19.05.26       Morning Deutsch Murli        Om Shanti      BapDada       Madhuban


Essenz:
Liebliche Kinder, möget ihr seelenbewusst sein! Übt es unentwegt, wo ihr geht und steht. Dann werdet ihr weiter große Fortschritte machen.

Frage:
Der Intellekt welcher Kinder kann akkurate Erinnerung an den Vater haben?

Antwort: 
Jene Kinder, die den Vater richtig erkannt haben. Manche Kinder fragen, wie es denn möglich sei, sich an einen Punkt zu erinnern. Auf dem Anbetungsweg haben sich die Menschen an Ihn als an ein ewiges, unendliches Licht erinnert. Wenn ihr aber jetzt behauptet, dass Er ein Punkt aus Licht sei, verwirrt sie das. Daher sollte es zuerst das Vertrauen geben, dass der Vater kein ewiges, unendliches Licht ist, erst dann kann man sich richtig an Ihn erinnern.

Om Shanti.
Ihr Kinder sitzt hier alle in Erinnerung. Manmanabhav! Das ist kein Sanskritwort. Als der Vater euch leichten Raja Yoga lehrte, benutzte Er kein Sanskrit. Dieser (Brahma) konnte gar kein Sanskrit. Der Vater erklärt nur in Hindi. Dieser Wagen kannte Hindi, Sindhi und Englisch, daher erklärt der Vater nur in Hindi. Zu welcher Religion Menschen auch hingehören mögen, sie haben ihre eigene Sprache. Hier wird nur Hindi verwendet. Es ist leicht, diese Sprache zu verstehen. Dies ist eine wunderbare Schule! Hier braucht man weder Papier noch Stifte. Hier braucht ihr euch nur daran zu erinnern: „Erinnert euch an den Vater!“ Es ist für alle schwierig, sich nicht an Gott, an Ishwar oder an den Höchsten Vater, die Höchste Seele, zu erinnern. Alle denken an Ihn, doch sie haben Ihn nicht erkannt. Der Vater kommt und gibt Seine Erkenntnis weiter. Er kommt und erklärt, warum in den Schriften die Dauer des Kreislaufs so sehr verlängert wurde. Das ist keine große Sache. Was können alte Frauen und jene mit einem versteinerten Intellekt denn schon verstehen? Dies hier ist ganz einfach. Sogar kleine Kinder können es verstehen. Das Wort „Baba“ ist kein neues Wort. Wenn Menschen einen Shiva Tempel besuchen, wird ihnen bewusst, dass dies Shiv Baba ist und dass Er unkörperlich ist. Alle Menschen sagen „Baba“. Der Vater von all uns Seelen ist der Eine. Alle Seelen sind Wesen, die in ihren Körpern leben und sich an den Vater erinnern. Seelen aller Religionen erinnern sich ganz sicher an den Höchsten Vater, die Höchste Seele. Er ist der Vater, der sich in der Höchsten Region aufhält. Auch wir sind Bewohner dieser Region. Um rein zu werden, sollten wir uns jetzt nur an den Vater erinnern. Alle rufen: „Oh, Reiniger, komme!“ Die neue Welt war rein und nun ist sie alt geworden. Niemand würde sie jetzt noch als neu bezeichnen. Die Menschen Bharats wissen, dass früher im neuen Bharat nur Gottheiten regierten. Was gab es vor dem neuen Bharat? Das Übergangszeitalter. Es gibt sogar eine noch leichtere Antwort: Vor der neuen Welt gab es die alt gewordene Welt. Die Menschen können das Übergangszeitalter nicht so einfach verstehen. Die Zeit zwischen der alten und der neuen Welt nennt man Übergangszeitalter. Zum Vater rufen sie: „Oh, Läuterer, komme, komm‘ und reinige uns! Wir sind so unrein geworden.“ In der neuen Welt fleht niemand. Euch ist jetzt bewusst, wie rein Bharat war. „Oh, Läuterer, komme!“ So rufen die Menschen schon seit langer Zeit. Sie wissen nicht, wann die unreine Welt enden wird. Sie sagen, dass es doch in den Schriften geschrieben stehe, dass die Welt noch weitere 40.000 Jahre unrein bleiben wird. Sie befinden sich in vollkommener Dunkelheit. Ihr seid jetzt im Licht. Der Vater hat euch jetzt ins Licht gebracht. Nach 5.000 Jahren endet der Weltzyklus – eine Sache von erst gestern, als ihr dort geherrscht habt. Es war wirklich das Königreich von Lakshmi und Narayan – der Himmel. In dieser reinen Welt kann es keine Katastrophen usw. geben. Die gibt es nur in Ravans Königreich. Der Vater erläutert euch das hier und ihr hört Ihm persönlich durch eure Ohren zu. Wer hört zu? Die Seelen. Ihr Seelen seid sehr glücklich, dass ihr den Vater erneut gefunden habt. Ihr habt eure Erbschaft vom Vater erhalten. Er sagt jetzt: Erinnert euch an Mich! Dazu müsst ihr weder lesen noch schreiben. Wenn jemand hierherkommt, wird er gefragt: „Weshalb sind Sie gekommen?“ Einige antworten, dass sie hier den Mahatma treffen wollten. Warum? Was möchten Sie denn? Möchten Sie etwa Almosen? Ein Sannyasi z.B. würde ein Chapatti wollen. Wenn Menschen einen Sannyasis treffen, würden religiöse Leute fühlen, dass es gut wäre, ihnen etwas zum Essen zu geben, da sie rein leben. Diese Reinheit gibt es jetzt nicht mehr. Diese Welt ist vollkommen tamopradhan geworden; es gibt so viel Unrat darin. Die Menschen sind so verzweifelt! Hier braucht ihr nicht verzweifelt zu sein. Der Vater sagt, dass es unnötig ist, etwas zu schreiben. Die Punkte, die ihr notiert, sind für euch da, für eure Verinnerlichung. Ärzte haben auch sehr viele Medikamente. Sie können sich an alle Medikamente erinnern.

