05.05.26
Morning Deutsch Murli Om Shanti
BapDada Madhuban
Essenz:
Liebliche
Kinder, den Segen von Frieden und Glück könnt ihr nur vom einen Vater und von
keinem Menschen empfangen. Baba ist gekommen und zeigt euch den Weg in die
Befreiung und in ein Leben in Freiheit.
Frage:
Welchen
Einsatz gilt es zu erbringen, damit ihr mit dem Vater zurückkehren und dann zu
Beginn des Goldenen Zeitalters wieder hierherkommen könnt?
Antwort:
Reinigt euch vollkommen, wenn ihr mit dem Vater zurückkehren wollt. Um zu Beginn
des Goldenen Zeitalters kommen zu können, löst den Yoga eures Bewusstseins von
allen anderen und bleibt in Erinnerung an den einen Vater. Werdet euch unbedingt
bewusst, Seelen zu sein. Wenn ihr die Empfehlungen des einen Vaters befolgt,
erlangt ihr das Recht auf einen erhabenen Status.
Lied:
Zeige uns
Blinden den Weg, lieber Gott!
Om Shanti.
Wer hat
dieses Lied gesungen? Die Kinder, denn es gibt nur den einen Vater und Ihn nennt
man „den Schöpfer“. Die Schöpfung ruft nach dem Schöpfer. Baba hat euch erklärt,
dass ihr auf dem Glaubensweg zwei Väter habt: Einer ist von dieser Welt und der
andere kommt aus der jenseitigen Welt. Der Vater aller Seelen ist Einer. Da sie
einen Vater haben, bezeichnen sich alle Seelen als Brüder. Sie rufen nach dem
Vater: „Oh, Gott, Vater! Oh, Höchster Vater, sei uns gnädig! Vergib mir!“ Nur
der eine Gott, ist der Beschützer der Gläubigen. Erklärt zuerst, dass ihr zwei
Väter habt. Der jenseitige Vater ist für alle derselbe, wohingegen die
weltlichen Väter von allen verschieden sind. Welcher ist großartiger – der
weltliche Vater oder der Vater, der sich jenseits dieser Welt befindet? Ein
weltlicher Vater kann niemals „Gott“ oder „Höchster Vater“ genannt werden. Nur
der eine Höchste Vater, die Höchste Seele, kann Vater aller Seelen sein. Der
Name der Seelen ändert sich nie, jedoch ändern sich die Namen der Körper. Eine
Seele spielt durch diverse Körper ihre Rollen, d.h., sie wird wiedergeboren. Nur
der Vater kann erläutern, wie oft eine Seele letztlich wiedergeboren wird.
Kinder, ihr wisst nichts über eure eigenen Leben. Der Vater kommt nach Bharat
und Sein Name ist Shiva. Die Menschen verstehen, dass Shiva die Höchste Seele
ist und sie feiern auch Shivas Geburtstag oder Shivas Nacht. Er ist unkörperlich,
ebenso wie die Seelen unkörperlich sind. Er kommt vom Körperlosen ins
Körperliche, um Seine Rolle spielen zu können. Der Unkörperliche Shiva kann ohne
Körper keine Rolle spielen. Die Menschen verstehen diesen Zusammenhang nicht.
Sie sind völlig blind. Alle Körper besitzen zwei physische Augen, jedoch
verfügen die Seelen nicht über das „Dritte Auge des Wissens“, das auch „göttliches
Auge“ genannt wird. Die Seelen haben ihren Vater vergessen und deshalb rufen sie:
„Zeige uns Blinden den Weg!“ Den Weg wohin? Zur Welt des Friedens und zur Welt
des Glücks. Dieser Eine ist der Erlöser und Satguru für alle. Menschen können
für Menschen keine Gurus sein, sie können niemanden befreien. Sie können weder
sich selbst noch andere erlösen. Nur der eine Vater kann allen Erlösung geben.
