30.04.26
Morning Deutsch Murli Om Shanti
BapDada Madhuban
Essenz:
Liebliche
Kinder, dies ist eure wunderbare Universität. Hier stellt der Vater richtig, was
unrecht war. Der Unschuldige Herr kommt als Lehrer, um euch zu unterrichten.
Frage:
Kinder,
welches Ziel haltet ihr allen in dieser Zeit des Begleichens vor Augen?
Antwort:
Oh Seelen, werdet jetzt rein! Niemand kann heimkehren, ohne vorher rein geworden
zu sein. Ihr lasst sie sieben Tage in einem „Schmelzofen“ sitzen, damit sie von
der Krankheit, unter welcher alle seit einem halben Kreislauf leiden, geheilt
werden können. Erst wenn sie Abstand zu unreiner Gesellschaft haben und an
niemanden sonst denken, kann ihr Intellekt das Wissen verinnerlichen.
Lied:
Ihr habt die
Nacht mit Schlafen und den Tag mit Essen vergeudet....
Om Shanti.
Wer sagte
dies zu den Kindern? Es stellt sich die Frage, ob es die Worte des Lehrers, des
Vaters oder des Satgurus waren. Da ihr euch in einer Schule befindet, muss es
zweifellos der Lehrer gewesen sein, der dies gesagt hat. Kinder, ihr solltet
euch zuerst im Klaren sein, dass Shiv Baba unser Unbegrenzter Vater ist und dass
Er „Höchster Vater, Höchste Seele“ genannt wird. Demnach sagte das sowohl der
Vater als auch der Lehrer und auch der Satguru. Diejenigen unter euch, die
Studenten sind, prägen sich das ein. Einen Lehrer, der an einer gewöhnlichen
Schule oder Universität unterrichtet, bezeichnet man nicht als „Vater“ oder
„Guru“. Auch dies ist ein Ort, an dem man studiert und den ihr als „Universität“
oder „Akademie“ bezeichnen könnt. Schließlich handelt es sich um ein Studium.
Zuerst solltet ihr verstehen, wer euch unterrichtet. Kinder, ihr wisst, dass der
Unkörperliche, der Vater und Erlöser aller Seelen, auch euer Lehrer ist. Diese
gesamte Schöpfung gehört dem einen Schöpfer. Er sitzt hier höchstpersönlich vor
euch und lüftet für euch die Geheimnisse um den Anfang, den Verlauf und um das
Ende der Schöpfung. Ihr seid Seine Kinder. Ihr versteht, dass Er der Vater aller
Seelen ist und dass Er auch „Ozean des Wissens“ genannt wird. Der Wissensozean
ist auch der Läuterer. Erlösung kann es nur durch Wissen geben. Es sind die
Menschen, die wieder rein werden. Kinder, ihr seid jetzt hier in der Schule. In
keiner anderen Schule würden die Schüler verstehen, dass der Ozean des Wissens,
der Unkörperliche, sie unterrichtet. Nur hier wird auch das erklärt und nur ihr
wisst, dass es die Wahrheit ist. Niemand sonst auf der ganzen Welt und
insbesondere in Bharat kann den Gedanken haben, dass die unkörperliche Höchste
Seele sie unterrichtet. Sie alle werden nur von gewöhnlichen, menschlichen
Lehrern unterrichtet. Sie wissen nicht einmal, dass sie Seelen sind. Es ist
immer die Seele, die studiert und durch die Organe ihres Körpers Handlungen
verrichtet. Eure Mitmenschen denken, dass sie dieser oder jener seien und sie
erinnern sich sehr schnell an Namen und Gestalt. „Ich tue dies“, oder „Ich tue
das“. Sie denken dabei nur an den Namen des Körpers. Das ist jedoch falsch!
Zuerst existieren wir in der Seelenform und nehmen dann Körper an. Der Name des
Körpers wechselt, aber eine Seele wird immer nur als „Saligram“ bezeichnet. Der
Vater hat gesagt: Nur Ich, die Höchste Seele, führe den einen Namen „Shiva“. Die
ganze Welt weiß das. Alle anderen Namen werden den Körpern gegeben. Die Höchste
Seele heißt immer nur „Shiva“. Das ist alles. Baba hat keinen sichtbaren Körper.
Den Menschen werden Namen gegeben und sie sagen: „Ich bin dieser oder jener.
