12.06.26
Morning Deutsch Murli Om Shanti
BapDada Madhuban
Essenz:
Liebliche,
verständige Kinder, erinnert euch immer daran, dass jeder von euch eine
unvergängliche Seele ist. Es geht darum, jetzt mit dem Vater in das „1.
Stockwerk“ zu gehen.
Frage:
Welchen Einsatz muss jedes von euch Kindern auf jeden Fall leisten?
Antwort:
Haltet ständig das Wissen, das der Vater euch gibt, in eurem Herzen. Durchdenkt
es und verdaut es. Wenn ihr das tut, werdet ihr Kraft bekommen. Jeder von euch
muss unbedingt diese Bemühung machen. Jene, die diese unsichtbare Bemühung
machen, bleiben immer gelassen. Sie haben die Begeisterung darüber, wer sie
lehrt und vor wem sie sitzen.
Om Shanti.
Wer hat das
gesagt? Es wird zweimal gesagt: „Om Shanti. Om Shanti.“ Shiv Baba hat es einmal
gesagt und Brahma Baba auch einmal. Bap und Dada sind kombiniert und so müssen
beide sagen: „Om Shanti. Om Shanti.“ Wer sagt es zuerst? Wer sagte es dann?
Zuerst sagt Shiv Baba: „Om Shanti. Ich bin der Ozean des Friedens.“ Wer sagt es
danach? Die Seele von Dada. Baba erinnert euch Kinder daran: Om Shanti. Ich bin
immer seelenbewusst. Ich werde nie körperbewusst. Es ist nur der eine Vater, der
immer seelenbewusst bleibt. Brahma, Vishnu und Shankar würden das nicht sagen.
Ihr wisst, dass sogar Brahma, Vishnu und Shankar eine subtile Form haben.
Deshalb ist es Shiv Baba, der keinen Körper hat, der „Om Shanti“ sagt. Der Vater
erklärt euch sehr genau und sagt: Ich komme nur einmal. Ich bin immer
seeelenbewusst. Ich trete nicht in den Kreislauf der Wiedergeburten ein. Aus
diesem Grund ist mein Lob einzigartig. Ich werde „Unkörperlicher Höchster Vater“
genannt, „Höchste Seele“. Auch auf dem Weg der Anbetung bezieht man sich auf
Shiva als den Unkörperlichen Vater, die Höchste Seele. Der Unkörperliche wird
angebetet. Er wird niemals durch einen Körper geboren, das heißt, Er wird auch
nie körperbewusst. Okay, komm herab von dort in die Subtile Region, in der
Brahma, Vishnu und Shankar leben. Shivas Name und Gestalt sind nicht sichtbar.
Man erstellt Abbilder von Ihm, aber Er ist unkörperlich. Er wird nie körperlich.
Es ist der Unkörperliche, der angebetet wird. Ihr Kinder seid euch jetzt all
dieses Wissens bewusst. Ihr habt angebetet. Ihr habt die Bilder gesehen. Ihr
Kinder wisst, dass im Goldenen und Silbernen Zeitalter weder diejenigen mit
einem Abbild noch derjenige ohne Abbild angebetet werden. Ihr begreift jetzt,
dass der Höchste Vater, die Höchste Seele, ohne Abbild ist. Er hat weder ein
subtiles noch ein physisches Abbild. Man preist Ihn als den Befreier von Leid,
den Spender von Glück und den Läuterer. Ihr bezieht euch ja nicht auf die
Abbilder von irgendjemand anderem als den Läuterer. Diese Dinge sind nicht im
Bewusstsein der Menschen. Brahma, Vishnu und Shankar sind Bewohner der Subtilen
Region. Es gibt das erste Stockwerk und dann das zweite Stockwerk. Das höchste
von allen ist die unkörperliche Welt; und das ist das Stockwerk, in dem sich der
Höchste Vater, die Höchste Seele, aufhält. Diejenigen mit subtilem Körper wohnen
im zweiten Stock. Die körperlichen Wesen sind im 3. Stock. Es gibt diesbezüglich
nichts Verwirrendes. Niemand außer dem Höchsten Vater, der Höchsten Seele, kann
diese Dinge erklären. Oberhalb dieser Ebenen ist die Welt der Seelen. Sie wird „Unkörperliche
Welt“ genannt. Es ist die Welt von all uns Seelen. Dann kommen wir Seelen herab
in die körperliche Welt. Die Seelen leben dort oben, während verkörperte Seelen
(lebende Wesen) hier sind. Bleibt euch dessen bewusst! Wir sind wirklich die
Kinder des unkörperlichen Baba. Wir lebten zuerst auch beim Unkörperlichen Vater.