Ein Jurist muss sich auch viele Paragraphen merken. Woran solltet ihr euch erinnern? Nur an eine Sache und auch die ist ganz einfach. Ihr sagt: „Denkt allein an den einen Shiv Baba.“

Jene Menschen fragen euch: „Wie wird Shiv Baba denn kommen?“ Niemand außer euch weiß um diese Dinge. Wo ist denn Gott? Entweder sagen sie, dass Er jenseits von Namen und Form sei, oder dass Er allgegenwärtig sei – es liegt ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht zwischen diesen beiden Aussagen. Es gibt jedoch nichts, jenseits von Namen und Form. Dann sagen sie, dass Gott in den Katzen und Hunden usw. sei – zwei völlig gegensätzliche Ideen. Der Vater stellt sich uns selbst vor und sagt: Erinnert euch an Mich, an euren Vater! Man erinnert sich an „leichten Raja Yoga“. Baba sagt: Lasst das Wort Yoga weg, erinnert euch an Mich. Ein kleines Kind läuft sofort los, und umarmt seine Eltern, sofort es diese sieht. Würde es denn erst überlegen, wer seine Mutter ist, wer sein Vater ist? Nein! Es ist nicht nötig, darüber nachzudenken. Erinnert euch einfach an Shiv Baba! Auf dem Anbetungsweg habt ihr Shiva Blumen angeboten. Der Somnath-Tempel war so prächtig! Mahmud Guznavi kam und raubte ihn später aus. Der Somnath-Tempel ist in Bharat sehr berühmt. Zuallererst sollte es die Anbetung von Shiva geben. Das gesamte Wissen befindet sich jetzt im Intellekt von euch Kindern. Ihr habt sie alle angebetet, wusstet aber nicht, dass sie ohne Leben sind. Shiv Baba kommt definitiv in lebendiger Form. Deshalb feiern sie Seinen Geburtstag jedes Jahr. Auch sie sagen, dass Shiva, die Höchste Seele, unkörperlich sei. Eine Seele weiß, dass auch sie unkörperlich ist. Ihr werdet jetzt wieder seelenbewusst. Es ist sehr einfach. Er ist euer Vater. Er ist der Wissensozean, der Ozean des Glücks und der Läuterer. Er wird so sehr gepriesen. Brahma, Vishnu und Shankar werden nicht so sehr gepriesen, wie der Eine. Ihr Kinder wisst jetzt, dass Baba gekommen ist und uns unsere Erbschaft gibt. Ein leiblicher Vater würde seinen Kindern alles zur Verfügung stellen, aber er unterrichtet sie nicht. Kinder geht und lernt. Wenn er sich dann zur Ruhe setzt, nimmt er sich einen Guru. Heute veranlassen sie sogar kleine Kinder, zu einem Guru zu gehen. Hier wird euch Kindern gesagt: dass ihr euch an Shiv Baba erinnern solltet. Jeder hat ein Recht. Alle sind Meine Kinder. Unter euch gibt es auch einige, die sich sehr gut an Mich erinnern. Einige fragen: „Baba, an wen sollen wir uns denn erinnern, wie sollen wir uns denn an einen Punkt erinnern?“ An etwas Großes kann man sich erinnern. Achcha, wer ist die Höchste Seele, an die ihr euch erinnern solltet? Sie antworten dann, dass Er ein ewiges, unendliches Licht sei. Doch so ist Er nicht. Es ist falsch, an ein unendliches ewiges Licht zu denken. Es sollte akkurate Erinnerung geben. Aber dafür müsst ihr Ihn auch richtig erkennen. Er kommt und stellt Sich euch Selbst vor. Dann gibt Er euch Kindern detailliert die Information über Beginn, Verlauf und Ende der ganzen Welt. Der Vater sagt jetzt: Kinder, wenn ihr rein werden wollt, gibt es nur eine Möglichkeit – erinnert euch an Mich! Nur Ich werde als Läuterer bezeichnet. Alle Seelen müssen gereinigt werden. Die Seele sagt, sie sei unrein geworden, ich war rein und bin jetzt unrein geworden. Alle sind tamopradhan. Zunächst ist alles satopradhan und wird dann tamopradhan. Eine Seele versteht selbst, dass sie unrein geworden ist und wieder rein werden möchte. In der Welt des Friedens ist niemand unrein. Hier sind alle unrein, und deshalb unglücklich, im reinen Zustand waren alle glücklich. Die Seelen sagen: „Reinige uns, damit wir wieder frei werden von Leid und Schmerz.“ Ihr versteht, dass es die Seele ist, die alles tut. Die Seele wird ein Richter oder Rechtsanwalt etc. Die Seele sagt: „Ich bin ein König. Ich bin soundso. Ich lege jetzt diesen Körper ab und nehme mir einen neuen.“ Das bedeutet, seelenbewusst zu sein, sich der Seele bewusst zu sein, während man im Körper ist. In Ravans Königreich sind alle körperbewusst. Nur jetzt macht euch der Vater seelenbewusst. Gegenwärtig sind die Seelen unrein und unglücklich. Sie rufen zum Vater: „Oh, Baba komme!