22.05.26       Morning Deutsch Murli        Om Shanti      BapDada       Madhuban


Essenz:
Geliebte Kinder, Wohltat beginnt zu Hause. Gebt zuerst den Seelen dieses Wissen, die zum Dharma der Gottheiten gehören und Shiva und die Gottheiten verehren.

Frage:
Was kann nur der Vater und kein Mensch tun und warum ist das so?

Antwort: 
Nur der Vater allein kann wieder Frieden in die Welt bringen. Die Menschen können es nicht, weil sie vollkommen lasterhaft sind. Frieden können sie erst wieder erfahren, wenn sie den Vater erkannt haben und rein geworden sind. Weil sie Ihn jedoch nicht mehr kennen, sind alle Waisenkinder.

Lied:
In Deiner Straße zu leben und zu sterben...

Om Shanti.
Erklärt euren Mitmenschen immer wieder, was „Om Shanti“ bedeutet, weil sonst niemand die Bedeutung dieser Worte verstehen kann. Erklärt ihnen auch, dass „Manmanabhav“ bedeutet: „Erinnere dich an den Unbegrenzten Vater“. Die Menschen denken, dass Om „Gott“ bedeutet. Der Vater hingegen sagt: Om bedeutet: „Ich bin eine Seele und dies hier ist mein Körper.“ Der Höchste Vater, die Höchste Seele, sagt auch „Om Shanti“, denn auch Er ist eine Seele und Er lebt in der höchsten Region. Baba sagt: Ihr seid Seelen und geht durch den Kreislauf von Geburt und Wiedergeburt. Ich tue das nicht. Ich trete aber auch in einen Körper ein, damit ich euch Kindern die Essenz von Anfang, Mitte und Ende der Welt erklären kann. Das kann sonst niemand. Wenn ihr dieses Vertrauen nicht habt, dann geht, schaut euch überall um, ob da sonst noch jemand ist, der euch das Wissen um das wahre Selbst und um Anfang, Mitte und Ende der Welt geben kann. Außer dem Höchsten Vater, der Höchsten Seele, kann niemand für euch diese Geheimnisse lüften und euch Raja Yoga lehren. Nur Shiv Baba kann die Unreinen läutern. Bemüht euch zuerst darum, den Anbetern der Gottheiten Babas Wissen zu vermitteln. Nur die Angehörigen des ursprünglichen, ewigen Dharmas der Gottheiten gehen durch die gesamten 84 Leben und darum sind sie in der Lage, alles klar zu verstehen. Wer später auf die Erde herabkommt, hat keine 84 Leben. Nur wer die Gottheiten anbetet und die Gita studiert, wird diesem Wissen zuhören. In der Gita haben sie den Fehler gemacht, an Stelle von Shivas Namen Krishnas Namen einzusetzen. Erklärt das denjenigen, die die Gita studieren. Fragt sie: „Welche Verbindung habt ihr mit dem Höchsten Vater, der Höchsten Seele Shiva?“ Er wird „Gott“ genannt. Shri Krishna besitzt göttlichen Tugenden. Die Krishna-Seele regierte als Shri Narayan ein göttliches Königreich und alle Menschen dort besaßen ebenfalls göttliche Tugenden. Von anbetungswürdigen Gottheiten haben sich dieselben Seelen in Anbeter gewandelt. Versucht deshalb zuerst, alle diejenigen zu erheben, die zur ursprünglichen, ewigen Gottheitenreligion gehören. Wohltat beginnt zu Hause! Erklärt das auch den Anbetern Shivas. Da sie Seinen Geburtstag feiern, muss Shiva definitiv hier auf der Erde gewesen sein. Er ist der Höchste Vater, die Höchste Seele und Er ist gekommen, um uns Raja Yoga zu lehren. Kein Mensch kann euch diesen Yoga lehren. Auch können weder Krishna, noch Brahma „Gott“ genannt werden, denn nur der Eine Vater gewährt allen Seelen Erlösung. Er ist der Ozean des Wissens und der Lehrer für uns alle. Nur Er kennt die Geschichte und Geographie der Welt und Anfang, Verlauf und Ende der Schöpfung. Der Vater sagt: Ich werde „Ozean des Wissen“ genannt und auch „Der lebendige Same“. Dieser Same enthält das Wissen um Anfang, Mitte und Ende des umgedrehten Baumes. Deshalb bezeichnet man Mich als „Ozean des Wissens“ und als „Allmächtige Autorität“. Er kennt alle Veden, Schriften etc. Er erklärt euch Kindern alles. Die Gläubigen und Schriftgelehrten behaupten, der Kreislauf dauere viele hunderttausend Jahre, aber das kann nicht sein. Dies ist der Baum der Menschheit und der Anhänger der verschiedenen Religionen. In der Bhagavad steht, dass es ihn schon sehr lange gibt. Die Bhagavad ist keine religiöse Schrift. Durch die Gita wurde das Dharma der Gottheiten gegründet, aber nicht durch die Mahabharata und die Bhagavad. Diese Bücher enthalten lediglich Geschichten über Shri Krishna. Der Vater erklärt: Kinder, erzählt denen, die zum Dharma der Gottheiten gehört haben, dass sie 84 Leben auf der Erde verbracht haben. Im Goldenen Zeitalter gab es nur Bharat und nur ein Dharma. Bharat war der Himmel und man erinnert sich daran als das allerhöchste Land. Bharat ist das Geburtsland Shivas, der Höchsten Seele, des Höchsten Vaters. Shiv Baba kommt auf die Erde, um die unreinen Seelen zu reinigen. Deshalb wird Er auch in Bharat angebetet und auch Sein Geburtstag wird hier gefeiert. Er muss definitiv in diese verunreinigte Welt gekommen sein. Alle rufen: „Oh Läuterer, komm!“ Bharat war früher rein und seine Bewohner gingen im Laufe von 5.000 Jahren durch den Kreislauf der 84 Leben. Die reinen Bewohner des Himmels sind jetzt unrein und leben in tiefster Dunkelheit. Shiv Baba läutert sie und Ravan macht sie unrein. Jetzt existiert immer noch Ravans Königreich.

