06.07.26       Morning Deutsch Murli        Om Shanti      BapDada       Madhuban


Essenz:
Liebliche Kinder, löst euch von euren Körpern, während ihr lebt. Werdet körperlos und erinnert euch an den Vater – das ist die Totenstille.

Frage:
Auf welcher Grundlage stärkt ihr Kinder euer Fundament?

Antwort: 
Auf der Basis der Reinheit. Je reiner ihr Seelen werdet, d.h., je mehr ihr echtes Gold werdet, desto stärker werdet ihr. Baba legt jetzt ein so starkes Fundament der Selbstsouveränität, dass einen halben Kreislauf lang niemand dieses Fundament erschüttern kann. Niemand kann euch euer Königreich wegnehmen.

Lied:
Gegrüßt sei Shiva!

Om Shanti.
Baba sagt: Erinnert euch an Mich! Werdet körperlos, d.h., lasst es Totenstille geben, genauso wie es Totenstille gibt, wenn jemand stirbt. Sie sagen: „Der Körper ist still geworden.“ Sobald die Seele sich vom Körper trennt, endet alles. Wenn ihr Kinder alle hier sitzt, wird es „Totenstille“ genannt. Werdet körperlos, während ihr lebt! Betrachtet euch selbst als Seelen und erinnert euch an den Vater! Ihr wisst, dass dies wahrer Frieden ist. Die Menschen wissen nicht, was Frieden ist. Sie kennen die Bedeutung von Totenstille nicht. Warum sagen sie: „Totenstille“? Um euch daran zu erinnern, dass jemand gestorben ist und still geworden ist. Auch ihr sterbt, indem ihr still werdet. Wenn bedeutende Leute zum heiligen Denkmal von Gandhiji gehen, sagen sie: „Lasst Totenstille da sein, sitzt in Stille“. Wir wissen, dass wir Seelen die Verkörperung von Frieden sind. Die Welt weiß das nicht. Wir stabilisieren uns in unserem Ursprung. Unser ursprüngliches Dharma ist Frieden. Wir Seelen verkörpern den Frieden. Die Menschen wissen das nicht und deshalb bitten sie um Frieden. Die Seelen sagen: „Ich will Frieden!“ Die Seelen haben ihr ursprüngliches Dharma vergessen. Tatsächlich ist Frieden das Dharma/die Wahrheit der Seele. Warum sagen die Seelen dann, dass sie friedlos seien? Setzt euch hin und werdet körperlos. Jene Menschen setzen sich und üben und zwingen sich, den Atem zu kontrollieren (Pranayama), so als ob sie gestorben wären. Das wird „künstlicher Frieden“ genannt. Ihr Kinder wisst, dass Frieden euer ursprüngliches Dharma ist. Ihr Seelen erhaltet eure Selbstsouveränität zurück. Es sind die Seelen, die alles werden. Die Seele wird ein Jurist. Die Seele sagt: „Ich wünsche mir ein Königreich.“ Die Seele beanspruchte ehemals ein Königreich vom Vater und ist gekommen, um es jetzt wieder zu beanspruchen. Körperbewusste Menschen leiden. Ihr versteht jetzt, dass ihr Seelen seid und gekommen seid, um vom Höchsten Vater, der Höchsten Seele, die Selbstsouveränität zu beanspruchen. Ihr Seelen wollt euer Königreich erlangen. In dieser Zeit bittet die Seele den Unbegrenzten Vater um Selbstsouveränität. Shri Krishna besaß Selbstsouveränität, verlor sie dann aber. Der Vater ist gekommen und übergibt euch Kindern jetzt das Königreich. Man nennt dies „Raja Yoga“. Der Höchste Vater, die Höchste Seele, lehrt euch Raja Yoga. Da die Menschen körperbewusst sind, sagen sie: „Ich bin Soundso!“ Sie alle betrachten den Körper als das „Ich“, das Selbst. Tatsächlich ist es die Seele, die „Ich, ich“ sagt. Die Seele sagt: „Ich hebe dieses Ding auf.“ Eine Frau würde sagen: „Ich hebe dieses Ding auf.“ (unter Benutzung der weiblichen grammatischen Form). Tatsächlich sind die Seelen männlich. Ich, eine Seele, bin ein Sohn des Vaters. Die Seele sagt: „Baba, ich beanspruche meine Selbstsouveränität von Dir.“ Die Höchste Seele gibt euch Seelen eure Selbstsouveränität. Seht nur, welch ein Unterschied zwischen Anbetung und Wissen besteht! Es gibt Tempel für Shiva. Die meisten Glocken werden in den Shiva-Tempeln geläutet – sie erwecken Ihn. Sie wecken auch alle anderen auf. Frühmorgens spielen Kapellen auf. Hier erweckt der Vater euch Kinder und verwandelt euch in Gottheiten. Es ist keine Frage des Glockenläutens usw. Der Vater sagt: Wenn ihr Selbstsouveränität haben wollt, dann werdet zuerst einmal rein! Seid euch des Ziels bewusst. Studenten sagen: „Ich werde meine Prüfung bestehen und dann dieses oder jenes tun.“ Sannyasis wünschen sich Frieden. Es gibt die Geschichte über eine Königin, die ihre Halskette suchte, die bereits um ihren Hals lag. Auch die Menschen suchen den Frieden im Außen. Seelen verkörpern jedoch den Frieden. Die Seelen haben ihr ursprüngliches Dharma vergessen und sehen sich jetzt als Körper. Der Vater erinnert euch wieder einmal daran: Ihr seid Seelen! Ihr Seelen seid durch 84 Leben gegangen. Niemand sonst kann diese Dinge erklären. Der Vater sagt: Ihr kennt eure eigenen Leben nicht. Ich erzähle euch etwas darüber. Ihr seid Brahma Kumars und Kumaris. Der Vater hat erklärt: Ohne Reinheit könnt ihr kein Wissen verinnerlichen. Man sagt: „Zur Aufbewahrung der Milch einer Löwin wird ein goldenes Gefäß benötigt.“ Hier wird auch ein goldenes Gefäß benötigt. Durch Erinnerung an den Vater werden die Seelen golden.

