26.01.26       Morning Deutsch Murli        Om Shanti      BapDada       Madhuban


Essenz:
Liebste Kinder, der Vater persönlich unterrichtet euch jetzt. Er ist der Eine, zu dem ihr einen halben Kreislauf lang gebetet habt. Durch dieses Studium werdet ihr Gottheiten.

Frage:
Worin besteht das Wunder der Yogakraft, die wie ein Aufzug wirkt?

Antwort: 
Innerhalb einer Sekunde fahrt ihr Kinder mit dem Aufzug der Yogakraft hinauf, das heißt, innerhalb einer Sekunde erhaltet ihr das Erbe eines befreiten Lebens. Ihr wisst, dass ihr 5.000 Jahre braucht, um die Treppe hinabzusteigen, und dass ihr innerhalb einer Sekunde wieder hinaufsteigt. Das wird durch das Wunder der Yogakraft bewirkt. All die Defizite der Seele werden dadurch aufgelöst, dass ihr euch an den Vater erinnert und satopradhan werdet.

Om Shanti.
Der Spirituelle Vater ist hier und erklärt euch spirituellen Kindern das Wissen. Euch Kindern ist das Lob des Spirituellen Vaters vermittelt worden. Er ist der Ozean des Wissens, die Wahrheit, der Lebendige und der Glückselige. Er ist der Ozean des Friedens. Ihm wird all das grenzenlose Lob zuteil. Der Vater ist der Ozean des Wissens. Ihr wisst, dass derzeit alle Menschen „Ozeane des Glaubens“ sind. Tiefgläubige/die größten Anbeter werden respektiert. Jetzt im Eisernen Zeitalter gibt es Anbetung und Leid. Im Goldenen Zeitalter hingegen gibt es das Glück, das durch dieses Wissen erlangt wird. Dort verfügen sie jedoch nicht mehr über dieses Wissen. Das Lob gebührt nur dem einen Vater. Die Kinder werden ebenfalls gelobt, weil der Vater sie unterrichtet, d.h. Er lehrt sie diese Pilgerreise. Der Vater hat erklärt, dass es zwei verschiedene Pilgerreisen gibt. Anbeter begeben sich auf Pilgerreisen und gehen zu den vier Haupt-Pilgerorten. Für die Dauer ihrer Pilgerreise begeben sie sich nicht ins Laster, trinken keinen Alkohol und essen nichts Unreines. Manchmal gehen sie nach Badrinath und manchmal nach Kashi. Sie beten zu Gott. Er ist nur Einer. Sie sollten nicht überall umherirren, um nach Ihm zu suchen. Dennoch begeben sie sich auf eine Pilgerreise zu Shiv Baba. Benares ist der größte Pilgerort und wird auch „Stadt Shivas“ genannt. Sie gehen in alle Himmelsrichtungen, doch niemand kennt die Biographie oder Aufgabe des Einen, von dem sie sich eine Vision erhoffen und zu dem sie beten. Deshalb nennt man es „blinden Glauben“. Zu jemandem zu beten, sich vor ihm zu verbeugen und seinen Lebenslauf nicht zu kennen, ist blinder Glaube. Sie zelebrieren all das zu Hause und beten so intensiv zu den Gottheiten! Sie stellen Statuen der Gottheiten aus Ton her und schmücken sie sehr schön. Sie stellen z.B. eine leblose Statue Lakshmis her. Wenn ihr sie fragt: „Kennt ihr deren Biographie?“, antworten sie, dass sie eine Kaiserin des Goldenen Zeitalters war, bzw. Sita des Silbernen Zeitalters. Doch wie lange haben sie regiert? Von wann bis wann dauerte Lakshmis und Narayans Königreich? Niemand weiß es. Auf dem Anbetungsweg begeben sich die Menschen auf Pilgerreisen. All diese Aktivitäten dienen dem Zweck, Gott zu treffen. Das Studium der Schriften ist auch ein Weg, Gott zu treffen. Doch wo ist Gott? Sie sagen, Er sei allgegenwärtig. Ihr versteht, dass ihr jetzt durch dieses Studium Gottheiten werdet. Der Vater kommt persönlich und unterrichtet euch. Der Weg der Anbetung, auf dem man den Vater treffen möchte, dauert einen halben Kreislauf lang. Ihr sagt: „Baba, läutere uns und stell dich uns vor, sag uns, wer Du bist.“ Baba hat erklärt, dass ihr Seelen Punkte seid. Hier erhalten die Seelen einen Körper. Deshalb handelt sie hier. Über die Gottheiten wird gesagt, dass sie in der Vergangenheit, im Goldenen Zeitalter, herrschten. Die Christen glauben, dass Gott, der Vater, tatsächlich das Paradies erschaffen habe, doch sie waren dann nicht dort. Das Paradies existierte in Bharat. Ihr Verstand funktioniert immer noch gut. Die Menschen Bharats werden satopradhan und sie werden auch tamopradhan. Die Christen erfahren nicht so viel Glück, aber sie erfahren auch nicht so viel Leid. Diejenigen, die jetzt am Ende gekommen sind, sind so glücklich. Früher waren sie arm. Man kann sehr viel verdienen, wenn man hart arbeitet. Zuerst kam Christus allein und gründete seine Religion, die sich dann immer weiter ausbreitete. Aus einem wurden zwei, dann vier und so dehnte sich das Christentum schrittweise aus. Schaut, wie groß der Baum der Christen geworden ist. Das Fundament ist die Gottheiten-Familie. Sie wird zurzeit hier gegründet. Zuerst gibt es nur den einen Brahma, doch dann wächst die Anzahl der adoptierten Kinder, der Brahmanen. Wenn der Vater unterrichtet, werden dadurch viele Brahmanen geboren. Zuerst gab es nur diesen einen (Brahma). Aufgrund eines Einzigen hat so viel Wachstum stattgefunden und es wird noch viel mehr Expansion geben. So viele Gottheiten, wie es in der Sonnen- und Monddynastie gibt, so viele Brahmanen muss es geben. Zuerst gab es nur den einen Vater. Diese Seele existiert die ganze Zeit über. Wie viele Kinder, Seelen, hat Er? Der Vater von all uns Seelen ist der eine ewige Vater. Der Weltkreislauf dreht sich immer weiter. Nicht alle Menschen sind den gesamten Kreislauf lang hier.

