27.08.25       Morning Deutsch Murli        Om Shanti      BapDada       Madhuban


Essenz:
Geliebte Kinder, übt intensive Erinnerung an Shiv Baba, damit euer Schicksal wieder satopradhan wird. Denkt immer: Ich bin eine Seele und beanspruche meine vollständige Erbschaft vom Vater.

Frage:
Warum finden es manche Kinder so schwer, über ihre Erinnerung Buch zu führen?

Antwort: 
Weil sie Erinnerung nicht richtig verstanden haben. Wenn sie sich hinsetzen, um sich an Baba zu erinnern, wandert ihr Intellekt umher; sie erfahren dann keinen Frieden. Sie verderben dann die Atmosphäre. Wie können sie Buch führen, wenn sie sich gar nicht erinnern? Wenn jemand in seinen Aufzeichnungen die Unwahrheit schreibt, empfindet die Seele es sehr schmerzhaft. Seid dem wahren Vater gegenüber ehrlich!

Lied:
Ich bin gekommen und mein Glück ist erwacht...

Om Shanti.
Kinder, jeden Tag sagt der Spirituelle Vater: Bleibt so viel wie möglich seelenbewusst. Habt das Vertrauen, dass ihr Seelen seid und verbindet euch mit dem Vater. Ihr wisst, dass ihr zu diesem Unbegrenzten gekommen seid, um ein grenzenlos glückliches Schicksal zu erschaffen. Erinnert euch deshalb auf alle Fälle an Ihn. Bleibt euch bewusst, dass ihr euer Schicksal nicht satopradhan macht, ohne euch vollkommen zu reinigen. Das ist die Hauptsache. Schreibt es auf und denkt daran. Die Menschen schreiben sich sogar etwas auf ihre Arme. Ihr könnt auch schreiben: „Ich bin eine Seele und beanspruche mein Erbe vom Unbegrenzten Vater.“ Maya lässt es euch vergessen, aber wenn ihr irgendwo etwas aufgeschrieben habt, erinnert ihr euch wieder daran. Die Menschen hängen ein Bild von Om oder von Krishna auf, damit sie sich erinnern können. Dies ist die neueste Form der Erinnerung und nur der Unbegrenzte Vater lehrt sie. Versteht es und ihr seid nicht nur hundertfach, sondern millionenfach vom Schicksal begünstigt. Als der Vater euch noch unbekannt war und ihr euch nicht an Ihn erinnern konntet, seid ihr völlig verarmt. Nur der Eine Vater kann euer Leben für lange Zeit wieder glücklich machen. Die Menschen erinnern sich an Ihn, obwohl sie Ihn gar nicht kennen. Die Ausländer haben von den Bewohnern Bharats die Behauptung übernommen, dass Gott allgegenwärtig sei. Wenn Bharat fällt, dann fällt die ganze Welt. Das Land ist für seinen Niedergang selbst verantwortlich und reißt alle anderen Länder mit. Baba betont: Deshalb muss Ich hierherkommen und Bharat wieder zum Himmel machen, zum Land der Wahrheit. Die Menschen haben Gott, der den Himmel erschafft, sehr verleumdet und Ihn einfach vergessen. Deshalb steht geschrieben: „Wenn alle Religionen am Ende sind, dann komme Ich.“ Der Vater kommt und erklärt, was diese Aussage bedeutet. Das ist die Großartigkeit des Einen. Ihr wisst jetzt, dass der Vater definitiv gekommen ist und die Menschen deshalb Shivas Geburtstag feiern. Aber sie wertschätzen diesen Feiertag „Shivas Geburtstag“ nicht sonderlich. Ihr habt jetzt verstanden, dass Sein Geburtstag deshalb gefeiert wird, weil Er ganz sicher hier war und dann wieder gegangen ist. Er ist der Eine, der das goldenzeitaltrige, originale, ewige Dharma der Gottheiten erneuert. Alle anderen wissen, dass ihre Religion von dem und dem zu der und der Zeit gegründet wurde. Davor gab es nur das Dharma der Gottheiten und niemand weiß, wohin es verschwunden ist. Der Vater kommt jetzt und klärt euch auf. Er ist der Allerhöchste. Dieses Lob gebührt niemand anderem. Wie werden die Gründer der Religionen verehrt? Der Vater führt die Erneuerung der reinen Welt, die Reinigung der verunreinigten Welt, aus. Er befähigt euch, Maya zu besiegen. Das ist ein unbegrenzter Aspekt. Ravans Königreich beherrscht jetzt die gesamte unbegrenzte Welt. Es geht dabei nicht nur um die Insel Lanka. Diese Geschichte von Sieg und Niederlage bezieht sich auf Bharat. Alles andere sind Nebenszenen. In Bharat gibt es doppelt gekrönte und einfach gekrönte Könige. Keiner der großen Kaiser, die herrschten und wieder gegangen sind, trug eine Lichtkrone, nur die Gottheiten trugen sie. Meister des Himmels waren ohnehin nur sie, oder? Shiv Baba wird der Höchste Vater, der Läuterer, genannt. Warum sollte man Ihm eine Lichtkrone geben? Nur jemandem, der unrein geworden ist, dunkel, muss Licht gegeben werden. Shiv Baba wird nie dunkel. Wie könnt ihr eine Lichtkrone auf einem Punkt zeigen? Das ist nicht möglich. Jeden Tag erläutert Baba viele tiefe Punkte, nehmt davon so viel wie möglich in euch auf. Die Pilgerreise der Erinnerung ist die Hauptsache und da legt euch Maya viele Hindernisse in den Weg. Auch wenn einige Buch führen und behaupten, dass sie den halben Tag lang in Erinnerung waren, verstehen sie nicht einmal, was die Pilgerreise der Erinnerung ist. Sie fragen immer wieder: „Kann man das Erinnerung nennen?