Denkt an den einen Vater, an „Alpha“. Er erklärt: Kein Menschenwesen kann
jemanden für alle Zeit befreien oder ihm für immer ein befreites Leben schenken
oder Frieden und Glück! Nur der Eine Vater kann den Segen von Frieden und Glück
geben. Menschen können dies anderen Menschen nicht gewähren! Die Menschen
Bharats waren satopradhan als sie goldenzeitaltrige Bewohner des Paradieses
waren, reine Seelen. Als alle Seelen rein und satopradhan waren, nannte man
Bharat „den Himmel“. Wie ihr wisst, war Bharat vor 5.000 Jahren wirklich das
satopradhane Paradies, das Königreich von Lakshmi und Narayan. Jetzt, am Ende
des Eisernen Zeitalters, nennt man es „die Hölle“. Als dieses Bharat der Himmel
war, war es sehr reich; es gab mit Diamanten und Juwelen besetzte Paläste. Der
Vater ruft die Erinnerung daran in euch wach. Zu Beginn des Goldenen Zeitalters
wurde es das Königreich von Lakshmi und Narayan. Man nennt es „Himmel“ oder auch
„Paradies“. Baba erklärt, dass es nicht mehr länger der Himmel ist. Baba kommt
nur in Bharat. Man feiert hier den Geburtstag des Unkörperlichen Shiva, obwohl
niemand weiß, was Er tut. Shiva ist der Vater von uns Seelen. Wir feiern Seinen
Geburtstag. Die anderen kennen nicht einmal Seine Biographie. Man weiß, dass
sich in Notzeiten alle an Gott erinnern. Dann rufen sie: „Oh, Gott, Vater, sei
uns gnädig! Wir sind in diesem Königreich Ravans sehr unglücklich geworden!“
Jedes Jahr verbrennen sie Ravans Abbild, wissen aber nicht, wer dieser Ravan mit
den 10 Köpfen ist. Weshalb verbrennen wir ihn dann? Welche Art Feind ist er,
dass wir ein Abbild von ihm machen und es dann verbrennen? Die Menschen Bharats
wissen nichts darüber, weil sie nicht über das Dritte Auge des Wissens verfügen.
Deshalb sehnen sie sich nach Ramas Königreich zurück. In Mann und Frau sind
jetzt jeweils fünf Laster vorhanden, weshalb man „Ravans Gemeinschaft“ dazu sagt.
Ravans fünf Laster
sind die größten Feinde und deshalb fertigen die Menschen ein Abbild an und
verbrennen es. Die Menschen Bharats wissen nicht, wer dieser Ravan eigentlich
ist, den sie da verbrennen. Sie wissen noch nicht einmal, wann Ravans Königreich
entstanden ist. Der Vater erklärt uns: Ramas Königreich umfasst das Goldene und
das Silberne Zeitalter; Ravans Königreich umfasst das Kupferne und das Eiserne
Zeitalter. Im Goldenen Zeitalter war es das Königreich von Lakshmi und Narayan.
Niemand weiß, wie und von wem sie das Königreich erhalten haben. Versteht diese
Dinge und schenkt ihnen eure Aufmerksamkeit. Der Vater wird am innigsten geliebt;
deshalb rufen auf dem Anbetungsweg alle nach Ihm. Als ihr (Lakshmis und Narayans)
Königreich in Bharat existierte, gab es keine Spur von Leid, nicht einmal eine
Bezeichnung dafür. Jetzt ist es ein Land voller Leid geworden. Es gibt so viele
Religionen. Im Goldenen Zeitalter gab es nur das eine Dharma. Niemand weiß,
wohin die Seelen gehen werden, denn sie alle sind blind. Durch die Schriften
erlangt niemand ein Drittes Auge dieses Wissens. Nur der Wissensozean, der
Höchste Vater, die Höchste Seele, gibt euch das Auge dieses Wissens. Ihr Seelen
erhaltet alle ein Drittes Auge dieses Wissens. Die Seelen haben vergessen, wie
viele Leben sie hatten. Wohin ist das Königreich der Gottheiten des Goldenen
Zeitalters verschwunden? Es gibt die Erinnerung daran, dass die Menschen 84
Leben haben. Sie sprechen vom „Zyklus der 84“. Aber welche Seelen leben 84 Leben?