Seelen müssen ihre unterschiedlichen Rollen spielen. Der Stamm dieses Baumes, der zuerst auftaucht, besteht aus den Gottheiten. Daraus gehen die Äste hervor. Deshalb ist der Vater hier und erklärt euch Kindern, was Er tut, wenn Er kommt. Es sind die Seelen, die alles verinnerlichen. Der Vater sitzt hier und erklärt, wie Er kommt. Ihr Kinder erinnert euch alle an Mich, wenn ihr unrein geworden seid. Im Goldenen und Silbernen Zeitalter wart ihr glücklich und habt euch nicht an Mich erinnert. Als im Kupfernen Zeitalter das Leid begann größer zu werden, habt ihr nach Mir gerufen: „Oh Baba! Höchster Vater, Höchste Seele!“ Ja, Kinder, Ich habe euch gehört. Was wollt ihr? „Baba, komm und läutere die Unreinen! Baba, wir sind sehr unglücklich und unrein! Komm und reinige uns. Sei barmherzig! Segne mich!“ So habt ihr nach Mir gerufen: „Baba komm und reinige die Unreinen!“ Das Goldene Zeitalter gilt als reine Welt. Der Vater ist jetzt persönlich hier und erklärt es. Gemäß dem Drehbuch des Dramas komme Ich in der Übergangszeit, wenn die Welt alt geworden ist. Ihr versteht, dass es zweierlei Sannyasis gibt. Sie sind Hatha Yogis. Man kann sie nicht als Raj Yogis bezeichnen. Ihre Entsagung ist begrenzt. Sie verlassen ihr Zuhause und ihre Familien, um in der Wildnis zu leben. Sie werden Anhänger der Gurus. Man erzählt sich die Geschichte von König Gopichand. Er fragte: „Warum verlasst ihr euer Zuhause? Wo geht ihr hin?“ In den Schriften gibt es viele Geschichten. Ihr Brahmanen sucht auch die Könige auf und lehrt sie dieses Wissen und Yoga. In der Ashthavakra Gita wird ein König beschrieben, welcher der Welt überdrüssig war. Er sagte: „Ich möchte jemanden kennenlernen, der mir hilft, Gott zu finden.“ Er ließ das in seinem gesamten Königreich verkünden. Dies ist jetzt jene besagte Zeit. Ihr geht und vermittelt dieses Wissen den Königen, damit sie den Vater treffen können. Ebenso wie ihr selbst den Vater getroffen habt, so versucht ihr, auch anderen diese Möglichkeit zu eröffnen. Ihr sagt zu ihnen: „Wir werden euch zu Meistern des Himmels machen und euch Befreiung und ein befreites Leben gewähren.“ Dann sagt ihr ihnen: „Erinnert euch allein an Shiv Baba und an niemanden sonst!“ In den Anfangstagen habt ihr einander angeschaut und seid in Trance gegangen. Es war ein großes Wunder! Der Vater war in ihm (Brahma) anwesend und zeigte euch jenes Wunder. Er hat die „Fäden“ jeder Seele gezogen. Bap und Dada wurden Eins. Sie pflegten so eine Art Friedhof-Szene zu schaffen, wo alle Kinder in Erinnerung an den Vater einschliefen und in Trance gingen. All das war ein Ausdruck der Weisheit Shiv Babas. Manche sahen es als Magie an. Es war Shiv Babas Spiel. Der Vater ist der Zauberer, der Geschäftsmann und der Juwelenhändler. Er ist auch der Wäschemann, der Goldschmied und der Rechtsanwalt. Er hat alle aus Ravans Gefängnis befreit. Jeder ruft nach Ihm: „Oh Läuterer! Oh Bewohner des weit entfernten Landes, komm und läutere uns! Komm in die verunreinigte Welt in einen verunreinigten Körper und mache uns rein!“ Ihr versteht jetzt die Bedeutung. Der Vater kommt und sagt euch: Ihr habt nach Mir gerufen, auf dass Ich in die Welt Ravans komme. Ich war im Höchsten Wohnort und ihr habt mich in die Hölle, die Welt Ravans, gerufen, damit Ich den Himmel errichte. Ihr habt gesagt: „Nimm uns jetzt mit in die Welt des Glücks.“ Ich nehme euch jetzt mit. Dies ist also das Drama. Das Königreich, das Ich euch geschenkt hatte, ist vergangen, und seit dem Kupfernen Zeitalter existiert hier das Königreich Ravans. Ihr seid in die fünf Laster gefallen und das wurde auch auf den Abbildungen in Jaganathpuri dargestellt. Derjenige, der die Nr. 1 war, hat 84 Leben hier verbracht und ist jetzt auf dem letzten Platz angekommen. Er ist es, der sich wieder auf den 1. Platz begeben muss. Dieser Brahma sitzt hier. Vishnu sitzt auch hier. Welche Verbindung gibt es zwischen ihnen? Niemand weiß das. Tatsächlich sind Saraswati und Brahma in Zukunft Lakshmi und Narayan, die Meister des Himmels. Sie sind jetzt die Meister der Hölle. Sie verrichten Tapasya, um Lakshmi und Narayan zu werden. Im Dilwala-Tempel gibt es das akkurate Denkmal davon. Der Vater kam hierher und deshalb steht geschrieben: Abu ist der größte Pilgerort aller Religionen, da der Vater hier inkarniert und die Seelen aller Religionen erlöst. Ihr geht zuerst in die Welt des Friedens und dann in den Himmel. Alle anderen Seelen werden in der Welt des Friedens bleiben. Jenes Denkmal ist leblos, während dieses hier die lebendige Form ist. Wenn ihr eure wahre, lebendige Gestalt annehmt, werden all diese Tempel usw. abgerissen. All diese Denkmäler werden dann erst auf dem Anbetungsweg wieder errichtet. Ihr etabliert jetzt den Himmel. Die Menschen glauben, dass der Himmel irgendwo oben sei. Ihr versteht jetzt, dass dieses Bharat der Himmel war und dass es jetzt die Hölle ist. Wenn ihr euch den Kreislauf anschaut, werdet ihr euch des gesamten Wissens bewusst. Ab dem Kupfernen Zeitalter tauchen die anderen Religionen auf. Seht doch, wie viele Religionen es jetzt gibt! Dies ist das Eiserne Zeitalter. Ihr befindet euch jetzt in der Übergangszeit. Ihr bemüht euch, um in das Goldene Zeitalter gehen zu können. Im Eisernen Zeitalter haben alle einen versteinerten Intellekt. Im Goldenen Zeitalter hat jeder einen göttlichen Intellekt. Ihr wart diejenigen mit einem göttlichen Intellekt und seid zu denen geworden, die einen versteinerten/erstarrten Verstand haben. Ihr müsst jetzt euren göttlichen Intellekt wieder erlangen.

