29.06.26       Morning Deutsch Murli        Om Shanti      BapDada       Madhuban


Essenz:
Liebliche Kinder, betrachtet euch selbst als Seelen und sprecht zu den Seelen. Ihr Blumen werdet dann mehr und mehr euren Duft verbreiten und der schlechte Geruch des Körperbewusstseins wird beseitigt.

Frage:
Wer sind die wahren Blumen, die ihren Duft in alle Richtungen verbreiten?

Antwort: 
Wahre Blumen sind diejenigen, die viele andere zu duftenden Blumen machen, so wie sie selbst sind. Der Duft wahrer Falter, die Shrimat befolgen und sich selbst der Flamme hingeben, das heißt, die sich selbst völlig hingeben und lebendig sterben, verbreitet sich überall, so wie der Duft wahrer Blumen sich automatisch überallhin verbreitet.

Lied:
Die Flamme hat sich in der Versammlung der Falter entzündet…

Om Shanti.
Die lieblichsten spirituellen Nachtfalter haben das Lied gehört: Ob ihr nun „Falter“ sagt oder „Blumen“ – es ist das Gleiche. Ihr Kinder versteht, ob ihr wirklich Falter geworden seid oder ob ihr nur umherkreist, wegfliegt und die Flamme vergesst. Jeder von euch muss sich selbst fragen, in welchem Umfang er eine Blume geworden ist und wie sehr er den Duft des Wissens verbreitet. Habt ihr andere zu Blumen gemacht, so wie euch selbst? Ihr Kinder wisst, dass der Vater der Ozean des Wissens ist. Er duftet so wunderbar! Diejenigen, die gute Blumen und Falter sind, werden ganz bestimmt sehr gut duften. Sie werden immer glücklich bleiben und andere ebenfalls zu Blumen und Faltern machen. Wenn nicht zu Blumen, dann doch zu Knospen! Wahre Falter sind diejenigen, die lebendig sterben. Sie geben sich hin, das heißt, sie werden Kinder Gottes. Wenn eine reiche Person das Kind eines armen Mitmenschen adoptiert, wird sich dieses Kind bald nur noch an seine Adoptiveltern erinnern und seine ärmliche Herkunft vergessen. Ihm ist klar, dass seine leiblichen Eltern arm sind, und es wird sich an die wohlhabenden Eltern erinnern, deren Reichtum es erhält. Weise und Sannyasis sind spirituell bestrebt, in das Land der Befreiung zu gehen. Sie bemühen sich alle um Befreiung. Sie verstehen jedoch die Bedeutung des Wortes „Befreiung“ nicht. Manche sagen, dass sie mit dem Licht verschmelzen werden. Andere glauben, dass sie jenseits ins Nirwana gehen werden. Ins Nirwana zu gehen bedeutet nicht, mit dem Licht zu verschmelzen. Ihr versteht, dass ihr die Bewohner dieses weit entfernten Landes seid. Was würdet ihr tun, wenn ihr hier in dieser schmutzigen Welt bleiben müsstet? Es wurde euch Kindern erklärt, dass ihr, wenn ihr jemanden trefft, ihm erklären sollt, dass dieses Schauspiel vorbestimmt ist. Es gibt das Goldene, Silberne, Kupferne und Eiserne Zeitalter und dann dieses Übergangszeitalter. Es wurde auch gesagt, dass es nach dem Silbernen Zeitalter ein Übergangszeitalter gibt. Das ist der Wechsel eines Zeitalters, während dies der Wechsel eines Kreislaufs ist. Der Vater kommt nicht, wie die Leute glauben, in jedem Zeitalter. Der Vater sagt: Wenn alle tamopradhan werden und das Ende des Eisernen Zeitalter naht, dann komme Ich im Übergang des Kreislaufs. Immer, wenn ein Zeitalter zu Ende geht, haben die Grade sich verringert. Ich komme, wenn völlige Finsternis herrscht. Ich komme nicht in jedem Zeitalter. Der Vater sitzt hier und erklärt euch, den „Faltern“. Es gibt unterschiedliche Falter. Manche sterben vollständig den lebendigen Tod – andere kreisen herum und fliegen wieder weg. Nur ihr könnt Shrimat befolgen und wenn ihr es nicht tut, dann bringt Maya euch zu Fall. Es gibt viel Lob für Shrimat und man kennt die Shrimad Bhagawad Gita. Diejenigen, die im Kupfernen Zeitalter die Schriften verfassten, hatten einen rajo Intellekt, und so schrieben sie, dass Krishna im Kupfernen Zeitalter lebte. Baba sagt: Ich komme, wenn das ursprüngliche ewige Dharma der Gottheiten verschwunden ist und alle anderen Religionen existieren. Es ist aber nicht so, dass diese Menschen verschwunden sind. Sie haben lediglich vergessen, dass sie Gottheiten waren. Sie sagen, dass sie zur Hindureligion gehören. Auch das ist im Schauspiel festgelegt. Erst wenn sie alles vergessen haben, komme Ich und erschaffe das Dharma der Gottheiten. Nur der eine Vater verwandelt euch von Menschen im Land des Leides in Meister im Land des Glücks. Ihr würdet sagen, dass ihr nun „Meister der Hölle“ seid. Die Welt wird zwangsläufig tamopradhan. Alle sind unrein, und deswegen gehen sie zu denen, die rein sind und sagen „Namaste“. Der Vater sagt: Befolgt nun Shrimat, denn sonst werdet ihr vor Leid weinen. Eine große Bürde Verfehlungen aus vielen Leben lastet auf eurem Schultern. Die Anbeter glauben, dass Seelen immun gegen die Auswirkungen der Handlung seien. Aber nein, die Seelen sind es, die Glück und Leid erfahren. Niemand versteht dies. Baba erklärt euch wiederholt, dass das Ziel und die Bestimmung sehr hoch sind. Ihr bemüht euch jetzt, weil ihr unglücklich seid. Ihr wisst, dass ihr im Goldenen Zeitalter sehr glücklich seid. Dort wisst ihr nicht, dass ihr später wieder in das Land des Leides geht.