Die Seelen leben in der Unkörperlichen Welt. Sogar jetzt kommen sie immer noch
herab um ihre Rollen in körperlicher Gestalt zu spielen. Jenes ist die Welt des
Unkörperlichen Vaters. Ihr solltet begeistert darüber sein, dass ihr Seelen seid.
Ihr solltet über unvergängliche Dinge begeistert sein. Es sollte keine
Begeisterung bezüglich vergänglicher Dinge geben. Diejenigen, die Begeisterung
in Bezug auf den Körper erfahren, werden „körperbewusst“ genannt. Sind
diejenigen besser, die körperbewusst sind, oder diejenigen, die seelenbewusst
sind? Wer ist vernünfig? Die Seelenbewussten! Die Seele ist unvergänglich,
während der Körper vergänglich ist. Die Seele sagt: „Ich werde 84-mal geboren.“
Wir Seelen bleiben beim Vater im Höchsten Zuhause. Wir kommen von dort hierher,
um unsere Rollen zu spielen. Die Seele sagt: „Oh Baba!“ In der körperlichen Welt
gibt es den körperlichen Baba und in der unkörperlichen Welt gibt es den
unkörperlichen Baba. Das ist doch sehr leicht. Brahma wird Prajapita Brahma
genannt. Er lebt hier. Dort sind wir Seelen alle Brüder, Kinder des Einen Vaters.
Wir leben bei Vater Shiva. Der Name der Höchsten Seele ist Shiva, die Seelen
heißen Saligrams. Es muss den Schöpfer der Seelen geben. Sprecht immer zu eurem
Herzen. Bemüht euch, das Wissen, das ihr erhalten habt, in eurem Herzen zu
behalten. Es ist die Seele, die denkt. Habt zunächst einmal das Vertrauen,
Seelen zu sein, die beim Vater leben. Wir sind Seine Kinder, und deshalb sollten
wir auf jeden Fall eine Erbschaft erhalten.
Ihr wisst doch, dass
genauso wie ein menschlicher Stammbaum entsteht, so muss es auch hier einen
Samen geben, bevor der Baum der Seelen in die Existenz kommen kann. Es gibt den
Seniorvater, dann zwei, drei Kinder und diese haben dann wieder Kinder. Der Baum
wächst weiter und wird größer. Es gibt Stammbaum-Darstellungen aus denen man
ersieht, dass jemand zum Zweig von dem und dem usw. gehört. Ihr Kinder wisst,
dass alle Seelen in der Unkörperlichen Welt wohnen. Es gibt auch ein Bild davon.
Der Vater ist der Allerhöchste. Ihr Kinder habt das Wissen erhalten, dass Baba
in diesen Körper eingetreten ist. Der Spirituelle Vater tritt in diesen ein und
lehrt die Seelen. Er lehrt euch nicht in der Subtilen Region. Niemand im
Goldenen Zeitalter hat dieses Wissen. Nur der Vater kommt und gibt euch dieses
Wissen im Übergangszeitalter. Niemand hat das Wissen vom Baum der Menschheit.
Man hat geschrieben, dass die Dauer des Kreislaufs sehr lang sei. Der Vater
erklärt euch nun: Kinder, ihr müsst jetzt erneut nach Hause zurückkehren. Das
ist das Zuhause der Seelen, in dem der Vater und die Kinder, die alle Brüder
sind, leben. Nur wenn ihr hierherkommt und einen Körper annehmt, werdet ihr
Brüder und Schwestern. Als Seelen seid ihr alle Brüder. Es muss
selbstverständlich auch den Vater der Brüder geben. Er ist der Höchste Vater,
die Höchste Seele. Alle Seelen erinnern sich an Ihn, während sie in einem Körper
sind. Im Goldenen und Silbernen Zeitalter erinnert sich niemand an Ihn. In der
unreinen Welt erinnern sich alle an Ihn, weil alle in Ravans Gefängnis sind.
Sita rief immerzu: „Oh Rama!“ Der Vater erklärt: Es ist nicht der Rama des
Silbernen Zeitalters, an den ihr euch erinnert. Die Menschen fahren fort, sich
an den Höchsten Vater, die Höchste Seele, zu erinnern, von der sie glauben, dass
es auch Rama sei. Es sind Seelen, die flehen. Ihr wisst jetzt, dass ihr einen
halben Kreislauf lang niemanden anfleht, da ihr im Land des Glücks sein werdet.