Dieser oder jener Lehrer unterrichtet mich.“ Und sie würden seinen Namen
erwähnen. Tatsächlich führt die Seele durch den Körper auch die Arbeit eines
Lehrers aus und lehrt andere Seelen. Die Sanskars sind in den Seelen
aufgezeichnet. Eine Seele unterrichtet durch Organe ihres Körpers und spielt
ihre Rolle auf der Basis ihrer Sanskars. Alles funktioniert jedoch auf Basis der
Namen, die den Körpern gegeben werden. Kinder, ihr wisst, dass euch hier der
Unkörperliche Vater unterrichtet. Worauf richtet sich euer Intellekt? Ihr sagt:
„Ich, die Seele, gehöre jetzt zum Höchsten Vater!“ Die Seele versteht, dass der
Unkörperliche Vater kommt und durch den Körper der Brahma-Seele lehrt. Sein Name
lautet Shiva. Die Leute feiern in Bharat auch Shivas Geburtstag. Shiva ist der
Unbegrenzte Vater und deshalb wird nur Er „Höchster Vater, Höchste Seele“
genannt. Baba ist der Vater aller Seelen. Wie feiern die Menschen Seinen
Geburtstag? Betritt die Seele einen Körper oder einen Mutterleib? Niemand weiß,
dass eine Seele aus der unkörperlichen Welt auf die Erde herabkommt. Christus
bezeichnet man als den „Gründer einer Religion“. Die Christus-Seele muss auch
zuerst auf die Erde herabkommen. Eine satopradhane Seele kommt herab, ohne je
irgendeine lasterhafte Handlung begangen zu haben. Wenn sie dann im Laufe ihrer
Wiedergeburten die Sato-, Rajo- und Tamo-Stufen hinabsteigt, werden ihre
Handlungen letztendlich lasterhaft.
Weil eine Seele, die
auf die Erde herabkommt, zuerst satopradhan ist, kann sie kein Leid erfahren.
Erst wenn sie die Hälfte ihrer Zeit hier verbracht hat, beginnen ihre Handlungen,
lasterhaft zu werden. Vor 5.000 Jahren gab es tatsächlich das Königreich der
Sonnendynastie. Alle anderen Kulturen existierten viel später. Die Bewohner
Bharats waren die Meister der Welt. Bharat wird als „Unvergängliches Land“
bezeichnet. Damals gab es keine anderen Länder. Shiv Baba ist derjenige, der all
das richtigstellt, was verfälscht dargestellt wurde. Shiva, und nicht Shankar,
bezeichnet man korrekterweise als „Unschuldigen Herrn“. Shiva, ist derjenige,
der all das richtigstellt, was falsch verstanden wurde. Shiva und Shankar sind
zwei völlig verschiedene Wesen. Es gibt keine Loblieder für Brahma, Vishnu und
Shankar. Shiva allein gebührt das Lob, dass Er alles korrigiert, was
irrtümlicherweise als richtig angenommen wurde. Er sagt: Ich betrete einen
gewöhnlichen alten Körper. Die Brahma-Seele hier hat ihre 84 Leben vollendet und
das Schauspiel ist jetzt im Begriff zu enden. Dieses alte Kostüm und diese alten
Beziehungen werden allesamt enden. An wen solltet ihr jetzt also denken? Ihr
denkt doch nicht an Dinge, deren Bestimmung es ist, beendet zu werden, oder?
Wenn ein neues Haus gebaut wird, dann löst man sich innerlich von dem alten Haus.
