20.05.26       Morning Deutsch Murli        Om Shanti      BapDada       Madhuban


Essenz:
Liebliche Kinder, fragt euch selbst, wie lange ihr euch an den Vater erinnert und wie lange ihr seelenbewusst seid.

Frage:
Welche Weisung befolgen Babas vom Glück begünstigte Kinder?

Antwort: 
Die Weisung des Vaters lautet: Liebliche Kinder, möget ihr seelenbewusst sein! Ihr Seelen seid allesamt männlich, nicht weiblich und die komplette Rolle ist in euch aufgezeichnet. Bemüht euch jetzt und übt es, seelenbewusst zu sein. Das ist die höchste Bestimmung.

Lied:
Ich bin gekommen und habe mein glückliches Schicksal erweckt…

Om Shanti.
Ihr lieblichsten, spirituellen Kinder habt das Lied gehört. Ihr spirituellen Kinder, d.h. ihr verkörperten Seelen, sagt, dass ihr hier mit dem Spirituellen Vater zusammen seid, um euer Schicksal für die neue Welt zu schmieden, d.h. das glückliche Schicksal, in den Himmel zu gehen. Kinder, entwickelt ein spirituelles Bewusstsein, d.h. werdet seelenbewusst. Das erfordert intensive Bemühungen. Seht euch als Seelen und bedenkt auch, dass ihr bis zu 84 Wiedergeburten erlebt habt. Manchmal wart ihr Juristen, manchmal dieses, manchmal jenes. Seelen sind männlich und alle Seelen sind Brüder. Die Seele sagt: „Dies ist mein Körper.“ In diesem Sinne, auch wenn der Körper weiblich sein mag, sind Seelen männlich. All das gilt es, klar zu verstehen. Der Vater veredelt euren Intellekt und macht euch sehr weitsichtig. Ihr wisst jetzt, dass ihr 84 Leben auf der Erde verbracht habt. Gute und schlechte Neigungen sind in der Seele. Entsprechend dieser Neigungen erhaltet ihr eure Körper. Alles hängt von der Seele ab. Deswegen gilt es, seelenbewusst zu werden. Ihr habt euch Leben für Leben an eure leiblichen Väter erinnert. Erinnert euch nun an euren Spirituellen Vater, der jenseits dieser Welt lebt. Betrachtet euch immer wieder als Seelen: „Ich, die Seele, bin in diesem Körper.“ Der Spirituelle Vater vermittelt uns Seelen jetzt spirituelles Wissen. Kinder, die erste und wichtigste Sache ist, seelenbewusst zu werden. Es ist ein sehr hohes Ziel, konstant seelenbewusst zu werden. Das Wissen ist nicht so erhaben. Man braucht sich dafür nicht anzustrengen. Was das Verständnis des Weltkreislauf betrifft, so geht es dabei lediglich um Geschichte und Geographie. Der Vater ist die Höchste Seele. An 2. Stelle stehen die Gottheiten in der subtilen Region. Geschichte und Geographie der Welt spielen sich in der menschlichen Welt ab. Es gibt nichts dergleichen in der subtilen Region oder in der unkörperlichen Welt, dem Land des Friedens. Im Goldenen- und Silbernen Zeitalter ist die materielle Welt das Land des Glücks, wohingegen dieselbe Welt im Eisernen Zeitalter das Land des Leides ist. Niemand kann hier in Ravans Königreich wahren Frieden erhalten. Kinder, ihr habt jetzt das Wissen erhalten, dass ihr Seelen und ursprünglich die Bewohner des Landes des Friedens seid. Eure physischen Organe sind dazu da, Handlungen zu verrichten. Egal ob ihr nun handelt oder nicht – sagt zu euch selbst: „Ich bin eine Seele und Frieden ist meine ursprüngliche Religion.“ Ihr seid Karma Yogis und müsst auf jeden Fall Handlungen verrichten. Dem Karma kann nicht entsagt werden. Das ist die Rolle der Sannyasis. Sie verlassen ihr Zuhause und gehen fort, kochen kein Essen, sondern bitten in anderen Familien (householders) um Almosen. Sie müssen das tun, um Nahrung zu erhalten. Sie haben zwar ihrem Zuhause und ihrer Familie entsagt, aber sie verrichten doch weiterhin Handlungen. Es kann keine Entsagung der Handlung geben. Wenn die Seele sich im Land des Friedens aufhält, dann handelt sie nicht. Dort hat die Seele keine physischen Organe. Wie könnte also eine Seele dort handeln? Diese materielle Welt ist das Handlungsfeld und jede Seele muss hierherkommen. Das Brahm-Element ist das Land des Friedens, die unkörperliche Welt. Es ist nicht so, dass die Seelen mit dem Brahm-Element verschmelzen. Sie leben im Land des Friedens. Sie kommen hierher auf die Erde, um ihre Rollen zu spielen. Das sind Details. Kurz gesagt, erklärt euch Baba: Habt Vertrauen, dass ihr Seelen seid und erinnert euch an Mich, euren Vater, damit euer Fehlverhalten aufgelöst werden kann. Das wird als „der ursprüngliche Yoga Bharats“ bezeichnet. Tatsächlich sollte man nicht „Yoga“ sagen, sondern „Erinnerung an Shiv Baba“. Diese Erinnerung erfordert Einsatz und nur sehr wenige werden Yogis. Zuerst muss man lernen, Yoga mit Shiv Baba zu haben und an zweiter Stelle steht Gyan. Die Erinnerung an den Vater ist das Wichtigste. Baba sagt: Werdet seelenbewusst! Dies ist die spirituelle Pilgerreise der Erinnerung, nicht die des Wissens. Bemüht euch intensiv darum. Obwohl sich einige Kinder als Brahma Kumars und Kumaris bezeichnen, erinnern sie sich nicht an den Vater. Kinder, der Vater kommt und macht euch durch Brahma seelenbewusst.