Gegenwärtig erklärt euch nur der Vater. Niemand sonst weiß wirklich etwas. Sie
sagen, dass die Seele die Höchste Seele sei und dass die Seele in der Höchsten
Seele aufgehen werde. Der Vater erklärt: Seelen sind unvergänglich. Nicht eine
einzige Seele kann zerstört werden. So wie der Vater unvergänglich ist, so sind
auch die Seelen unvergänglich. Hier werden die Seelen unrein und tamopradhan und
dann macht der Vater die Seelen rein und satopradhan. Die ganze Welt muss
tamopradhan werden, und dann muss sie wieder satopradhan werden. Der Vater muss
kommen, um die unreine Welt zu reinigen. Er wird „Gott, der Vater“ genannt. Der
Vater ist unvergänglich und wir Seelen sind es auch. Auch dieses Drama ist
unvergänglich. Ihr Kinder wisst jetzt, wie sich Geschichte und Geographie der
Welt wiederholen. Unsere Rollen werden in allen vier Zeitaltern weitergeführt.
Wir werden zur Sonnendynastie und dann zur Monddynastie. Die Monddynastie ist
wie der zweite Rang. Diejenigen mit vierzehn himmlischen Graden können nicht „Sonnendynastie“
genannt werden. Eigentlich sollten sie nicht einmal „Gottheiten“ genannt werden.
Gottheiten sind vollkommen lasterlos, sechzehn himmlische Grade vollkommen. Von
Rama wird gesagt, er habe vierzehn himmlische Grade. Nur das Konto von euren 84
Leben wird erklärt. Wenn etwas Neues alt wird, dann hat man nicht mehr so viel
Freude daran. Zuerst seid ihr vollkommen rein und dann, nach einigen Jahren,
sagt man schon von euch, dass ihr ein paar Jahre alt seid. Baba gibt das
Beispiel eines Gebäudes. Mit allen Dingen geht es so. Diese Welt ist wie eine
große Bühne. Der Himmel ist sehr groß und endlos. Niemand kann sagen, wo er
endet. Selbst wenn ihr immer weiterwandern würdet, würdet ihr kein Ende
entdecken. Auch das große Brahmelement hat kein Ende. Die Wissenschaftler
bemühen sich so sehr, das Ende zu entdecken, aber sie können nicht dort
hingelangen. Sie können das Ende nicht erreichen. Das Brahmelement ist sehr groß,
es ist unendlich. Ihr Seelen wohnt auf sehr kleinem Raum. Hier bauen die
Menschen so riesige Gebäude. Der Raum auf der Erde ist sehr groß. Es muss ja z.B.
auch Ackerland geben. Dort aber wohnen nur Seelen. Wie könnte eine Seele ohne
einen Körper essen? Dort sind die Seelen außerhalb von Erfahrungen. Dort gibt es
nichts zu essen oder zu erfahren. Der Vater erklärt: Dieses Wissen erhaltet ihr
Seelen nur einmal. Dann wird es euch Kindern erst wieder nach einem Kreislauf
gegeben. Darüber solltet ihr begeistert sein. Wir gehörten zum Gottheiten-Dharma!
Ihr sagt: „Baba, 5.000 Jahre vor dem heutigen Tag kamen wir auch zu Dir, um uns
von Shudras in Brahmanen zu verwandeln. Wir sind jetzt erneut zu Dir gekommen.“
Weil Er unkörperlich ist, sagt ihr, dass ihr zu Dada gekommen seid. Der Vater
ist in diesen hier eingetreten. Der Vater sagt: Ähnlich wie ihr Organe in Besitz
nehmt, um eure Rollen spielen zu können, so nehme auch ich die Unterstützung von
Organen in Anspruch. Wie könnte ich sonst Meine Rolle spielen? Die Menschen
feiern Shivas Geburtstag, aber Er ist unkörperlich. Wie könnte Er einen
Geburtstag haben? Menschen legen einen Körper ab und nehmen einen anderen. Der
Vater sagt: Wie kann Ich kommen und euch Kinder Raja Yoga lehren? Nur der Vater
kommt und lehrt euch Raja Yoga, um euch von Menschen in Gottheiten zu verwandeln.
Nur Ich werde „Läuterer“ und „Ozean des Wissens“ genannt. Ich kenne Anfang,
Mitte und Ende des Baumes. Kinder, ihr versteht, dass Baba in Brahma eintritt
und euch das ganze Wissen erklärt. Versteht auch die Rollen von Brahma, Vishnu
und Shankar.
Ihr habt verstanden,
dass der Vater der Reiniger ist. Jedermanns Lob ist anders und es hat auch jeder
eine andere Aufgabe. Es gibt Präsidenten, Premierminister, usw. Die Seele sagt:
„Dies ist mein Körper. Ich bin ein Premierminister.“ Wenn eine Seele nicht in
einem Körper ist, dann kann sie nicht sprechen. Shiv Baba ist unkörperlich. Auch
Er benötigt die Unterstützung von körperlichen Organen, um sprechen zu können.