Dies hier ist ein unbegrenzter Aspekt. Alle Seelen erhalten Erlösung, d.h. alle
werden aus Ravans Königreich befreit. Ravan hat alle Seelen verunreinigt und
Bharat ist vollkommen verarmt und verdorben. Unter „Verdorbenheit“ verstehen die
Menschen Korruption, Fälschungen, Diebstahl und Betrug. Der Vater sagt jedoch:
Die erste Form der Verdorbenheit besteht darin, unrein zu werden. Da die Körper
auf lasterhafte Weise gezeugt werden, nennt man die aktuelle Welt eine „lasterhafte
Welt“. Das Goldene Zeitalter wird als „lasterfreie Welt“ bezeichnet. Wir waren
Gottheiten und bewegten uns in der ersten Hälfte des Kreislaufs auf dem reinen
Familienpfad. Wenn die Menschen fragen, wie es möglich sei, dass Kinder geboren
werden und die Eltern nicht dem Laster frönen, dann sagt ihnen, dass ihr euer
Königreich nicht durch physische Kraft, sondern durch Yogakraft gründet. Sollten
da Kinder nicht auch durch diese Kraft gezeugt werden können? So wie der König
und die Königin vollkommen lasterfrei sind, so sind es auch die Bürger. Hier
sind alle Menschen vollkommen lasterhaft. Im Goldenen Zeitalter gibt es gar
keine Laster. Man nennt es „das göttliche Königreich“. Gott, der Vater, gründet
es in jedem Kreislauf. Jetzt leben wir in Ravans Königreich. Shiv Baba, der vor
5.000 Jahren das Paradies gegründet hatte, wird heute noch verehrt. Ravan, der
die lasterhafte Welt erschuf, wird in Form einer Strohpuppe verbrannt. Niemand
weiß, wann das Kupferne Zeitalter begann. Auch das gilt es zu verstehen. Dies
hier ist die tamopradhane, lasterhafte Welt. Die neue Welt ist eine reine,
göttliche Welt. Man bezeichnet sie als „Himmel“. Nur wer täglich studiert, wird
diese Zusammenhänge verstehen. Viele sagen, es gäbe in Madhuban gar keine Schule!
Oho! Dies hier ist das Hauptsitz der Brahma Kumaris. Ihr könnt hierherkommen und
um Ratschläge bitten. Das ist keine große Sache! Der Weltzyklus kann innerhalb
einer Sekunde erklärt werden. Das Goldene-, das Silberne- und das Kupferne
Zeitalter sind Vergangenheit. Das Eiserne Zeitalter endet jetzt und wir befinden
wir uns im Übergangszeitalter. Um in die neue Welt zu gelangen, muss man dieses
Studium absolvieren. Jeder hat das Recht, zu studieren. Einige sagen: „Baba, ich
habe einen Job.“ Achcha, nehmt Urlaub, kommt, verinnerlicht für eine Woche
dieses Wissen und geht dann zurück. Ihr werdet weiterhin die Murli erhalten.
Zuerst solltet ihr auf jeden Fall sieben Tage lang in einem „Schmelzofen“ sitzen.
Obwohl der Kurs für alle gleich ist, verändert sich der Intellekt jedes
Einzelnen unterschiedlich. Sieben Tage lang in einem „Schmelzofen“ zu bleiben
bedeutet, sich während dieser Zeit an niemanden sonst zu erinnern. Nicht einmal
Briefe sollte man während dieser Zeit schreiben. Nicht alle können das in
gleichem Maße akzeptieren. Hier müssen die Unreinen rein werden. Unreinheit ist
eine Krankheit und die Menschen leiden schon einen halben Zyklus lang darunter.
Sie sollten während des 7-Tage-Kurses Abstand voneinander halten und keinerlei
gesellschaftlichen Kontakte pflegen. Wenn sie währenddessen nach draußen gingen,
dann würden sie unreine Speisen zu sich nehmen, die von Unreinen gekocht wurden.
Im Goldenen Zeitalter waren Babas Studenten reine Gottheiten. Seht nur, welch
großartigen Tempel die Menschen ihnen zu Ehren errichtet haben! Unreine dürfen
die Statuen der Gottheiten nicht einmal berühren. Gegenwärtig sind die Menschen
vollkommen unrein und verdorben. Ihre Körper werden durch das Gift des Lasters
der Lust erschaffen, deshalb nennt man sie „verdorben“. Das gilt sogar für die
Sannyasis. Der Vater sagt: Zuerst muss die Seele rein werden und dann muss auch
der Körper rein werden. Aus diesem Grund werden die alten, unreinen Körper
zerstört. Dies ist die Zeit des Begleichens. Alle müssen rein werden und
heimkehren. Nur in Bharat feiern die Menschen Holika. Hier sind die Körper, die
aus den fünf Elementen bestehen, unrein.