Ihr wusstet auch nichts darüber, wie ihr ins Glück gekommen seid oder wie viele Leben ihr hier auf der Erde verbringt. Jetzt versteht ihr es. Wer ist also erhabener? Weil ihr die Kinder Gottes seid, seid ihr ebenso wissensvoll wie euer Vater. Ihr seid die Kinder Gottes, aber ihr seid unterschiedlich. Manche sind sehr begeistert und entschlossen, weiterhin nur Babas Weisungen zu befolgen. Je nachdem wie akkurat das geschieht, werdet ihr erhaben. Der Vater sitzt hier vor euch und sagt persönlich zu euch Kindern: Kinder, entsagt dem Körperbewusstsein! Werdet seelenbewusst und erinnert euch immer nur an Mich allein! Der Vater ist immerfort ein Spender des Glücks. Es ist nicht so, dass der Vater Leid gibt. Der Vater würde seinen Kindern niemals Leid zufügen. Die Kinder leiden aufgrund ihrer falschen Aktivitäten. Der Vater kann kein Leid geben. Sie sagen: „Gott, gewähre uns einen Sohn, sodass unser Clan fortbestehen kann.“ Sie lieben ihre Söhne sehr. Sie erhalten Leid durch ihre eigenen Handlungen. Der Vater macht euch Kinder nun sehr glücklich. Er sagt: Befolgt Shrimat. Ihr leidet, wenn ihr negative Richtlinien befolgt. Kinder erfahren Leid, wenn sie nicht den Weisungen ihres Vaters, Lehrers oder der Älteren gehorchen. Sie fügen sich selbst Leid zu; sie gehören zu Maya. Nur jetzt erhaltet ihr Gottes Weisungen. Das Ergebnis von Gottes Weisungen hält 21 Leben lang und dann befolgt ihr einen halben Kreislauf lang Mayas Anweisungen. Der Vater kommt und gibt euch Seine Weisungen nur einmal. Indem ihr die Weisungen Mayas befolgt habt, seid ihr zu 100% unglücklich geworden. Die sehr guten Blumen bleiben aufgrund ihrer Begeisterung ständig glücklich. Dies ist (bei allen) unterschiedlich. Manche Falter gehören zum Vater und beginnen, Sein Shrimat zu befolgen. Nur die armen Kinder führen Buch über ihre Konten. Die Wohlhabenden haben Angst, dass ihnen ihr Geld vielleicht weggenommen werden könnte. Es ist sehr schwierig für diejenigen, die reich sind. Der Vater sagt: Ich bin der Herr der Armen. Spenden werden immer den Armen gegeben. Es gibt das Beispiel Sudamas, der eine Handvoll Reis gab und dafür als Rückgabe einen Palast erhielt. Ihr seid auch arm. Selbst wenn jemand zum Beispiel nur 25 bis 50 Rupien hat und Baba davon 20 bis 25 Paisas gibt, während ein wohlhabender Mensch 50.000 gibt, ist beides gleichbedeutend. Deswegen erinnert man sich an den Namen „Herr der Armen“. Reiche Leute sagen: „Wir haben keine Zeit!“ Dies ist so, weil sie kein volles Vertrauen haben. Ihr seid arm. Arme Leute werden glücklich, wenn sie Wohlstand erhalten. Baba hat erklärt, dass diejenigen, die hier arm sind, dort reich werden und diejenigen, die hier reich sind, dort arm werden. Viele fragen: „Sollen wir uns um die Yagya kümmern oder um unsere Familie?“ Baba sagt: Kümmert euch sehr gut um eure Familie. Es ist gut, dass ihr in dieser Zeit arm seid. Wäret ihr wohlhabend, so könntet ihr nicht eure volle Erbschaft vom Vater beanspruchen. Sannyasis würden das nicht sagen. Sie würden das Geld nehmen und sich einen eigenen Besitz damit aufbauen. Shiv Baba tut das nicht. Ihr Kinder habt all diese Gebäude etc. für euch selbst gebaut. Sie sind nicht irgendjemandes Eigentum. All dies ist vorübergehend, denn am Ende müssen alle Kinder kommen und hierbleiben. Diejenigen, die akkurat im Yoga verbunden sind, werden zum Vater gelaufen kommen. Sie werden auch Hilfe bekommen. Ihr bekommt sehr viel Hilfe vom Vater. Ihr werdet hier sitzen und den Umbruch sehen. So wie Baba euch am Anfang unterhalten hat, genauso wird Er beginnen, euch gegen Ende zu unterhalten. Er wird euch sehr, sehr lieben. Es wird so sein, als ob ihr im Paradies säßet. Ihr werdet weiterhin sehr nahekommen. Ihr versteht, dass ihr auf einer Pilgerreise seid. Die Transformation wird in kurzer Zeit stattfinden. Ihr werdet sehr glücklich werden. Wir werden jetzt gehen und Prinzen werden. Es gibt eine Vielfalt von Blumen. Jedes von euch Kindern sollte verstehen, wieviel Duft des Wissens ihr verbreitet: „Wem gebe ich die Lehren des Wissens und des Yogas?“ Diejenigen, die das tun, bleiben innerlich sehr fröhlich. Baba weiß dann, welche Stufe jemand hat und inwieweit er in seiner Stufe vorangaloppieren kann. Jene, die Nachtfalter geworden sind, werden galoppieren können. Der Vater erklärt: Es werden viele Stürme Mayas kommen. Schützt euch vor ihnen! Der Höchste Vater, die Höchste Seele, kommt jetzt und lehrt euch Raja Yoga. Die Höchste Seele kommt und lehrt euch Seelen. Die Seele hat das Wissen, dass sie ihrer Bruderseele erklärt, genau wie Gott der Vater uns Seelen, Seinen Kindern, erklärt. Ich (Brahma) bin auch eine Seele. Baba lehrt mich und ich lehre dann andere Seelen. Weil sie jedoch nicht das Vertrauen haben, Seelen zu sein, betrachten sich die Leute als Menschen und erklären Menschen. Ich, die Höchste Seele, spreche zu euch Seelen. Ihr erzählt den Seelen dieses Wissen weiter. Wenn ihr es anderen erklärt, während ihr seelenbewusst seid, wird der Pfeil sein Ziel treffen. Wenn ihr selbst nicht seelenbewusst bleiben könnt, seid ihr nicht fähig, irgendjemandem zur Verinnerlichung zu inspirieren. Dieses Ziel ist sehr hoch. Es sollte in eurem Bewusstsein bleiben, dass ihr durch eure Sinnesorgane zuhört. Der Vater sagt: Ich spreche zu euch Seelen (Kindern). Babas Weisungen lauten: Werdet körperlos! Entsagt dem Körperbewusstsein und erinnert euch an Mich! Dies sollte euch bewusstwerden. Ich spreche zu Seelen, nicht zu Körpern. Obwohl jemand körperlich weiblich ist, spreche ich zu der Seele. Ihr Kinder versteht, dass ihr nun zu Baba gehört.