“ Ihr wisst, dass ihr dem Dramaplan gemäß fortwährend rein von unrein und unrein von rein werdet. Der Kreislauf dreht sich immer weiter. Euch ist jetzt bewusst, dass ihr 84-mal gelebt habt. Vergesst dies jetzt nicht! Bleibt ein Swadarshanchakradhari. Wo immer ihr geht und steht, seid euch des ganzen Wissens bewusst. Begreift, dass ihr hier eure unbegrenzte Erbschaft vom Unbegrenzten Vater beansprucht. Der Vater erklärt euch Kindern, dass ihr nur noch an den Einen denken solltet. An den Vater zu denken und ein Chapatti zu essen, ist alles, was ihr zu tun habt. Das ist alles! Der Vater sagt wiederholt zu euch lieblichsten, geliebten, lange verlorenen und jetzt wiedergefundenen Kindern: Kinder, ein Chapatti ist alles, was der Magen braucht. Der Magen braucht nicht viel. Alles, was er braucht, ist etwas Mehl (1 Unze, 28,35 g) – Dal und Roti, das reicht! Einer kann sich von 10 Rupien ernähren, ein anderer von 10.000. Was essen Arme? Dennoch bleiben sie kräftig und gesund! Wenn Menschen viele verschiedene Dinge essen, erkranken sie sogar noch häufiger. Auch die Ärzte raten euch, nur eine Art von Nahrung zu essen, um nicht zu erkranken. Auch der Vater erklärt: Esst nur ein Chapatti. Bleibt glücklich mit allem, was ihr bekommt. Nichts ist so gut wie Dal und Roti. Auch sollte es nicht so viel Gier geben. Was tun die Sannyasis? Sie verlassen ihr Zuhause und ihre Familien und gehen in den Dschungel. Sie halten das Lichtelement für Gott und erinnern sich daran. Sie glauben daran, dass sie im Brahmelement aufgehen werden. Aber so ist es nicht. Seelen sind unsterblich. Die Seelen lösen sich nicht auf. Es sind die Seelen, die rein und unrein werden. Ihr habt so gutes Wissen erhalten! Ihr erlebt dann die Rückgabe und vergesst dieses Wissen. Dann steigt ihr die Treppe wieder ab. Nun wisst ihr alles darüber, wie ihr die 84 Leben erfahrt. Niemandes Rolle kann enden. Dieser Weltkreislauf ist festgelegt und dreht sich immer weiter. Ihr könnt nicht fragen, wann oder wie oder wo Gott dieses Drama erschaffen hat; es existiert einfach immer weiter. Geschichte und Geographie der Welt wiederholen sich. Niemand versteht diese Dinge. Ihr wisst, dass ihr, dem Plan des Dramas gemäß, hier angekommen seid und wieder einmal, dem Plan gemäß, euer Königreich beansprucht. Niemand sonst kann diese Dinge verstehen. Einige fragen: „Ist das Schauspiel oder ist der Vater die Allmächtige Autorität?“ Sie sagen jedoch, dass Gott die Allmächtige Autorität sei und fühlen, dass Er alles tun kann. Der Vater sagt: Auch Ich bin an den Plan des Dramas gebunden. Ich muss hierherkommen, um alles Unreine zu reinigen. Im Goldenen Zeitalter werdet ihr glücklich sein. Ich gehe dann und ruhe in der Höchsten Region. Ihr erobert Meinen Kopf. Dann reitet ihr im Goldenen Zeitalter einen Löwen. Ihr versteht, dass auch passiert, Sekunde für Sekunde, ist im Schauspiel so festgelegt. Kinder, ihr verfügt über sehr gutes Wissen. Denkt jetzt einfach nur an den Vater und an das Erbe, das ist alles! Ihr braucht hier weder Papier noch Stifte usw. Selbst Brahma Baba studiert, jedoch behält Er nichts für sich. Erinnert euch nur an den Vater und ihr erhaltet eure Erbschaft. Es ist so einfach! Durch Erinnerung werdet ihr für immer gesund. Das solltet ihr verinnerlichen. Was würde es nützen, es nur aufzuschreiben? All das wird verschwinden. Einige schreiben sich die Punkte auf, um sich daran erinnern zu können. Wenn sich jemand etwas merken will, macht er sich einen Knoten ins Taschentuch. Macht euch auch einen Knoten, um euch an Shiv Baba und an die Erbschaft zu erinnern. Das ist so einfach. Yoga ist Erinnerung. Manche sagen: „Baba, ich kann nicht in Erinnerung bleiben! Wie kann ich im Yoga bleiben?“ Oho! Aber du kannst dich doch auch an deinen leiblichen Vater erinnern, wo du gehst und stehst und während du alles tust, oder! Bleibt einfach nur in Erinnerung/bleibt verbunden! Das ist alles! Dann wird euer Boot übersetzen. Achcha.