“ Es ist sehr schwierig. Selbst wenn ihr 10 bis 15 Minuten hier sitzt, dann prüft, ob ihr wirklich in Erinnerung bleibt. Viele können nicht in Erinnerung bleiben und verderben so die Atmosphäre. Sie stören, weil sie keine Verbindung haben. Ihr Intellekt ist den ganzen Tag irgendwo anders. Sie erfahren keinen Frieden, wenn sie hierherkommen, und dann schreiben sie keine Überprüfungsliste. Wenn Unwahres aufgeschrieben wird, hat das schmerzliche Konsequenzen. Viele machen Fehler und verstecken sie vor dem Vater; sie sagen nicht die Wahrheit. Wenn ihr Ihn „Vater“ nennt, Ihm aber dann nicht die Wahrheit sagt, belastet ihr euch selbst. Wenn jemand etwas Schlimmes tut, schämt er sich und lügt dann. Man sagt: „Maya ist trügerisch, der Körper ist trügerisch und die Welt ist trügerisch.“ Die Menschen sind vollkommen körperbewusst. Es ist sehr gut, die Wahrheit zu sagen. Andere lernen es dann von euch auch. Seid hier wahrhaftig! Zusammen mit dem Wissen ist die Pilgerreise der Erinnerung essentiell, weil ihr selbst und dadurch auch die Welt durch diese Pilgerreise der Erinnerung profitieren. Das Wissen selbst ist sehr leicht zu erklären, aber die Erinnerung erfordert Bemühung. Alle wissen, wie aus einem Samen ein Baum entsteht. Der Kreislauf der 84 Leben ist euch bewusst. Dann ist da noch das Wissen vom Samen und vom Baum. Der Vater ist die Wahrheit, der Lebendige und der Ozean des Wissens. Er verfügt über alles Wissen und gibt es euch weiter. Es ist absolut ungewöhnlich und neu. Dies ist der Baum der Menschheit. Auch das weiß sonst niemand. Alle haben immer wieder gesagt: „Neti, Neti!“ (Es ist weder dies noch das). Solange sie die Dauer des Kreislaufs nicht kennen, was wissen sie dann überhaupt? Auch unter euch verstehen nur wenige alles sehr gut. Organisiert deshalb Seminare, um alle Meinungen zu hören. Jeder kann einen wertvollen Beitrag leisten. Es ist nicht so, dass nur jene die Richtung bestimmen, deren Namen bekannt sind. Auch wenn euer Name nicht erwähnt wird, könnt ihr doch einen Rat geben, oder? Wenn jemand eine Idee für den Dienst hat, dann schreibt es auf. Wann auch immer ihr eine Idee weitergeben wollt, schreibt Baba: „Baba, der Dienst kann durch diese Methode rasch wachsen.“ Jeder kann seine Methode weitergeben. Baba schaut sich die eingehenden verschiedenen Vorschläge an. Er empfiehlt euch immer wieder, zusammenzukommen und darüber nachzudenken, wie jedem die Botschaft gegeben und Bharat Wohltat erwiesen werden kann. Schreibt Baba und sprecht über diese Dinge. Maya hat jeden einschlafen lassen. Der Vater kommt, wenn der Tod direkt vor der Tür steht. Er sagt: Jetzt sollte jeder geistig im Ruhestand sein. Ob ihr studiert oder nicht, jeder wird mit Sicherheit den Körper verlassen. Ob ihr vorbereitet seid oder nicht – die Welt wird sich definitiv erneuern. Alle guten Kinder treffen ihre Vorbereitungen. Man erinnert sich an das Beispiel von Sudama, der eine Handvoll Reis spendete. „Baba, ich möchte auch einen Palast haben.“ Was konnte er sonst tun, da er nur eine Handvoll Reis hatte? Baba führt auch Mama als Beispiel an. Sie brachte nicht einmal eine Handvoll Reis mit und erreicht dennoch so einen hohen Rang! Es geht dabei nicht um Geld. Bleibt in Erinnerung und macht andere euch ebenbürtig. Baba erhebt keine Gebühren oder ähnlich. Manche Leute erkennen, dass sie etwas Geld übrig haben und wollen es dann der Yagya geben, damit es wertschöpfend verwendet wird. Die Transformation findet ohnehin statt und dann ist alles wertlos geworden. Manche sagen: „Lasst mich wenigstens etwas davon sinnvoll einsetzen, indem ich es der Yagya gebe.“ Alle Menschen geben irgendetwas oder sind auf andere Weise wohltätig. Solche Spenden und Wohltätigkeit gibt es unter den Anbeterseelen. Dafür erhalten sie auch eine zeitlich begrenzte Rückgabe. Wenn z.B. jemand sehr reich ist und eine Universität oder eine Herberge für Pilger, eine Dharamshala, bauen lässt, erhält er dafür als Rückgabe im nächsten Leben ein gutes Zuhause bzw. eine gute Ausbildung, aber es wird dennoch auch Krankheiten usw. geben. Wenn jemand ein Krankenhaus bauen lässt, hat er dadurch vielleicht eine gute Gesundheit, aber alle Wünsche werden sich dadurch nicht erfüllen. Hier erfüllt der Unbegrenzte Vater alle Wünsche. Um wieder ganz und gar rein zu werden, ist es gut, allen Besitz darauf zu verwenden, auch die Welt wieder zu reinigen. Ihr erlangt dadurch eure