Die Gottheiten waren die ersten, die nach Bharat kamen. Sie leben 84mal und
werden gegen Ende unrein. Die Menschen singen: „Oh, Läuterer!“ Das zeigt, dass
sie selbst unrein sind und deshalb rufen: „Oh Läuterer, komm und läutere uns!“
Wie sollten diejenigen, die selbst unrein sind, andere reinigen können? Der
Vater erklärt: Der Glaubensweg in Ravans Königreich dauert einen halben
Kreislauf lang. Aufgrund der fünf Laster haben die Menschen Bharats so viel Leid
erfahren. Sie leben 84 Leben. Erklärt diese Berechnung. Im Goldenen Zeitalter
seid ihr zuerst satopradhan und im Silbernen Zeitalter dann sato. Es mischt sich
Legierung in die Seele hinein. Der Vater kommt nur nach Bharat. Es gibt Shivas
Geburtstag. Alle übrigen Seelen werden durch einen Mutterleib geboren. Der Vater
sagt: Ich betrete einen ganz normalen alten Körper gegen Ende dieses Lebens, dem
letzten von vielen Leben. Dies wird nicht nur einer Person erklärt. Dies ist
eine Gita Pathshala. Euch Menschen wird Raja Yoga gelehrt, damit ihr wieder
Gottheiten werden könnt. Ihr seid hierhergekommen, um die Souveränität des
Paradieses zu erlangen, die euch nur der Vater geben kann. Durch das Studium der
Gita allein wird niemand zum König, sondern man verarmt sogar noch mehr. Der
Vater beschenkt euch mit dem Wissen der Gita und macht euch zu Königen. Indem
ihr der Gita von anderen zugehört habt, seid ihr immer ärmer geworden. Als
Lakshmis und Narayans Königreich in Bharat bestand, gab es Reinheit, Frieden und
Wohlstand. Es war der reine Familien-Ashram. Dort gab es keinerlei Gewalt. Die
Gewalt begann im Kupfernen Zeitalter, als ihr angefangen habt, das Schwert der
Begierde zu benutzen. Im Goldenen Zeitalter wart ihr 100%ig zahlungsfähig und
satopradhan. Kein Weiser und Heiliger oder irgendjemand sonst kennt dieses
Geheimnis. Der Vater, der Wissensozean und Läuterer, kommt und verrät euch die
Methode, wie man satopradhan wird. Seht nur, welchen Zustand die Menschen
erreicht haben, indem sie Ravans Rat gefolgt sind! Selbst Könige fallen den
Statuen der reinen Könige der Vergangenheit zu Füßen und singen deren Lob: „Ihr
seid voller Tugenden und wir sind würdelose Sünder! Wir besitzen keine Tugenden
mehr.“ Dann sagen sie: „Seid uns gnädig! Kommt und macht uns würdig für einen
Tempel!“ Niemand versteht, wie der Vater kommt und die Erneuerung des
ursprünglichen ewigen Gottheiten-Dharmas ausführt. Ihr versteht jetzt, dass ihr
zum Dharma der Gottheiten gehört habt. Wir wurden Krieger, Händler und Shudras
und haben soundso viele Leben gelebt und jetzt vollenden wir unsere 84 Leben.
Der Kreislauf der Welt dreht sich erneut. Deshalb müsst ihr hier wieder einmal
rein werden. Niemand Unreines kann in die Welt des Friedens oder in die Welt des
Glückes zurückkehren. Der Vater erläutert, dass ihr, die ehemals vollkommen
reinen Menschen, tamopradhan geworden seid. Vom Goldenen Zeitalter ausgehend
seid ihr im Eisernen Zeitalter angekommen. Jetzt geht es darum, erneut
goldenzeitaltrig zu werden, da ihr nur dann in die Welt der Befreiung und die
Welt des Glücks gehen könnt. Bharat war eine Welt des Glücks, jetzt ist es das
Land des Leides. Ihr habt das Lied gehört: „Zeige uns Blinden den Weg!“ Wie
können wir in unsere Welt des Friedens gelangen? Die Menschen sagen, Gott sei
allgegenwärtig und inkarniere in diesem und jenem. Würde der Vater „Parsuram“
werden und jemanden töten (eine Geschichte aus den Schriften über Rama mit einer
Axt)? Das ist unmöglich! Der Vater erklärt euch, wie ihr in diesem Kreislauf
durch 84 Leben gegangen seid. Denkt jetzt nur an Mich, an Alpha! Oh Seelen,
werdet seelenbewusst! Im Körperbewusstsein seid ihr völlig verarmt und
unglücklich geworden. Ihr seid Bewohner der Hölle geworden! Wollt ihr Bewohner
des Paradieses werden, dann werdet jetzt unbedingt wieder seelenbewusst! Seelen
legen ihren Körper ab und nehmen sich einen neuen. Jetzt sind eure 84 Leben
vollendet und ihr begebt euch an den Anfang des Goldenen Zeitalters.
Denkt jetzt an Mich
und entfernt den Yoga eures Intellekts von euren Mitmenschen. Ihr könnt mit
euren Familien zusammenleben, aber haltet das Vertrauen aufrecht, Seelen zu sein!
Es ist die Seele, die ihren Körper ablegt und sich einen neuen nimmt. Werdet
jetzt seelenbewusst und seid mit Mir verbunden, die Legierung in der Seele wird
dann verbrennen. Ihr werdet rein und Ich werde all euch Kinder wieder alle mit
nach Hause zurücknehmen. Wenn ihr meinen Shrimat nicht befolgt, könnt ihr keinen
so hohen Rang beanspruchen. Lakshmi und Narayan beanspruchten einen hohen Rang.