Brahma ist selbst körperbewusst und bemüht sich nun, seelenbewusst zu werden. Brahma ist nicht Gott. Hier sind alle Menschen unrein. Es gibt hier zurzeit kein einziges Wesen, das rein und erhaben ist. Es bezieht sich auf die Seele, wenn man sagt: „wohltätige Seele, lasterhafte Seele.“ Menschen sagen: „Quäle meine Seele nicht!“ Sie verstehen nicht, wer sie sind. Man fragt: „Oh Seele eines Menschen, welcher Aufgabe gehst du nach?“ Die korrekte Antwort würde dann lauten: „Ich, die Seele, erledige diese oder jene Arbeit durch diesen Körper.“ Habt also zuerst dieses Vertrauen und erinnert euch an den Vater. Nur Er kann dieses spirituelle Wissen vermitteln und Er allein macht euch seelenbewusst. Es ist nicht so, dass jemand, der im Wissen bewandert ist, auch stabil im Seelenbewusstsein ist. Wer seelenbewusst ist, wird Gyan allerdings sehr schnell verinnerlichen. Es gibt viele, die alles sehr gut verstehen, aber sie vergessen Shiv Baba. Betrachtet euch immer wieder als Seelen und erinnert euch an den Vater. Seid diesbezüglich wie der Flaschengeist im Märchen. Es gibt eine Geschichte über den Flaschengeist. Der Vater gibt euch diese Aufgabe: Erinnert euch an Mich, sonst wird Maya euch verschlingen. Maya ist der Flaschengeist. Je öfter ihr euch an den Vater erinnert, umso gründlicher werden eure Fehler entfernt und umso stärker werdet ihr euch zu Baba hingezogen fühlen. Maya hingegen stellt alles auf den Kopf und bringt euch viele Stürme. Bleibt euch bewusst, dass ihr Shiv Babas Kinder seid. Verharrt einfach in diesem Glück. Maya wird euch schlagen, wenn ihr körperbewusst werdet. Sie zeigen auch ein Schauspiel von Hatamtai, der eine Perle in seinen Mund nahm. Wenn jemand seelenbewusst ist und sich an Baba erinnert, d.h. „eine Perle in seinen Mund nimmt“, dann verschwindet jedes Problem. Maya kann euch nicht belästigen, wenn ihr euch an Baba erinnert. Auf der Ebene findet jedoch ein Kampf statt. Ihr bemüht euch, in Erinnerung zu bleiben, aber Maya führt euch an der Nase herum und ihr vergesst Baba. Ihr seid dann erschöpft und schlaft ein. Es wird viel Widerstand seitens Maya geben. Das Wissen um Geschichte und Geographie der Welt ist dagegen sehr einfach. Es wird euch immer und immer wieder geraten, ständig daran zu denken, dass eure 84 Leben jetzt vollendet sind und dass ihr nun Baba treffen werdet. Es ist schwierig, sich daran zu erinnern, aber es ist nicht schwierig, es jemandem zu erklären. Glaubt nicht, dass ihr sehr gut erklärt. Nein. An erster Stelle steht die Erinnerung. Viele Leute besuchen eure Ausstellungen. Lehrt sie die 1. Lektion, sich selbst als Seelen zu betrachten und sich an den Vater zu erinnern, damit sie von tamopradhan satopradhan werden können. Das ist die 1. Lektion, die es zu vermitteln gilt. Niemand sonst kann den ursprünglichen Yoga Bharats lehren. Nur wenn der Vater kommt und euch unterrichtet, könnt ihr diesen Weg kennenlernen. Menschen ist es unmöglich, ihren Mitmenschen Raja Yoga beizubringen. Im Goldenen Zeitalter seid ihr rein und erfahrt die Belohnung. Dort ist keine Rede von Wissen oder Unwissenheit. Nur auf dem Anbetungsweg rufen die Leute nach dem Vater, auf dass Er kommt, ihr Leid entfernt und sie glücklich macht. Im Goldenen und Silbernen Zeitalter gibt es keine Gurus etc. Dort haben die Menschen Erlösung erlangt. Ihr könnt eure Erbschaft in Form der Erlösung für 21 Leben beanspruchen. Es wird gesagt, dass eine Brahma Kumari 21 Generationen erhebe. Daran erinnert man sich nur in Bharat. Nur in Bharat erhaltet ihr eine Erbschaft für 21 Generationen. Dort gehört ihr zum Gottheiten-Dharma und es gibt keine andere Religion. Der Vater kommt und verwandelt euch von Menschen in Gottheiten. Wie können wir nach Hause zurückkehren, ohne rein zu werden? Jeder hier ist unrein und lasterhaft. Diejenigen, die eine Religion gründen, müssen ihre Religion auch erhalten/unterstützen, während sie sich weiterverbreitet. Niemand kann nach Hause zurückkehren. Kein einziger Schauspieler kann vorzeitig nach Hause gehen. Alle müssen satopradhan werden und dann Sato-, Rajo- und Tamo-Stufen wieder hinabsteigen. Von Brahma wird auch gesagt: „Brahmas Tag und Brahmas Nacht.“ Wird es denn nur Brahma allein auf der Welt geben? Ihr werdet nun Mitglieder des Brahmanen-Clans. Ihr wart in der Nacht und geht jetzt in den Tag. Es wurde euch erklärt, wie lange ihr anbetungswürdig bleibt und wie viele Leben ihr Anbeter seid. Bis der Vater kommt, kann niemand erhaben werden. Wer durch das Laster geboren wird, gilt als verdorben und deshalb wird diese Welt als „Hölle“ bezeichnet. Gäbe es in beiden Welten Leid, dann würde der Himmel nicht „Himmel“ genannt werden. Solange jemand diese Aspekte nicht genau versteht, wird er weiterhin die falschen Fragen stellen. Erklärt, dass Bharat sehr erhaben war. Genauso wie das Lob für Gott unbegrenzt ist, so ist auch das Lob für Bharat grenzenlos. Was war dieses Land? Wer hat es dazu gemacht? Der Vater, dessen Loblied ihr singt, hatte Bharat in den Himmel verwandelt. Der Vater ist jetzt wiedergekommen und macht euch Kinder zu Meistern der neuen Welt. Er führt alle Seelen aus dem Abstieg in die Erlösung, in das Land des Friedens, wofür die Menschen sich so sehr anstrengen. In der neuen Welt gibt es vollkommenes Glück, völligen Frieden und vollkommene Reinheit und dort lebt ihr glücklich und in Frieden. Die restlichen Seelen halten sich dann in der unkörperlichen Welt des Friedens auf.