Deshalb heißt es, dass der Ganges aus einem Munde entspringe. Aber Shiva ist nur
ein Punkt! Wie könnte Er einen Mund haben? Deshalb kommt Er und setzt sich in
Brahma und lässt den Ganges des Wissens aus ihm auftauchen. Jeder erinnert sich
an den Vater: „Oh Läuterer, komm'! Befreie uns vom Leid!“ Er ist der größte
aller Ärzte. Nur Er hat das Wissen, wie man die Unreinen reinigt. Es gibt nur
den einen Arzt, um alle Unreinen zu reinigen. Im Goldenen Zeitalter sind alle
frei von Krankheiten. Lakshmi und Narayan waren die Herren des Goldenen
Zeitalters. Wer hat sie solche Handlungen gelehrt, sodass sie frei von
Krankheiten wurden? Nur der Vater kommt und lehrt euch, wie man erhabene
Handlungen ausführt. Hier handeln die Menschen so, dass sie ihre Handlungen
ständig bereuen müssen. Im Goldenen Zeitalter werdet ihr nicht sagen, dass eure
Handlungen so sind. Dort gibt es weder Leid noch Krankheit. Hier fügen sie sich
gegenseitig immer wieder Leid zu. Im Goldenen und Silbernen Zeitalter ist keine
Rede von Leid, da gesagt werden muss, dass Leid eine Folge des Karmas ist.
Niemand versteht die Bedeutung von Handlung, neutraler Handlung und lasterhafter
Handlung. Ihr wisst, dass alles zunächst satopradhan ist, und dass es dann sato,
rajo und tamo wird. Im Goldenen Zeitalter sind die fünf Elemente satopradhan.
Selbst unsere Körper bestehen aus satopradhanen Elementen. Wenn die Seelen dann
um zwei Grade abgestiegen sind, dann sind auch die Körper dementsprechend. Die
Welt verringert sich auch um zwei Grade. Nur der Vater sitzt hier und erklärt
all diese Dinge. Niemand sonst kann sie erklären. Achcha.
An die lieblichen,
innig geliebten Kinder, Liebe, Grüße von Mutter und Vater, BapDada, und guten
Morgen. Der Spirituelle Vater sagt Namaste zu euch spirituellen Kindern.
Essenz zur
Verinnerlichung:
1. Führt
gemäß dem Shrimat des Vaters von jetzt an so erhabene Handlungen aus, dass ihr
eure Handlungen niemals bereuen müsst, das bedeutet, dass ihr keine
schmerzhaften Konsequenzen für eure Handlungen erleiden müsst.
2. Begeistert euch
nicht für vergängliche Dinge. Sogar euer Körper ist vergänglich. Seid auch in
Bezug auf den Körper nicht berauscht. Werdet verständig!
Segen:
Mögt ihr
eurem eigenen Land angehören und euch jenseits aufhalten, indem ihr diese alte
Welt als ein fremdes Land betrachtet.
Manche Menschen
rühren nichts aus dem Ausland an, denn sie denken, sie sollten nur Dinge aus
ihrem eigenen Land benutzen. Auf die gleiche Weise ist dieses alte Land für euch
fremd. Haltet euch darum jenseits davon auf. Das bedeutet: Werdet von nichts aus
dieser alten Welt, wie z.B. von der Natur oder den Sanskars, auch nur
geringfügig angezogen. Habt Liebe für das eigene Land, d.h. betrachtet euch als
Seelen als Bewohner des Höchsten Wohnorts. Wenn es um die göttliche Familie geht,
betrachtet euch als Bewohner Madhubans. Bewahrt euch diese Begeisterung.
Slogan:
Bleibt stets
in der Zusammenkunft eines Treffens anstelle euch in Unruhe zu verfangen.
Avyaktes Signal: Um
stets fröhlich zu sein, habt eine unkomplizierte Natur und seid tolerant
Die Besonderheiten
eines heiligen Schwans bestehen darin, stets eine unkomplizierte Natur zu haben,
einfache Worte zu benutzen, eine unkomplizierte Einstellung/Haltung zu haben und
eine reine Sichtweise. BapDada liebt diejenigen am meisten, die ein reines Herz
haben und Er ist ihnen am nächsten. Wer ein reines Herz hat, sitzt stets auf
Seinem Herzensthron. Da all ihre erhabenen Gedanken sich erfüllt haben, werden
sie als unkomplizierte und klare Seelen betrachtet. Sie sind in ihrer
Einstellung, Sichtweise, ihren Worten, Beziehungen, und Verbindungen dem Vater
ebenbürtig.