In ihrem Königreich gab es kein anderes Dharma. Alle übrigen Religionen kamen
erst ab dem Kupfernen Zeitalter dazu. Im Goldenen Zeitalter gab es nur wenige
Menschen. Weil es heute so viele verschiedene Religionen gibt, sind alle so
unglücklich geworden. Weil die Gottheiten unrein wurden, konnten sie sich nicht
mehr länger „Gottheiten“ nennen. Sie nannten sich dann selbst „Hindus“. Der
Vater erläutert: Als ihr würdige Gottheiten wart, habt ihr über die gesamte Welt
geherrscht und wart alle sehr glücklich. Jetzt seid ihr unglücklich geworden.
Bharat war das Paradies/der Himmel und ist jetzt zur Hölle geworden. Ohne den
Vater kann niemand die Hölle wieder zum Himmel machen. Die Gottheiten werden als
vollkommen lasterfrei bezeichnet. Die Menschen hier sind voller Laster. Man
bezeichnet sie deshalb als unrein. Bharat war der von Shiv Baba gegründete „Tempel
Shivas“. Der Vater erschafft den Himmel und Ravan macht ihn zur Hölle. Ravan
verflucht euch, wohingegen der Vater euch ein Erbe für 21 Leben vermacht. Jeder
von euch sollte sich jetzt nur noch mit dem Vater verbinden und mit keinem
Menschen mehr. Kein Mensch wird „Gott“ genannt. Es gibt nur einen Gott. Der
Vater beschenkt euch mit einem unendlich großen Erbe und dann verflucht Ravan
euch. Gegenwärtig ist Bharat verflucht und erfährt unendlich viel Leid! Es gilt
jetzt, Ravan zu besiegen. Man erinnert sich: „Wenn du die Laster spendest, dann
verschwinden die Omen der Finsternis.“ Die anderen physischen Verfinsterungen
sind Schatten über der Erde. Der Vater sagt jetzt: Über euch befinden sich
derzeit die Omen der Finsternis der fünf Laster. Gebt diese fünf Laster wieder
auf! Die erste Spende besteht darin, sich nie mehr dem Laster auszuliefern. Es
ist dieses Schwert der sinnlichen Begierde, das die Menschen unrein macht.
Achcha.
Den lieblichsten,
innig geliebten Kindern, Liebe, Grüße und Guten Morgen von der Mutter, dem Vater,
BapDada. Der Spirituelle Vater sagt „Namaste“ zu euch spirituellen Kindern.
Essenz zur
Verinnerlichung:
1. Studiert
mit größter Aufmerksamkeit das Wissen, das der Vater euch lehrt. Erkennt in
diesem letzten Leben mithilfe des Dritten Auges dieses Wissens eure 84 Leben und
werdet rein.
2. Um euch vor
Ravans Fluch zu schützen, erinnert euch stets an den einen Vater. Spendet die
fünf Laster. Befolgt die Weisungen des Höchsten Vaters.
Segen:
Möget ihr auf
dem Herzensthron sitzen und eine Krone und einen Tilak annehmen, indem ihr
BapDadas Helfer seid.
Wenn ein König auf
seinem Thron sitzt, sind der Tilak und die Krone das Zeichen dafür. Ebenso
strahlt bei denjenigen, die auf dem Herzensthron sitzen, immer ein Tilak ihrer
seelenbewussten Stufe sichtbar auf ihrer Stirn – man kann ihn von Weitem
erkennen. Die guten wohltätigen Wünsche für alle Seelen sind in ihren Augen und
auf ihren Gesichtern zu sehen. Jeder ihrer Gedanken, jedes ihrer Worte und jede
Handlung sind denen des Vaters gleich.
Slogan:
Verinnerlicht
die Tugend einer leichten Natur, damit ihr leicht in Erinnerung sein könnt, und
macht eure Sanskars einfach und leicht.
Avyakt Signal:
Erfahrt stets eine unerschütterliche, gefestigte und beständige
Bewusstseinsstufe.
Diejenigen, die in
ihrem praktischen Leben durch dieses Wissen um das Drama Kraft verinnerlicht
haben, können niemals in Aufruhr geraten. Dieser Punkt des Dramas stellt die
besondere Kraft zur Verfügung, stets unerschütterlich und gefestigt zu bleiben.
Wer dies in Form von Kraft verinnerlicht hat, kann niemals besiegt werden. In
jeder Szene dieses wohltätigen Dramas ist die eine oder andere Wohltat enthalten.
Seid geduldig und übt es, alles als losgelöster Beobachter zu sehen, dann werdet
ihr unerschütterlich und gefestigt bleiben.