Jeder Mann und jede Frau trägt die fünf Laster in sich. Im Goldenen Zeitalter sind alle Menschen lasterlos. Jetzt sind sie unrein und deshalb rufen sie: „Oh Gott! Komm und läutere uns!“ Im Goldenen- und Silbernen Zeitalter waren wir rein. 21 Leben lang waren wir im Königreich Ramas. Jetzt ist die Erde Ravans Königreich und alle Menschen sind lasterhaft. Der Vater sagt: Die sinnliche Begierde richtet den größten Schaden an und sie ist die Ursache für all euer Leid. Überwindet jetzt dieses Laster und werdet wieder rein! Leben für Leben habt ihr Fehler gemacht und von satopradhanen Gottheiten wurdet ihr tamopradhane Shudras. Das Gold der Seelen ist mit Legierung versetzt worden. Zuerst waren alle Seelen golden- und silberzeitaltrig und wurden dann kupfer- und eisenzeitaltrig. Diese Legierung in euch hat bewirkt, dass ihr die Treppe immer tiefer hinabgestiegen seid. Das bezieht sich insbesondere auf Bharat. Ihr hattet 8 Leben im Goldenen Zeitalter und 12 Leben im Silbernen Zeitalter. Dieselben Seelen wurden dann Kaufleute und letztendlich unreine Shudras. Der Vater sagt: Ich komme in jedem Kreislauf und verwandele Bharat in den Himmel. Nach 2.500 Jahren macht Ravan die Welt wieder zur Hölle. So ist es im Drama festgelegt. Shiv Baba ist der Ozean des Wissens und der Allerhöchste. Er ist der Eine, der im Kupfernen Zeitalter zuerst angebetet wird. Er ist der Unbegrenzte Vater und ihr erhaltet von Ihm ein unbegrenztes Erbe. Die Menschen in Bharat haben vergessen, dass nur der Unkörperliche „Gott“ genannt wird, aber sie denken an Ihn. Es ist absolut falsch, zu sagen, jeder sei Gott. Einerseits denken sie an Ihn und andererseits beleidigen sie Ihn. Sie behaupten, Er sei allgegenwärtig und doch rufen sie: „Oh Läuterer, komm!“ Der Vater kommt und unterrichtet die durch die Worte aus Brahmas Mund geborene Schöpfung. Ihr, die Brahmanen, seid der oberste Haarknoten im Bild der Kasten. Höher als die Brahmanen steht nur Shiva. Auf dem vielfältigen Abbild sind die Gottheiten, Krieger, Kaufleute und Shudras zu sehen. Brahmanen kommen auf dem Bild nicht vor, weil die weltlichen Brahmanen unrein sind. Wie könnte man sie über die Gottheiten stellen? Der Vater sagt, dass die Anbeter sogar Lieder singen, in denen es heißt: „Ehre den Brahmanen, die Gottheiten werden.“ Keiner weiß jedoch, wann das Königreich der Gottheiten existierte. Woher kam der Himmel? Ihr versteht, dass Baba gekommen ist, um durch Brahma den Himmel zu gründen. Durch Shankar inspiriert Er die Zerstörung der alten Welt. Alle 5.000 Jahre findet der gleiche Mahabharat-Krieg statt, durch den sich die Tore des Himmels öffnen. Die Anbeter singen entsprechende Lieder, aber sie verstehen sie nicht. Sie haben auch Bilder, die zeigen, dass die Flammen der Zerstörung der alten Welt sich aus diesem Opferfeuer des Wissens verbreitet haben. Diese Szene spielt sich jetzt ab. Der gleiche Krieg, in dem die unreine Welt wieder rein wird, fand auch vor 5.000 Jahren statt. Die Verfasser der Gita erzählen von drei Armeen. Die Yadavas, die Bewohner Europas, hätten die Raketen gebaut. Die Gita wurde vom Höchsten Vater exakt vor 5.000 Jahren gesprochen. Baba erklärt, dass es diese drei Armeen jetzt gibt. Man singt Lieder, in denen es heißt, dass es Menschen gab, die zur Zeit der Transformation keine Liebe für den Höchsten Vater, die Höchste Seele, hatten. Sie haben nichts verstanden! Zurzeit der Zerstörung hat außer euch niemand Liebe im Herzen. Nur ihr, die Pandavas, habt dann einen liebenden Intellekt. Ihr denkt nur an Shiv Baba. Ihr wisst, dass Er hier ist, um euch für 21 Leben euer Erbe zu geben. Ihr empfindet sehr viele Liebe für Shiv Baba. Sonst weiß niemand etwas über den Vater. Ihr seid die Pandava Armee. Dies ist jetzt die Zeit der Transformation der alten Welt. Euch ist bewusst, dass der Tod jetzt vor der Tür steht. Shiv Baba sagt: Wenn ihr rein werdet, werdet ihr die Meister der neuen Welt. Jetzt gibt es noch all die anderen Religionen, aber nicht mehr das ursprüngliche, ewige Dharma der Gottheiten. Die Seelen von damals betrachten sich nicht mehr als Gottheiten, sondern sagen: „Wir sind unrein.“ Sie gehen vor die Denkmäler der Gottheiten und singen Lobeshymnen, wie z.B.: „Ihr seid mit allen Tugenden erfüllt, 16 himmlische Grade vollkommen!“ Von sich selbst sagen sie: „Wir sind lasterhaft und habe keine Tugenden!“ Sie erinnern sich an Gott. Ihr erinnert euch jetzt ebenfalls an Ihn. Ohne an Gott zu denken, können Seelen nicht rein werden. Nur so könnt ihr ein erhabenes Bewusstsein entwickeln. Es kann nur Frieden in der Welt geben, wenn diese unreine Welt sich vollständig verwandelt. Die Menschen in Bharat und überall sonst in der Welt versuchen, Frieden herzustellen. Das ist jedoch allein die Aufgabe des einen Vaters. Die Menschen sind lasterhaft geworden. Wie können sie dann Frieden erschaffen? In jedem Haus wird gestritten und gekämpft. Weil sie den Vater nicht mehr kennen, sind sie Vollwaisen. Als wir im Goldenen Zeitalter rein waren, herrschten Frieden und Glück. Der Vater erschafft jetzt wieder erneut diese reine, friedliche und glückliche Welt. Das kann sonst niemand. Jetzt leben die Menschen Bharats in tiefster Dunkelheit. Als sie im Himmel lebten, wurden sie dort auch wiedergeboren. Weil die Seelen jetzt unrein sind, erinnern sie sich an den Vater und Läuterer. Kinder, ihr habt jetzt verstanden, dass ihr eure Schulden nur durch die Erinnerung an den Höchsten Vater begleichen könnt. Er lebt jenseits dieser materiellen Welt.