Ihr verbringt die maximale Anzahl Leben hier auf der Erde. Diejenigen, die nur wenige Leben haben, bleiben in tiefem Frieden. Sie sind wie Moskitos und spielen ein oder ein halbes Leben lang hier auf der Erde ihre Rollen. Was ist das wert? Welchen Wert haben Mücken? Sie werden in der Nacht geboren und sterben, noch bevor der Morgen graut. Zurzeit wollen die meisten Menschen Frieden, weil die Gurus von heute diejenigen sind, die in die Welt der Stille gehen. Ihr hingegen seid hierhergekommen, um Bewohner des Himmels zu werden. Diejenigen, die in der neuen Welt leben, werden nicht „Bewohner der Welt des Friedens“ genannt. Diese Bezeichnung gilt für die Bewohner der unkörperlichen Welt. Die Menschen haben das Wort „Befreiung“ von ihren Gurus gelernt. Frauen fasten, um in das Paradies gehen zu können. Wenn jemand stirbt, sagen die Hinterbliebenen, dass er oder sie ein „Bewohner des Himmels“ geworden sei. Tatsächlich sind sie das nicht geworden, aber die Menschen in Bharat glauben an den Himmel. Sie glauben, dass Bharat das Paradies war. Shiv Baba verwandelt Bharat wieder in den Himmel und dafür muss Er definitiv hierherkommen. Er sagt: Ich komme in jedem Kreislauf im Übergangszeitalter zwischen Hölle und Himmel. In den Schriften steht, dass Er in jedem Zeitalter komme. Sie haben das Wort „Kreislauf“ vergessen. In diesem Spiel ist alles vorherbestimmt und alles wird sich identisch wiederholen. Ihr lernt in diesem letzten Leben den Vater und den Weltkreislauf kennen. Ihr versteht nun graduell unterschiedlich, wie die Etablierung stattfindet. Das gesamte Spiel basiert auf euch Bewohnern Bharats. Ihr studiert jetzt Raja Yoga beim Vater. Ihr beansprucht das Königreich, indem ihr euch an Ihn erinnert. Es gibt entsprechende Bilder. Wer hat all diese Bilder hergestellt? Shiv Baba hat keine Gurus etc. Selbst wenn Er einen Guru hätte, hätte dieser Guru sicher nicht nur einen Schüler! Er würde viele Schüler haben. Niemand außer dem einen Vater kann dieses Wissen kennen. Viele Menschen fragen, ob euer Dada diese Bilder anfertigen ließ. Der Höchste Vater hat Visionen mit göttlichen Einsichten gewährt und auch Visionen vom Paradies. Kinder, ihr habt in Trance gesehen, wie eine Schule dort funktioniert und auch gehört, welche Sprache man dort spricht. Als ihr in der Bhatthi (Schmelzofen) wart, pflegte Baba euch zu unterhalten. In Karachi habt ihr völlig isoliert gelebt und es war so, als ob die Yagya euer Königreich war. Ihr hattet alles, was man braucht. Andere können das nicht verstehen. Ihr habt geglaubt, dass ihr der Hof Khudas (Gottes) seid. Baba hat erklärt, dass ihr wie Nonnen seid, die zu niemandem außer zu dem Einen gehören. Erinnert euch ausschließlich an den einen Vater. Christliche Nonnen gehören einzig und allein zu Christus und zu sonst niemandem. Ihr wisst, dass ihr eure Erbschaft nur von Shiv Baba erhaltet. Shiv Baba ist ein Punkt. Er muss deshalb auch durch den Körper einer anderen Seele unterrichten, nicht wahr? Prajapita Brahma existiert definitiv hier. Der Vater sagt: Am Ende des letzten seiner vielen Leben betrete ich seinen unreinen Körper. Achcha.