Daher fährt der Intellekt fort, auf eine sehr subtile Weise zu arbeiten. Ich bin eine Seele und ich erkläre der Seele von diesem hier. Dieser hier ist mein Bruder und ich muss ihm den Weg zeigen. Die Seele versteht dies. Nur wenn ihr dies versteht, wird der Pfeil das Ziel treffen. Wenn ihr Wissen sprecht und dabei den Körper desjenigen betrachtet, dem ihr erklärt, hört die Seele nicht zu. Macht sie zuerst darauf aufmerksam, dass ihr zu den Seelen sprecht. Von einer Seele wird nicht gesagt, dass sie männlich oder weiblich sei. Seelen sind jenseits davon. Vom Körper sagt man, dass er männlich oder weiblich sei, so wie Brahma und Saraswati als „männlich“ und „weiblich“ bezeichnet werden. Shiv Baba kann nicht „männlich“ oder „weiblich“ genannt werden. Der Vater erklärt euch Kindern. Die Bestimmung ist sehr hoch. Dieser Punkt ist sehr stark. Die Seele muss eine Injektion erhalten, denn nur dann kann das Körperbewusstsein gebrochen werden. Sonst gäbe es weder Duft noch Kraft. Dies ist eine sehr winzige Sache. Ich spreche zu einer Seele. Der Vater sagt: Es gilt, nach Hause zurückkehren. Werdet deshalb seelenbewusst! Manmanabhav! Dann werdet ihr automatisch Madhyajibhav. Ihr habt nun einen sehr subtilen Intellekt bekommen. Wacht frühmorgens auf, setzt euch hin und durchdenkt den Ozean des Wissens. Während des Tages müsst ihr Dienst tun, weil ihr Karma Yogis seid. Es wurde geschrieben: „Überwindet den Schlaf!“ Bleibt in der Nacht auf und verdient ein Einkommen. Während des Tages gibt es sehr viel Ausbreitung Mayas. Die Atmosphäre zu Amrit Vela ist sehr gut. Niemand von euch schreibt Baba, zu welcher Zeit ihr aufwacht und den Ozean des Wissens durchdenkt. Dafür bedarf es vieler Bestrebungen, denn ihr werdet die Meister der Welt. Hier seid ihr die Meister des Begrenzten. Es gibt so viel Streit um den Besitz von Wasser etc. Es gibt aufgrund dessen so viel Feindseligkeit. Sie sehen sich nicht als Brüder. Sie sagen einfach nur so, dass sie alle eins seien. Sie können nicht alle eins sein. Es gibt viele Seelen und jede hat ihre eigene Rolle. Ihr sitzt hier. Ihr habt auch letzten Kreislauf hier gesessen. Blätter bewegen sich entsprechend dem Schauspiel. Es ist nicht so, dass Gott jedes Blatt zum Wanken bringt. Versteht diese Dinge und erklärt sie dann anderen. Jeder von euch kann verstehen, ob ihr Falter geworden seid, ob ihr Babas Weisungen befolgt, ob ihr über nutzlose Dinge sprecht und ob ihr euer Geld für Dinge verwendet, die euch von Gott entfernen. Achcha.