Von euren weltlichen Vätern erhaltet ihr ein begrenztes Erbe, während ihr jetzt vom Unbegrenzten Vater ein unbegrenztes Erbe erhaltet. Versteht die Zusammenhänge. Es ist hier nicht so wie in anderen spirituellen Versammlungen. Die Menschen dort gehen auf dem Weg des Glaubens, wohingegen dies hier der Weg des Wissens ist. Es macht euch glücklich, dass Shiv Baba euch in Bewohner des Himmels verwandelt. Wer im vorigen Kreislauf im Himmel gelebt hat, wird es wieder tun. Ohne Brahmanen geworden zu sein, könnt ihr keine Gottheiten werden. Versteht das gut. Gegenwärtig gibt es kein bisschen Reinheit in Bharat und niemand weiß irgendetwas. Alle liegen im Schlaf des Kumbhakarnas, dem Schlaf der Unwissenheit. Euch hat der Vater geweckt. Ihr seid jetzt hier und werdet Bewohner des Himmels. Außer dem Vater kann euch niemand in Gottheiten verwandeln. Das Goldene Zeitalter wird „Himmel“ genannt und das Eiserne Zeitalter „Hölle“. Wie der König und die Königin, so die Bürger. Jetzt werden alle Menschen durch das Laster der Lust geboren. Die Gottheiten werden nicht auf diese Weise geboren. Kinder, ihr habt dem Vater versprochen, dass ihr jetzt rein leben wollt. Während ihr auf dem Weg seid, könnt ihr besiegt werden und verliert das gesamte Einkommen, das ihr bisher verdient habt. Ihr schädigt euch dadurch sehr. Viele waren erstaunt, als sie das Wissen erhielten und sie haben es sogar weitergegeben, aber dann sind sie davongelaufen. Wenn sie Visionen hatten, gab es auch viele Störungen seitens Maya. Hier ist es wie beim Radio: Feindliche Sender stören die Radiowellen, damit man nichts mehr hören kann. Maya erschafft Störungen im Yoga, in eurer Verbindung mit Shiv Baba. Alle Bemühungen gelten der Erinnerung an Ihn. Die Menschen erzählen viele Geschichten über den uralten Yoga Bharats. Achcha.