Im Goldenen
Zeitalter sind die Körper satopradhan. Es gibt das Bild Shri Krishnas. Es gilt,
der Welt der Laster zu entsagen, denn ihr geht in das Goldene Zeitalter. Wenn
ein Körper auf den Verbrennungsplatz gebracht wird, dann zeigt das Gesicht der
Leiche zunächst in Richtung Stadt und die Füße zeigen in Richtung des
Verbrennungsplatzes. Wenn der Trauerzug jedoch am Scheiterhaufen ankommt, dann
dreht man die Leiche herum. Ihr begebt euch jetzt in das Paradies und deshalb
richtet ihr euren Blick auf die Region der Stille und auf die Welt des Glücks
und eure Füße zeigen in Richtung der Welt des Leides. Auf dem Verbrennungsplatz
handelt es sich um Leichen, wohingegen ihr als lebendige Menschen euren Einsatz
erbringen müsst. Wenn ihr an eurem Lebensende an das süße Zuhause denkt, werdet
ihr Seelen auch dorthin gehen und es gilt, dies hier und jetzt zu üben. Der
Vater ist hier und lüftet für euch alle Geheimnisse. Ihr seid Seelen und ihr
wisst, dass ihr jetzt heimkehren müsst. Die Körperkostüme sind alt und dies ist
eine alte Welt. Zu sagen, dass das Spiel bald ende, bedeutet, dass ihr eure
Rollen in 84 Leben gespielt habt. Euch wurde bereits erklärt, dass nicht alle
Seelen 84 Leben hier verbringen. Wer später kommt und zu einer anderen Religion
gehört, hat definitiv weniger Leben. Buddhisten z.B. haben weniger Leben als
Muslime und Christen sogar noch weniger. Die Sikhs glauben an Guru Nanak. Es ist
erst 500 Jahre her, dass Guru Nanak inkarnierte. Da es in 5.000 Jahren 84 Leben
gibt, müssen es in 500 Jahren, vielleicht 12 oder 13 sein. Seit der Ankunft der
Christus-Seele sind 2.000 Jahre vergangen. Wie viele Leben hatten die Christen-Seelen
während dieser Zeit? Gewiss waren es weniger als die Hälfte von 84. So ist die
Berechnung. Einige mögen mehr Leben durchlaufen haben und andere weniger. Man
kann es nicht exakt bestimmen. Verschwendet nicht zu viel Zeit mit der
Diskussion um diese Aspekte. Eure Aufgabe ist es, euch an den Vater zu erinnern.
Verschwendet eure Gedanken nicht mit nutzlosen Dingen. Habt Yoga mit dem Vater
und versteht den Kreislauf. Nur durch Erinnerung werden eure Sünden getilgt! Das
erfordert Einsatz. Deshalb sprechen die Menschen vom ursprünglichen Yoga Bharats.
Nur der Vater lehrt ihn. Im Goldenen und Silbernen Zeitalter stellt sich die
Frage nach Yoga nicht. Hatha Yoga beginnt mit dem Glaubensweg. Das hier ist
leichter Raja Yoga. Der Vater sagt: Ihr werdet rein, wenn ihr an Mich denkt. Die
Hauptsache ist, Erinnerung zu haben. Verrichtet keine lasterhaften Handlungen
mehr. Den Gottheiten zu Ehren werden aufgrund ihrer Reinheit Tempel geweiht. Die
Priester, die sich um die Tempel kümmern, sind unrein. Sie baden die Statuen der
reinen Gottheiten. Eigentlich sollten nicht einmal die Hände der unreinen
Priester die Statuen berühren. All diese Dinge sind Sitten und Gebräuche des
Glaubensweges. Wir werden jetzt rein. Wenn ihr geläutert seid, werdet ihr
Gottheiten. Dort gibt es keinen Grund, irgendwen oder irgendetwas anzubeten. Nur
der Eine Vater ist der Spender der Erlösung für alle Seelen. Nur Ihn bezeichnet
man als „Unschuldigen Herrn“. Shiv Baba sagt: Ich komme in die unreine Welt und
benutze in Ravans altem Königreich einen unreinen Körper. Ja, Er kann den Körper
jeder Seele betreten und die Murli sprechen. Das bedeutet aber nicht, dass Er
allgegenwärtig ist. Jede Seele ist ein eigenständiges Wesen. In dem Formular,
das Interessierte ausfüllen, steht die Frage: „Wer ist der Vater von dir, der
Seele?“ Die meisten verstehen diese Frage jedoch nicht. Es gibt nur einen Vater
aller Seelen. Wir sind demnach allesamt Brüder und Kinder des einen Vaters. Von
Ihm erhalten wir unser Erbe in Form eines Lebens in Befreiung. Er ist der
Erlöser und Er weist den Seelen den Weg. Er wird alle Seelen in das liebliche
Zuhause zurückbringen und die alte Welt wird enden. Die Menschen feiern Holika.