Der Vater sagt: Ihr habt nach Mir gerufen und deshalb bin Ich jetzt hier. Ich sage euch: Überwindet die Lust und werdet Herrscher der Welt! Es ist das Hauptlaster. Im Goldenen Zeitalter sind alle Menschen lasterlos. Im Eisernen Zeitalter sind sie lasterhaft. Der Vater sagt: Kinder, werdet jetzt lasterfrei! 63 Leben lang habt ihr dem Laster freien Lauf gelassen. Werdet jetzt, in diesem letzten Leben, rein! Jetzt werden alle sterben. Ich bin gekommen um den Himmel zu errichten. Befolgt deshalb Meinen Shrimat! Hört auf das, was Ich euch sage! Ihr setzt euch jetzt dafür ein, euren Intellekt von versteinert göttlich werden zu lassen. Ihr steigt die gesamte Treppe hinab und dann wieder hinauf. Ihr seid wie ein Flaschengeist. Es gibt die Geschichte über einen Flaschengeist, der einen König bat, ihm eine Aufgabe zu stellen. Da sagte ihm der König, er solle die Treppe hinauf- und hinabsteigen. Viele Leute fragen: „Warum veranlasst uns Gott, die Treppe hinauf- und hinabzusteigen? Was hat Er sich dabei gedacht, als Er so eine Treppe schuf?“ Der Vater erklärt: Dies ist ein ewiges Spiel. Innerhalb von 5.000 Jahren hattet ihr maximal 84 Leben. Ihr habt 5.000 Jahre gebraucht, um abzusteigen und dann steigt ihr innerhalb einer Sekunde wieder hinauf. Das bewirkt der Aufzug der Yogakraft. Der Vater sagt: Erinnert euch an Mich und die Last eurer Verfehlungen wird abgeschnitten! Wenn der Vater kommt, steigt ihr innerhalb einer Sekunde auf und dann steigt ihr allmählich – über 5.000 Jahre hinweg – wieder ab. Eure Reinheitsgrade nehmen allmählich immer mehr ab. Jetzt jedoch besitzt ihr einen Lift, um wieder aufzusteigen. „Ein befreites Leben innerhalb einer Sekunde“. Es geht darum, wieder satopradhan zu werden. Dann werdet ihr im Laufe von 5.000 Jahren allmählich wieder tamopradhan. Achcha, dann gilt es, innerhalb eines Lebens von tamopradhan wieder satopradhan zu werden. Jetzt, da ich euch die Souveränität des Himmels überreiche, wollt ihr da nicht rein leben? Doch wenn sie das Gift nicht erhalten, schlagen die Männer, die voller Ärger und Lust sind, ihre Frauen. Sie werfen sie aus dem Haus oder setzen sie in Brand. Die armen, unschuldigen Mütter werden so sehr misshandelt! Auch das ist im Schauspiel festgelegt. Achcha.