An die lieblichen, innig geliebten Kinder, Liebe, Grüße von Mutter und Vater, BapDada und guten Morgen. Der Spirituelle Vater sagt Namaste zu euch spirituellen Kindern.

Essenz zur Verinnerlichung:
1. Habt wahre Liebe für den Einen Vater und seid wahre Pandavas. Der Tod steht vor der Tür. Werdet deshalb jetzt wieder rein und Meister der reinen Welt.

2. Besiegt euren größten Feind, die sinnliche Begierde, die nichts als Leid bringt und werdet rein. Entfernt im Feuer der Erinnerung die Legierung der Laster aus dem Gold der Seele und werdet würdig, ins Goldene Zeitalter zu gehen.

Segen:
Mögt ihr andere erheben, indem ihr karmische Bindungen in Beziehungen transformiert und euch eurer Geburt bewusst bleibt, in der ihr lebendig gestorben seid.

Da dies das Leben ist, in dem ihr lebendig gestorben seid, sind eure familiären Beziehungen jetzt von karmischen Bindungen die Basis für Beziehungen des Dienstes geworden. Es ist keine karmische Bindung, sondern eine Dienstbeziehung. Wenn ihr Dienst verrichtet und euch der Verschiedenheit der Seelen bewusst bleibt, dann werdet ihr nicht wegen irgendwelcher Bindungen gestresst. Habt anstelle von Abneigung oder Hass Barmherzigkeit für stark lasterhafte Seelen, die anderen Schaden zufügen. Verrichtet Dienst mit Gefühlen der Barmherzigkeit und betrachtet jegliche Beziehung als eine Beziehung um des Dienstes Willen. Man erinnert sich dann an euch als die wohlbekannten Weltwohltäter, d.h. als Persönlichkeiten, die andere erheben.

Slogan:
Wenn eure innere Losgelöstheit von der Zeit oder von Umständen abhängt, so ist das etwas zeitlich Begrenztes. Werdet darum diejenigen, die konstant losgelöst sind.

Avyaktes Signal: Erfahrt stets eine unerschütterlich, unverrückbare und konstante Stufe

Indem ihr sämtliche Hindernisse, Probleme oder Attacken Mayas nicht als wirklichen Angriff sondern als Spiel betrachtet, werdet ihr alles glücklich überstehen und eure Bewusstseinsstufe wird stabil bleiben. Wenn ihr es jedoch als Attacke betrachtet, werdet ihr Angst bekommen und beunruhigt sein. Es ist Mayas Pflicht zu kommen, und es ist eure Pflicht, siegreich zu sein.