Auch der Vater ist echtes Gold. Wenn eine Seele sich an den Vater erinnert, kann das Wissen in ihren Intellekt eindringen. Ihr wart echtes Gold und rein – aber dieses Wissen beeinflusst niemanden. Der Vater sagt: Ich gebe euch Seelen eure Selbstsouveränität. Ihr erhaltet diese Selbstsouveränität, wenn das Ende der alten Welt gekommen ist und die neue Welt beginnt. Die Menschen verfügen jetzt über begrenzte Königreiche, sie erhalten nie ein unbegrenztes Königreich. Sie können nicht Meister der Welt werden. Ihr werdet dies mithilfe des Vaters. Einzig Gott, der Vater, weiß über eure 84 Leben Bescheid. Die Gottheiten können nichts über ihre Leben wissen. Wüssten sie etwas darüber, würden sie sehr unglücklich werden. Sie würden sich fragen, ob sie die Treppe wohl immer weiter herunterkommen. Sie würden das Glück des Königreiches verlieren. Hier wisst ihr alles. Ihr wisst, dass ihr Seelen seid. Es besteht daran kein Zweifel. Ihr hört einander zu und eure Anzahl vergrößert sich weiter. Dieser Baum des Gottheitendharmas wird etabliert. Wenn jemand kommt, könnt ihr verstehen, dass die Seele, die zu unserem Brahmanenclan gehört, jetzt gekommen ist. Sie hat ihre Anbetungszeit beendet und ist jetzt gekommen, um vom Vater die Erbschaft zu beanspruchen. Wenn das Wissen endet, beginnt die Anbetung/der Glaube. Niemand weiß dies. Auch ein Gebäude ist zuerst neu und wird dann alt. Ein Gebäude mit einem schwachen Fundament hat zweifellos eine geringere Lebensdauer. Heutzutage bauen sie sehr stabile Gebäude, die sogar einem Erdbeben standhalten und nicht zusammenfallen, und es somit keine Verluste gibt. Sie bauen sie sehr stabil. Sie machen die Fundamente sehr stabil. Ihr legt jetzt das Fundament für eure Selbstsouveränität. Ihr Seelen erhaltet das Königreich für 21 Leben. Hier bedeuten Königtümer gar nichts. Heute besitzen sie ein Königreich und morgen werden sie angegriffen und alles ist vorbei. Es gibt für nichts ein Fundament. Menschen haben auch kein Fundament – heute sind sie hier und morgen wieder fort. Baba legt euch Kindern jetzt ein starkes Fundament, sodass ihr euer Schicksal des Königreiches für 21 Leben beansprucht. Es wird ein starkes Fundament für euer Königreich gelegt. Kein physischer Sturm ist imstande, euch zu erschüttern. In der Gita steht auch: Baba gibt euch ein solches Königreich, dass euch niemand wegnehmen oder zu Fall bringen kann. Er gibt euch eine derartige Souveränität, dass es dort nicht das geringste Leid gibt. Ihr Seelen solltet so viel Glück erfahren! Dieses Vertrauen habt ihr doch, oder? Wenn es kein Vertrauen gibt, ist die Seele nicht würdig, in den Himmel zu gehen. Es gibt so viele Brahma Kumars und Kumaris – die Anzahl wächst weiter. Ihr wisst, dass der Ozean des Wissens, der Läuterer, euch Raja Yoga lehrt. Die Menschen behaupten, Krishna habe es gelehrt. Wie könnten sie verstehen, dass Shiv Baba in einen menschlichen Körper gekommen ist und es gelehrt hat. Bharat war rein und ist jetzt unrein. Sie pilgern zu den Abbildern der Gottheiten, verbeugen sich und singen deren Lob. Niemals würden sie vor Shiva singen: „Du bist mit allen Tugenden angefüllt, volle 16 himmlische Grade.“ Shivas Lob ist anders. Er ist der Wissensozean, der Läuterer, der Spender der Erlösung für alle, der Unschuldige Herr, der jedermanns Schürze füllt. Sie alle haben diesen Vater vergessen. Die Menschen rufen nach dem Höchsten Vater, der Höchsten Seele, Er möge kommen und ihr Leid entfernen und sie glücklich machen. Nur der Eine ist der Entferner des Leides und Spender des Glücks. Seine Weisungen sind höchsterhaben. Es sind die Weisungen Gottes, des doppelt Erhabenen, durch die ihr Kinder erhaben werdet. Auch die Regierung sagt, dass diese Welt verdorben sei. Sie wissen nicht, wer sie erhaben machen kann. Sie denken, die Heiligen würden sie erhaben machen. Die jedoch können das nicht bewirken – das ist einzig die Aufgabe des Vaters. Früher folgten sie den Weisungen des einen Königs. Im Goldenen Zeitalter gibt es keine Berater usw. Die Herrscher werden selbst über diese Kraft verfügen. Der Titel „Berater“ wird dort nicht vergeben. Ihr versteht, dass ihr Meister der Welt wurdet und das Königreich regiert habt. Ihr müsst nun hingehen und es regieren, so wie ihr es vormals getan habt. Im Goldenen Zeitalter gab es wahrhaftig Lakshmis und Narayans Königreich. Jeder wird sein eigenes Königreich erhalten. Shri Krishna wird sein eigenes Königreich erhalten. Es gibt auch andere Könige. Es sind wenigstens acht an der Zahl, aber ob es dann nun acht oder 108 sind, werdet ihr erfahren, wenn ihr weiter voranschreitet. Es ist nicht so, dass euch jetzt das Wissen gegeben wird, dass ihr am Ende erhalten werdet. Der Vater wird weiterhin denen Wissen vermitteln, die noch am Leben sind. Er muss es vermitteln, das ist im Schauspiel so festgelegt. Die Rolle der Höchsten Seele spielt in dieser Zeit. Die Rolle, Wissen zu geben, ist für diese Zeit festgelegt. Der Vater sagt: Wenn ihr weiter vorangeht, werdet ihr sehr viel mehr verstehen. Er erklärt uns Tag für Tag. Ihr solltet auch wissen, wie ihr dort euer Königreich regiert und wie dort Hochzeiten stattfinden. Wenn ihr in Trance geht, seht ihr das Paradies (Vaikunth) und die goldenen Paläste, da es dort nichts außer Gold gibt. Ihr seht euch selbst im Land der Göttlichkeit. Gebäude werden aus goldenen Steinen gebaut.