Befreiung und für den halben Kreislauf ein freies Leben. Alle fragen, wie sie Frieden finden können. Den gibt es erst im Land des Friedens. Im Goldenen Zeitalter gibt es keinen Unfrieden, weil es dort nur ein Dharma gibt. Das Königreich Ravans ist voller Unfrieden. Man erinnert sich: Wie König Rama, so sind auch seine Bürger. Das ist das Land der Unsterblichkeit, das Wort „Tod“ existiert dort nicht. Hier sterben die Leute plötzlich, während sie einfach nur so dasitzen. Dieser Ort wird als „Land des Todes“ bezeichnet, das andere als „Land der Unsterblichkeit“. Dort gibt es kein Bewusstsein von Tod. Sie legen einfach die alten Körper ab und werden wieder Kinder. Dort gibt es keine Krankheiten und dergleichen. Dort ist alles wohltätig. Ihr werdet für immer gesund, indem ihr den Rat des Shri Shri befolgt. Eröffnet darum viele spirituelle Zentren, so wie hier. Auch wenn nur wenige kommen, ist das wertvoll. Kein Mensch kennt zurzeit die Dauer dieses Welttheaters. Sie werden euch fragen: „Wer ist euer Lehrer?“ Sagt ihnen: „Der Vater Selbst lehrt uns alles. Es gibt so viele Brahma Kumars und Kumaris. Auch du bist ein Brahma Kumar und ein Kind Shivas. Du bist aber auch ein Kind Prajapita Brahmas. Er ist der Ur-Urgroßvater der Menschheit. Wir Brahma Kumars und Kumaris sind durch ihn aufgetaucht.“ Es gibt die verschiedenen Stammbäume. Eure Gottheiten-Familie erfährt immenses Glück. Hier werdet ihr wieder edel und dann geht ihr und regiert im Goldenen Zeitalter das Königreich. So etwas ist sonst niemandem bewusst. Es ist euch Kindern klar, dass die Gottheiten keinen Fuß in diese tamopradhane Welt setzen können. Es gibt Spuren der Gottheiten, wie z.B. ihre Denkmäler, aber keine lebenden Gottheiten mehr. Deshalb erklärt Baba: Kinder, bleibt auf der Pilgerreise der Erinnerung. Handelt nicht mehr lasterhaft, sondern findet Methoden für den Dienst. Die Kinder betonen: „Baba, ich will genauso werden wie Lakshmi und Narayan.“ Der Vater sagt: Möge eine Rose in deinem Munde sein (möge es wahr werden). Aber dafür ist es nötig, vorwärts zu streben. Um einen hohen gesellschaftlichen Rang erreichen zu können, dient vielen und macht sie euch gleich. Eines Tages werdet ihr erleben, wie jeder von euch Führern 100 bis 200 Pilger mit hierherbringen wird. Geht weiter voran und ihr werdet das alles erleben. Es kann aber nicht alles schon im Voraus gesagt werden. Ihr werdet immer mehr erkennen, was geschieht. Dies ist ein grenzenloses Spiel und ihr spielt zusammen mit dem Vater die Hauptrollen; ihr erneuert diese alte Welt. Dies ist das edelste Übergangszeitalter und ihr werdet jetzt Meister im Lande des Glücks. Dort gibt es keine Spur von Leid. Der Vater entfernt alles Leid und macht alle glücklich. Er kommt, um euch von allem Leid zu befreien. Manche Menschen in Bharat glauben, dass dies hier für sie schon der Himmel sei, weil sie Geld, Paläste und Elektrizität haben. Das ist alles eine Show Mayas. Sie erfinden so viel, um glücklich sein zu können. Sie bauen große Häuser und Paläste, aber dann kommt ganz plötzlich der Tod. Im Satyuga fürchtet sich niemand vor dem Tod. Wenn hier jemand plötzlich stirbt, jammern und klagen sie endlos. Sie vergießen Tränen am Grab des Verstorbenen. Alle haben ihre eigenen Sitten und Bräuche und es gibt so viele Meinungen. Im Goldenen Zeitalter gibt es all diese Dinge nicht. Dort legt man seinen alten Körper ab und nimmt sich einen neuen. Ihr geht an einen Ort großen Glücks; dafür setzt ihr euch jetzt ein. Holt euch Rat für jeden Schritt. Andere holen sich Rat von ihrem Guru oder Ehemann oder tun, was sie selbst für richtig halten. Was nützen körperbewusste Empfehlungen? Sie richten nur noch mehr Schaden an. Ihr erhaltet jetzt den allerhöchsten Rat von Gott. Man spricht von „den erhabenen Versionen Gottes“. Kinder, indem ihr Shrimat befolgt, macht ihr die Welt zum Himmel und werdet Meister dieses Himmels. Holt euch deshalb Rat für jeden Schritt. Aber wenn es nicht jemandes gutes Schicksal ist, kann die Seele Seinem Rat nicht folgen. Baba hat euch gesagt: Wenn ihr Vorschläge habt, dann schickt sie mir. Baba weiß, wer wertvollen Rat geben kann. Es tauchen immer neue Kinder auf. Baba kennt die guten Kinder. Auch die Ladenbesitzer können Methoden vorschlagen, wie man den Vater vorstellen kann. Erinnert auch sie immer wieder daran. Als Bharat im Goldenen Zeitalter war, gab es nur ein Dharma. Darüber braucht niemand verwirrt zu sein. Der Vater aller Seelen ist der Eine. Er sagt: Erinnert euch immer nur an Mich. Dadurch begleicht ihre eure karmischen Schulden und werdet Meister des Himmels. Achcha.