An die lieblichen, innig geliebten Kinder, Liebe, Grüße von Mutter und Vater, BapDada, und guten Morgen. Der Spirituelle Vater sagt Namaste zu den spirituellen Kindern.

Essenz zur Verinnerlichung:
1. Betrachtet euch selbst als Seelen und sprecht zu anderen Seelen. Ihr werdet sehr gut verinnerlichen können, wenn ihr dem Wissen in der seelenbewussten Stufe zuhört und es weitergebt.

2. Überwindet den Schlaf und verdient ein Einkommen, indem ihr in der Nacht wach bleibt. Durchdenkt den Wissensozean. Vergeudet eure Zeit nicht mit nutzlosen Dingen.

Segen:
Möget ihr durch eure Tapasya eure Sünden und tamoguni Eigenschaften (Sanskars) verbrennen und als Verkörperung von Tapasya gesehen werden.

So wie jetzt die göttliche Erhaltung gewährt wird, ebenso muss in den letzten Augenblicken durch eure Tapasya auch die Aufgabe des Verbrennens euerer Sünden und eures tamoguni Gemüts/eurer Eigenschaften (Sanskars) sowie der negativen Qualität der Elemente stattfinden. Verweilt dazu stets fest auf dem Sitz einer beständigen und stabilen Stufe und offenbart eure Tapaswi-Form. Lasst die Entsagung des Körperbewusstseins und die Tapasya des Seelenbewusstseins in jedem eurer physischen Organe auf praktische Weise sichtbar werden.

Slogan:
Um vor Konflikten der Sanskars bewahrt zu werden, behaltet ein Gleichgewicht bei zwischen den Zuständen Kind zu sein und Meister zu sein.

Avyaktes Signal: Um immer heiter zu bleiben, habe eine unkomplizierte Natur und sei tolerant.

Der Vater wird „der Unschuldige Herr“ genannt, doch ist er nicht so unschuldig, dass er sich nicht widersetzen könnte. Er ist nicht nur der Unschuldige Herr, sondern auch die Allmächtige Autorität. Auch ihr dürft eure Form der Kraft nicht vergessen und nicht einfach nur unschuldig werden. Andernfalls wird euch Mayas Pfeil treffen. Werdet zu einer solchen Form der Kraft, dass Maya sich vor euch verneigt und grüßt, bevor sie sich euch entgegenstellt. Bleib äußerst vorsichtig und wachsam.