Ihr denkt, dass ihr ein paar dieser „Steine“ hierher mitbringen solltet, aber wenn ihr dann zurückgekehrt seid, merkt ihr, dass ihr wieder hier seid und nichts mitgebracht habt. Meera ging in Trance und sah sich mit Shri Krishna tanzen. Auch ihr begebt euch in die Subtile Region, aber dort gibt es kein Fleisch und Blut und ihr werdet Engel. Auch Brahmas Körper ist in der Subtilen Region sichtbar. Er wird zum Engel. Ihr seht Gärten usw. Der Vater gewährt euch Visionen. Ihr sagt, Baba gab uns Subiras (Mangosaft) zu trinken. Aber in der Subtilen Region kann er euch jedoch nichts zum Trinken geben. Im Paradies sind die Blumen und Früchte erstklassig. In der Subtilen Region gibt es keine Gärten. Ihr erzählt, ihr wäret in einen Garten gegangen und dort sei ein Prinz gewesen. Das ist Vaikunth. Ihr könnt hier keine Dinge aus Vaikunth finden. Dort sind alle Dinge erstklassig. Der Vater sagt: Ich mache euch zu Meistern von Vaikunth. Hier gibt es nichts außer Leid. Es gibt keinen einzigen Menschen, der nicht sagt: „Oh Gott, befreie mich vom Leid!“ Sie erinnern sich an Gott, wenn sie leiden. Ein Anbeter Shri Krishnas würde sagen: „Verwende Krishnas Namen!“ und ein Anbeter Hanumans würde sagen: „Sieg für Hanuman!“ Hier sagt der Vater: Erinnert euch einzig und allein an Mich! Erinnert euch so sehr an Mich, dass ihr am Ende an nichts sonst mehr denkt. Menschen, die sich in Kashi opferten, erkannten ihre Sünden und sie erfuhren die schmerzlichen Konsequenzen all ihrer vielen Leben. Es waren viele karmische Schulden. Diese Welt wird „Welt sündiger Seelen“ genannt. Die Seelen sind die Sünder. Es sind die Seelen, die nach dem Vater rufen: „Oh Höchster Vater, Höchste Seele! Oh Shiv Baba, der Du im Höchsten Land lebst.“ Er hat nur einen wahren Namen. Er ist der Vater aller Seelen. Es scheint nicht richtig, „Saligrams“ nach dem Namen „Rudra“ zu sagen. Richtig erscheint: „Shiva und die Saligrams!“ zu sagen. Sie stellen ein ovales Shivalingam aus Ton her. Nur Er ist der Läuterer. Sie kreieren auch hier Opferfeuer. Bharat ist am erhabensten, aber sie haben das Gottheitendharma vergessen. Euer Dharma ist das ursprüngliche ewige Gottheitendharma. Es sollte immer bestehen. Hinduismus ist keine Religion. Diejenigen, die zum Gottheitendharma gehören, gehen durch die Stufen von Sato-, Rajo- und Tamo. In der Tamostufe angekommen, können sie sich nicht mehr „Gottheiten“ nennen. Tatsächlich gibt es gar keine Hindu-Religion. Deshalb wird erklärt: Ihr könnt Gottheiten werden – kommt und versteht! Sie antworten dann, dass sie keine Zeit haben. Der Vater sagt: Ich lasse euch zu Mir gehören, um euch die Erbschaft des Glücks und des Friedens zu geben. Manche Familien leben mit sehr viel Liebe zusammen. Sie legen ihre Einkommen zusammen und es gibt keinen Streit. Dieser Ort hier kann nicht „Himmel“ genannt werden. Im Goldenen Zeitalter ist in keinem Zuhause je irgendjemand krank oder unglücklich – deshalb wird es „Himmel“ genannt. Dort bleiben alle glücklich. Ihr seid zum Vater gekommen, um euer Erbe beständigen Glücks zu erlangen. Dafür erhaltet ihr jetzt dieses Wissen. Ihr sagt: „Baba, Du bist der Läuterer. Reinige uns!“ Ihr Kinder seid auch die göttlichen Helfer des Vaters. Achcha.