Den lieblichen, innig geliebten Kindern, Liebe, Erinnerung und Guten Morgen von Mutter, Vater, BapDada. Der Seelenvater sagt Namaste zu euch Seelenkindern.

Essenz zur Verinnerlichung:
1. Dreht das Rad der Selbsterkenntnis und dreht auch weiterhin den Kreislauf der 84 Leben in eurem Intellekt. Erinnert euch an den Unbegrenzten Vater und beansprucht euer unbegrenztes Erbe. Werdet rein.

2. Seid nicht gierig nach irgendetwas. Bleibt glücklich mit allem, was ihr erhaltet. Esst einfach ein Chapatti und bleibt in Erinnerung an den Vater.

Segen:
Möget ihr immer siegreich darin sein, alle erfreuen zu können, da ihr die Geheimnisse in den Herzen von allen kennt.

Erkennt die Geheimnisse in jedem Herzen, dann könnt ihr siegreich sein. Hört dem Klang zu, der gesprochen wird, und erkennt die Geheimnisse in ihren Herzen, und ihr werdet erfolgreich sein/siegen. Um die Geheimnisse im Herzen anderer zu erkennen, braucht ihr inneren Rückzug. Demgemäß könnt ihr die Geheimnisse in ihren Herzen erkennen und ihnen Freude bereiten. Wer andere erfreuen kann, hat einen Sieg erlangt.

Slogan:
Desinteresse/Loslösung (auch: Selbstlosigkeit) zu haben ist so ein fruchtbares Land, dass alles, was ihr dort einpflanzt, ganz sicher Frucht hervorbringen wird.

Avyaktes Signal: Erfahrt stets eine unerschütterliche, gefestigte und beständige Bewusstseinsstufe.

Damit euer Eifer und eure Begeisterung beständig bleiben, bleibt in Begeisterung, alle – wer auch immer mit euch in Beziehung tritt, seien es Studenten oder Gefährten – zufrieden zu machen. Nehmt in jedem Augenblick Tugenden von allen auf, die ihr seht. Indem ihr die Kraft der Tugenden von allen aufnehmt, wird eure Begeisterung immer bestehen bleiben. Seid diejenigen, die Tugenden auflesen. Wenn ihr irgendwelche Fehler bemerkt, seht sie dennoch nicht.