Den lieblichsten, innig geliebten Kindern, Liebe Grüße und guten Morgen von der Mutter, dem Vater, BapDada. Der Spirituelle Vater sagt „Namaste“ zu den spirituellen Kindern.

Essenz zur Verinnerlichung:
1. Befolgt Shrimat und dient, um die ganze Welt zum Himmel zu machen. Macht viele euch ebenbürtig. Schützt euch vor Anweisungen, die der Seele schaden.

2. Werdet satopradhan, indem ihr euch um Erinnerung bemüht. Setzt, wie Sudama, eure Handvoll Reis wertschöpfend ein und so erfüllen sich alle eure Wünsche.

Segen:
Mögt ihr unsterblich und unerschütterlich werden, indem ihr die Entschlossenheit habt, dem einen Vater und niemandem anderen anzugehören. Die Stufe eines jeden Kindes, das die Entschlossenheit hat, dem einen Vater anzugehören und zu niemandem sonst, wird automatisch beständig und gefestigt werden. Wenn ihr diese Entschlossenheit habt, ist der unerschütterliche Faden all der Beziehungen geschmiedet und ihr erhaltet den Segen, eine für immer unsterbliche und unerschütterliche Seele zu werden. Indem ihr diese Entschlossenheit habt, werdet ihr für eure Bemühungen eine besondere Hilfe (lift) erlangen. Diejenigen, die alle Beziehungen mit dem einen Vater haben, erhalten alle Errungenschaften.

Slogan:
Lasst euer Denken, Sprechen und Handeln gleich werden und man wird euch als diejenigen bezeichnen, die erhabenste Bemühungen vollbringen.

Avyakt Signal: Werdet erfahren, was Gottes Liebe angeht, um leicht im Yoga zu sein.

Wenn ihr irgendwann eine besondere Beziehung benötigt, macht euch Gott zugehörig mit dieser Beziehung. Sagt von ganzem Herzen „Mein Baba“ und Baba wird sagen „Mein Kind“. Verbindet euch mit dem Ozean der Liebe. Diese Liebe ist so ein Dach des Schutzes, dass selbst Maya nicht unter dieses Dach gelangen kann. Das ist der Weg, um leicht im Yoga zu werden.