Den lieblichsten, innig geliebten Kindern, Liebe, Grüße und Guten Morgen von der Mutter, dem Vater, BapDada. Der Spirituelle Vater sagt Namaste zu euch spirituellen Kindern.

Essenz zur Verinnerlichung:
1. Verinnerlicht das Wissen sehr gut und werdet seelenbewusst. Das erfordert Bemühungen. Satopradhan zu werden, ist aber auch die höchste Bestimmung.

2. Werdet ein Flaschengeist, ein dienstbarer Geist, und bleibt auf der Pilgerreise der Erinnerung. Egal wie viele Hindernisse Maya errichtet – nehmt einfach eine „Perle“ in euren Mund, d.h. bleibt in Erinnerung an den Einen. Lasst euch von Maya nicht quälen und übersteht die Stürme.

Segen:
Mögest du eine Verkörperung des Erfolgs sein, indem du, während du Hilfsmittel (Sadhan) benutzt, spirituellen Bemühungen (Sadhana) zu deinem Fundament machst.

Wenn du in der alten Welt eine attraktive Szene oder etwas Entsprechendes siehst und das nutzt, um zeitlich begrenztes Glück zu erfahren, dann wirst du davon beeinflusst. Spirituelle Bemühungen, die auf der Unterstützung durch derartige Hilfsmittel basieren, sind wie ein Haus, das auf Sand gebaut wird. Lass deshalb keine vergänglichen Hilfsmittel zur Grundlage deiner unvergänglichen, spirituellen Bemühungen werden. Hilfsmittel sind hilfreich, wohingegen spirituelle Bemühungen das Fundament für den Aufbau sind. Lege deshalb besonderes Gewicht darauf und du kannst erfolgreich sein.

Slogan:
Wenn es auch nur die Spur einer Schwäche gibt, dann wird sie sich vergrößern und dich beeinflussen.

Avyaktes Signal: Erfahrt stets eine unerschütterliche, gefestigte und beständige Bewusstseinsstufe.

Dir wurde gezeigt, wie du den Intellekt auf eine Sache fokussieren kannst. Vergiss diese Methode nicht. Sei losgelöst, was den Körper und die physische Welt betrifft, und erfahre mit dem Viman deines Geistes und deines Intellekts innerhalb einer Sekunde sowohl die körperliche als auch die unkörperliche Stufe des Bewusstseins. Lass keine Schwankungen des Intellekts zu, da sonst viel Zeit im Kampf verschwendet wird. So wie Tapaswis immer eine spezielle Sitzposition einnehmen, genauso verharre du auf dem Thron deiner konstanten Stufe des Bewusstseins, denn nur dann wirst du auch deinen zukünftigen Thron erhalten.