Den lieblichsten, innig geliebten Kindern, Liebe, Erinnerung und Guten Morgen von Mutter, Vater, BapDada. Der Spirituelle Vater sagt Namaste zu euch spirituellen Kindern.

Essenz zur Verinnerlichung:
1. Macht euer Fundament der Reinheit jetzt stark, um die Selbstsouveränität beanspruchen zu können. Ebenso wie der Vater der Läuterer ist, werdet ebenso rein wie Er.

2. Stabilisiert euch in eurer ursprünglichen Religion des Friedens. Gebt das Körperbewusstsein so weit wie möglich auf und bleibt seelenbewusst. Praktiziert es, totenstill zu bleiben, d.h. praktiziert es, körperlos zu werden.

Segen:
Verkörpere den Erfolg, indem du dir selbst als und auch allen anderen dienst.

Um Erfolg zu verkörpern, diene vielen anderen und auch dir selbst. Immer wenn du irgendwo hingehst, um Dienst zu tun, denke immer daran, dass du zusammen mit diesem Dienst dann auch deine alten Sanskars verbrennst. Je mehr ihr eure alten Neigungen verbrennt, desto mehr werdet ihr geachtet. Alle Seelen werden euch im Geist achten. Aber sie sollten euch nicht nur äußerlich achten, sondern bringt sie auch dazu, euch in ihrem Geist zu achten und zu ehren.

Slogan:
Behaltet das Ziel bei, unbegrenzt zu dienen, und all eure begrenzten Bindungen werden enden.

Avyaktes Signal: Bleibe in einer vulkanartigen Bewusstseinsstufe und erfahre kraftvolle Erinnerung.

Solange unsere Erinnerung nicht wie ein Vulkan ist, werden auch die Flammen der Transformation ihre vulkanartige Form nicht vollständig entfalten. Sie flachen ab und kühlen ab, da die Seelen noch nicht die ganze Zeit über in ihrer Vulkan-Form als Abbild der Unterstützung sein können. Habt jetzt den entschlossenen Gedanken, diese vulkanische Form zu werden; benutzt kollektiv und konzentriert Geist und Intellekt, um überall die Schwingungen kraftvollen Yogas zu verbreiten.