Alle Körper werden enden und alle Seelen werden wieder heimkehren. Im Goldenen
Zeitalter wird es nur sehr wenige Menschen geben. Versteht, wer das Goldene
Zeitalter gründet und wer das Ende des Eisernen Zeitalters herbeiführt. Das
steht klar geschrieben. Man sagt: „Wenn du Liebe gibst, wirst du Liebe erhalten.“
Der Vater sagt: Jene, die dienen, indem sie für mich viele Menschen in
Gottheiten verwandeln, sind die meistgeliebten Kinder. Für ihren Einsatz werden
sie einen hohen Rang beanspruchen. Ihr seid Seelen und erhaltet jetzt euer Erbe
vom Vater, der Höchsten Seele. Werdet seelenbewusst! Einige machen noch viele
Fehler und ihre alten Gewohnheiten verfestigen sich sehr. Egal wie genau man
ihnen alles erklärt – sie entsagen ihren alten Gewohnheiten nicht und mindern so
ihren zukünftigen Rang. Achcha.
Den lieblichsten,
innig geliebten Kindern Liebe, Grüße und Guten Morgen von Mutter und Vater,
BapDada. Der Spirituelle Vater sagt „Namaste“ zu Seinen spirituellen Kindern.
Essenz zur
Verinnerlichung:
1.
Verschwendet eure Zeit nicht mit irgendwelchen Debatten. Benutzt euren Verstand
nicht für unnütze Dinge. Bleibt auf der Pilgerreise der Erinnerung, so lang ihr
könnt und löst dadurch eure Sündenlast auf. Verinnerlicht die Gewohnheit des
Seelenbewusstseins.
2. Wendet euer
Gesicht ab von dieser alten Welt. Denkt an die Welt des Friedens und an die Welt
des Glücks. Ein neues Zuhause wird jetzt erschaffen. Wendet deshalb euer Herz
von diesem alten Zuhause ab.
Segen:
Mögest du
konstant eine Verkörperung von Kraft sein und dank der bewussten Wahrnehmung der
göttlichen Familie in der Lage sein, Maya zu besiegen.
Um bei jeder Aufgabe
erfolgreich zu sein, werde dir zuerst bewusst, dass du eine Verkörperung von
Kraft bist. Wenn du stark bist, kannst du Maya leicht entgegentreten. So wie
deine Wahrnehmung, so wird auch deine Form sein. Habe deshalb konstant diese
kraftvolle und bewusste Wahrnehmung und sage zu dir selbst: „Während dieses
spirituellen Lebens bin ich in jeder Sekunde, mit jedem Gedanken und bei jeder
Aufgabe in göttlichem Dienst beschäftigt. Die Brahmanenfamilie ist mein
göttlicher Clan und indem ich auf dem Thron dieser Wahrnehmung sitze, wird
jegliche Schwäche ein Ende haben.“
Slogan:
Die Wahrheit
wird automatisch zur rechten Zeit erkannt. Man muss sie nicht beweisen.
Avyaktes Signal: Um
großartig zu werden, verinnerliche die Tugenden der Lieblichkeit und Demut.
Das Haupthindernis,
das die meisten auf dem Dienstfeld erfahren, beruht darauf, zu sagen: „Ich habe
es getan. Nur ich kann das tun.“ Wenn dieses „Ich-Bewusstsein“ auftritt, spricht
man von der Arroganz des Wissens, des Intellekts oder von Arroganz auf dem
Dienstfeld. Auf diesen Erscheinungsformen beruhen die Hindernisse. Um sie zu
überwinden, erinnere dich stets an den Satz: „Ich bin ein Instrument.“ Nur indem
du ein Instrument wirst, kannst du körperlos, selbstlos und demütig sein und
auch die Bewusstseinsstufe aufrecht erhalten, in der du keine unnützen Gedanken
hast. Wenn du das verinnerlichst, wird die Atmosphäre frei von Hindernissen sein.