Den lieblichsten, innig geliebten Kindern, Liebe, Grüße und guten Morgen von der Mutter, dem Vater, BapDada. Der Spirituelle Vater sagt „Namaste“ zu euch spirituellen Kindern.

Essenz zur Verinnerlichung:
1. Überwindet die sexuelle Begierde, das Hauptlaster, um Meister zu werden und die Souveränität der Welt zu beanspruchen. Werdet definitiv vollkommen lasterlos.

2. Ebenso wie ihr den Vater gefunden habt, so versucht auch, alle anderen zu befähigen, den Vater zu finden. Stellt euren Mitmenschen den Vater vor und zeigt ihnen die wahre Pilgerreise.

Segen:
Möget ihr eine Verkörperung der acht Kräfte werden und die Souveränität des Landes, das frei von Leiden ist, erfahren, während ihr der vor euch liegenden Welt des Leides begegnet.

Nur jetzt habt ihr das Wissen über Leid und den Zustand, vom Leid befreit zu sein. Das Zeichen, dass ihr Kinder Verkörperungen der acht Kräfte und Sieger über eure physischen Sinne seid, ist, dass ihr, während ihr der Welt des Leides gegenübertretet, immer die Souveränität des Landes erfahrt, das vom Leid befreit ist. Derzeit erhaltet ihr all diese Kräfte vom Vater. Wenn ihr jedoch eure Kräfte verliert, z.B. durch den Einfluss irgendeiner Gesellschaft, in der ihr euch befindet, oder weil ihr von euren physischen Sinnen beeinflusst werdet, dann verliert ihr automatisch die Begeisterung und das Glück des vom Leid befreiten Landes. Dann würdet sogar ihr Herrscher vom Land, das frei von Leid ist, verarmen.

Slogan:
Haltet immer eure Kraft der Entschlossenheit aufrecht, dann wird der Erfolg zur Girlande um euren Hals.

Avyakt Signal: Bleibt in diesem avyakten Monat bindungsfrei und erfahrt die Stufe eines befreiten Lebens.

Wenn es Stürme in eurem Geist gibt oder wenn es Stürme oder Hindernisse aufgrund von Beziehungen, der Materie oder von Problemen gibt, dann werdet yogyukt und yuktiyukt, um euch davon zu befreien. Solange ihr nicht yogyukt werdet, werdet ihr in Bindungen verwickelt sein.