falsche Dinge reden.
Segen:
Möget ihr
mutig sein und die vielen Formen Ravans kennen, damit ihr nicht deren
Anziehungskraft erliegt.
Ravan kann sich
jenen Kindern, die dank dieses Wissens seine vielen Formen sehr gut kennen,
nicht einmal nähern. Selbst wenn er eine goldene oder diamantene Gestalt annimmt,
würden solche Kinder sich nicht von diesen Formen anziehen lassen. Seid solch
wahrhaftige Sitas und werdet mutig, indem ihr euer Ziel, euch an die
Verhaltensregeln zu halten, nicht aus den Augen verliert. Dann wird die
unbegrenzte Armee Ravans euch nicht angreifen, sondern mit euch zusammenarbeiten.
Die fünf Elemente der Materie und die fünf Laster werden sich verwandeln und
euch dienen.
Slogan:
Um in eurem
Dienst erfolgreich zu sein, nehmt die Tugend der Demut in eure Herzen auf.
Avyaktes Signal:
Stärkt euer Fundament des Vertrauens und bleibt stets furchtlos und heiter.
Das Fundament für
den Sieg ist das Vertrauen. Wenn euer Fundament solide ist, kann das Gebäude
nicht erschüttert werden und ihr bleibt unbekümmert. Wenn euer Fundament jedoch
schwach ist, dann fürchtet ihr schon bei dem kleinsten Sturm, bei der geringsten
Erschütterung der Erde, dass das Gebäude vielleicht einstürzen oder Risse
bekommen könnte. Wenn euer Fundament des Vertrauens jedoch solide ist, bleibt
ihr furchtlos und unbekümmert.